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Studie: Jeder Zweite legt nichts für die Rente zurück

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Studie schlägt Alarm  

Jeder Zweite legt nichts für die Rente zurück

24.05.2017, 17:12 Uhr | dpa-tmn

Studie: Jeder Zweite legt nichts für die Rente zurück. Alte Person hält eine leere Geldbörse auf (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/grinvalds)

Wer wissen will, ob das Geld im Alter reicht, kann auf eine einfache Faustregel zurückgreifen: Rund 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens reichen im Rentenalter in der Regel aus. (Quelle: grinvalds/Thinkstock by Getty-Images)

Die Hälfte der Deutschen legt kein Geld für den Ruhestand zurück. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von 2017 des Meinungsforschungsinstituts Toluna für die Comdirect-Bank. Doch wer nicht für das Alter vorsorgt, riskiert Einbußen des Lebensstandards. Wir sagen Ihnen, wie Sie ermitteln können, ob das Geld im Alter reicht.

Laut einer Studie von 2017 geben 48 Prozent an, nicht für die Rente zu sparen. 25 Prozent nennen als Grund, bislang kein Geld dafür übrig gehabt zu haben. Zehn Prozent vertrauen auf die gesetzliche Rente als Absicherung. Acht Prozent legen für später nichts auf die hohe Kante, da sie die private Altersvorsorge für ein Verlustgeschäft halten. Fünf Prozent der Deutschen ist das Thema zu kompliziert. "Es ist abzusehen, dass die gesetzliche Rente allein nicht genügen wird. Hier muss jeder Einzelne handeln, um später gut finanziell aufgestellt zu sein", sagt Kirsten Albers, Leiterin Banking bei comdirect.

Mit zunehmendem Alter sind die Deutschen jedoch sensibilisiert dafür, welche Bedeutung eine private Absicherung hat, weil die staatliche Rente oft nicht reicht. Während sich bei jungen Menschen zwischen 18 und 29 Jahren erst 43 Prozent um ihre Altersvorsorge kümmern, sind es bei den 40- bis 49-Jährigen bereits 61 Prozent.

Die Rentenlücke lässt sich einfach selbst ermitteln

Wer wissen will, ob das Geld im Alter reicht, kann auf eine einfache Faustregel zurückgreifen: Rund 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens reichen im Rentenalter in der Regel aus. Ein Beispiel: Wer monatlich rund 1500 Euro netto verdient, braucht im Ruhestand rund 1200 Euro pro Monat, um den Lebensstandard zu halten.

Wie nah man mit der gesetzlichen Rente an diesen Betrag herankommt, verrät ein Blick auf die Rentenauskunft. Angenommen, die Rente liegt der Angabe zufolge voraussichtlich bei rund 1000 Euro, bleibt eine Rentenlücke von 200 Euro pro Monat, die durch eine private Vorsorge ausgeglichen werden sollte. Bei der Ermittlung der Rentenlücke helfen können auch Rentenlückenrechner im Internet.

Rechnen Sie Ihre Ausgaben zusammen

Wer es noch genauer wissen will, sollte seine Ausgaben zusammenrechnen. Drei Blöcke fallen nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen immer an: Krankenversicherung, Wohn- und Lebenshaltungskosten. Hinzu kommen Ausgaben zum Beispiel für Hobbys. Wer die Ausgaben von seinen Einnahmen abzieht, erkennt, ob das Geld im Ruhestand reicht. Ratsam ist es, einen Puffer einzuplanen.

Wichtig: Je nach Renteneintrittsalter und aktuellem Grundfreibetrag muss man einen Teil der gesetzlichen Rente versteuern. Wer im Jahr 2005 in den Ruhestand gegangen ist, hat einen Rentenfreibetrag von 50 Prozent. Wer hingegen 2016 Rentner geworden ist, kann nur noch 28 Prozent seiner Rente steuerfrei beziehen.

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