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Finanzen: Warum sich ETFs für Anleger rentieren

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Finanzen  

Warum sich ETFs für Anleger rentieren

12.05.2017, 14:13 Uhr | dpa

Finanzen: Warum sich ETFs für Anleger rentieren. Wer mit passiven ETFs in den Dax investiert, erzielt nach etwa 20 Jahren keine negative Rendite mehr.

Wer mit passiven ETFs in den Dax investiert, erzielt nach etwa 20 Jahren keine negative Rendite mehr. Darauf weist Finanzexperte Dirk Ulbricht hin. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa/tmn) - Der deutsche Aktienindex Dax hat in diesem Jahr Rekordstände geknackt. Und auch der Dow Jones Index in den USA eilt von einem Hoch zum nächsten. Viele Anleger in Deutschland profitieren davon aber kaum. Denn sie meiden Aktien und parken ihr Geld lieber auf dem beliebten Sparbuch.

Doch das ist ein Fehler, findet Dirk Ulbricht: "Für den langfristigen Vermögensaufbau gibt es kaum renditestärkere Anlagen als Aktien", sagte der Direktor des Instituts für Finanzdienstleistungen (iff) in Hamburg im Gespräch mit dem dpa-Themendienst. Ihre Auswahl müssen Geldanleger dabei noch nicht einmal selbst treffen - sie können stattdessen in Fonds investieren.

Am besten für den Vermögensaufbau geeignet sind aus Sicht von Ulbricht sogenannte passive ETFs, denn diese Fonds sind günstig. ETFs sind börsengehandelte Fonds, die einen Aktienindex nachbilden und damit auch dessen Wertentwicklung abbilden. "Damit können Sie auf längere Sicht im Prinzip nichts falsch machen", erklärte Ulbricht auf der Internationalen Konferenz zu Finanzdienstleistungen in Hamburg.

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Angst vor einem Absturz der Börsenkurse müssten Anleger nicht haben: "Der Einstiegszeitpunkt ist egal", sagte der Volkswirt. "Wenn Sie lange genug dabei bleiben, können Sie Kursrückgänge verkraften." Ulbrichts Berechnungen zufolge konnten Anleger, die in der Vergangenheit regelmäßig in den Dax investiert haben, nach etwa 20 Jahren keine negative Rendite mehr erzielen. "Verluste lassen sich also durchaus aussitzen."

Wichtig für den Anlageerfolg: "Sichern Sie zuerst alle existenziellen Risiken ab", empfahl Ulbricht. "Dann sind sie nicht gezwungen bei finanziellen Engpässen zu verkaufen." Auch sollten Anleger sich nach dem Kauf nicht jeden Tag vergewissern, wie die gerade Kurse stehen. Stattdessen sollte die Einstellung sein: "Kaufen, halten, Punkt."

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