Sie sind hier: Home > Finanzen > Altersvorsorge >

Finanzen: Spekulationsfrist für privaten Hausverkauf

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Finanzen  

Spekulationsfrist für privaten Hausverkauf

30.05.2017, 05:08 Uhr | dpa

Finanzen: Spekulationsfrist für privaten Hausverkauf. Wer sein Haus verkauft, muss keine Steuern für den Erlös zahlen.

Wer sein Haus verkauft, muss keine Steuern für den Erlös zahlen. Voraussetzung ist, dass die Anschaffung mehr als zehn Jahr zurückliegt. Foto: Bernd Settnik/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Für den Verkauf von privaten Immobilien gibt es eine Spekulationsfrist. Wer das Haus oder die Wohnung nach Ablauf von zehn Jahren nach der Anschaffung verkauft, muss keine Steuern auf den Erlös zahlen. Darauf weist der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) in Berlin.

Auch vorher kann der Verkauf aber unter Umständen schon steuerfrei sein. Die Voraussetzung: Das Haus oder die Wohnung wurden zwischen der Anschaffung und dem Verkauf ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken genutzt. Mindestens aber muss die Immobilie im Jahr des Verkaufs sowie den zwei vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt worden sein. Die Eigentümer müssen ihre Immobilie also quasi bis zur Veräußerung selbst bewohnen.

Bei Ehescheidungen kann diese Regelung zur steuerlichen Falle werden. Gehört die Immobilie zum Beispiel nur einem Ehegatten, der nach der Trennung auszieht, ist die Selbstnutzung nicht mehr erfüllt. Gehört die Immobilie beiden Ehegatten und einer zieht wegen der Trennung aus, erfüllt nur der im Haus verbleibende Ehegatte die Kriterien der Selbstnutzung. "Für den anderen Ehegatten kann dann beim späteren Verkauf entsprechend seinem Anteil ein steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft vorliegen", erklärt BDL-Geschäftsführer Erich Nöll.

DER RENTENSCHÄTZER
Villa oder Senioren-WG?
Der Rentenschätzer

Schätzen Sie doch mal Ihre zukünftige monatliche Rente!

Der Haken: Diese Regelung kann selbst dann zur Steuerfalle werden, wenn die Immobilie gar nicht an Dritte verkauft wird, sondern der hälftige Anteil an den im Haus verbliebenen Ehegatten übertragen wird. Steuerlich zählt dieser Vorgang als Verkauf. Der vorherige Auszug kann sich dann schädlich auswirken, wenn die Selbstnutzung zu eigenen Wohnzwecken bis zum Verkauf nicht gegeben war.

Stand die Immobilie leer, weil sich beispielsweise nicht so schnell ein Käufer gefunden hat, muss die Immobilie im Jahr der Beendigung der Nutzung zu eigenen Wohnzwecken und den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt worden sein, um das Kriterium der Selbstnutzung zu erfüllen.

"Allerdings darf der Leerstand nicht für eine zwischenzeitliche gegebenenfalls auch nur kurzfristige Vermietung oder die unentgeltliche Überlassung an Angehörige oder Dritte genutzt werden", warnt Nöll. Lediglich das Bewohnen durch Kinder, für die noch Kindergeld gewährt wird, zählt als Selbstnutzung.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Rabattz - Jetzt 15% Rabatt sichern!
auf teufel.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017