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Wann Sie in Rente gehen können und was Sie bekommen

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Altersvorsorge  

Wann Sie in Rente gehen können und was Sie bekommen

10.09.2017, 12:00 Uhr | ron, dpa, AM

Wann Sie in Rente gehen können und was Sie bekommen. Wann kann ich in Rente gehen? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/amazingmikael)

Wer wissen will, wann sein regulärer Rentenbeginn ist, kann einfach einen Online-Rechner befragen. (Quelle: amazingmikael/Thinkstock by Getty-Images)

Die Mehrheit der Arbeitnehmer geht vorzeitig in den Ruhestand – obwohl die Altersgrenzen für den Renteneintritt in den vergangenen Jahren schrittweise angehoben wurden. Doch welches Rentenalter gilt eigentlich für wen? Und wann kann ich mit welchem Abschlag in Rente gehen? Hier erfahren Sie, welche Rentenmodelle was für Sie finanziell bedeuten.

Die Rente sorgt für die finanzielle Absicherung im Alter. In Deutschland können Arbeitnehmer neben der gesetzlichen Rente auch eine private Rente abschließen. t-online.de zeigt in einem Überblick die wichtigsten gesetzlichen und privaten Rentenmodelle.

Regelaltersrente

Die gesetzliche Renten­versicherung sorgt bisher für den größten Teil der Einkünfte im Alter. Die Altersgrenze für die Regelaltersrente wird seit 2012 und bis 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Mit dem Geburtsjahrgang 1947 erfolgt die Anhebung zunächst in Ein-Monats-, ab 2024 in Zwei-Monats-Schritten. Für Versicherte ab Jahrgang 1964 gilt dann die Regelaltersgrenze von 67 Jahren. Die Höhe der späteren Rente ist abhängig von der Höhe des Brutto­lohns und der Anzahl der Jahre, in denen einge­zahlt wurde.

Tipp: Wenn Sie den gewohnten Lebens­stan­dard im Alter halten wollen, benötigen Sie etwa 80 Prozent des letzten Netto­gehalts. Einen großen Teil davon deckt bei Angestellten die gesetzliche Rente.

Rente mit 63

Wer schon mit 63 Jahren in Rente gehen möchte, muss mindestens 35 Jahre versichert gewesen sein. Dann haben Sie Anspruch auf die sogenannte Altersrente für langjährig Versicherte. Trotzdem müssen Sie Kürzungen von 0,3 Prozent pro Monat des vorgezogenen Rentenbeginns in Kauf nehmen. Wer also beispielsweise ein Jahr früher in Rente geht, hat einen Abschlag von 3,6 Prozent. 

Tipp: Für die notwendigen 45 Beitragsjahre rechnet der Gesetzgeber auch andere Zeiten an, wie zum Beispiel Arbeitslosengeld I, Kurzarbeiter-, Schlechtwetter- oder Insolvenzgeld.

Flexirente

Für alle, die früher in Rente gehen, aber sich nebenbei noch etwas dazuverdienen wollen, gelten seit 1. Juli 2017 neue Hinzuverdienstgrenzen. Diese regelt das Flexirentengesetz. Rentner mit einer vorgezogenen Altersrente dürfen damit pro Jahr maximal 6300 Euro abzugsfrei dazu verdienen.

Zudem ist die Flexirente auch für Arbeitnehmer interessant, die nach Erreichen Ihrer Regelaltersgrenze weiter arbeiten wollen. Wenn Sie die Rente dann erst ein Jahr später in Anspruch nehmen, erhöht allein das Ihre Rente um sechs Prozent – ohne zusätzliche Beitragszahlungen.

Tipp: Ein über den Betrag von 6300 Euro hinausgehender Verdienst wird zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet.

Immobilienrente

Die Immobilienrente ist eine Art Zusatzrente, die Eigenheimbesitzer im Rentenalter ab 65 Jahren erhalten können, indem sie eine Hypothek auf ihre schuldenfreie Immobilie aufnehmen. Mithilfe einer Immobilienrente können Hausbesitzer im Rentenalter ihre finanzielle Situation aufbessern. Dabei bleiben sie jedoch Eigentümer ihres Hauses und können auch weiterhin darin wohnen.

Tipp: Für ältere Menschen, die mit ihrer Rente nicht auskommen, gleichzeitig aber in ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchten.

Bankauszahlplan

Ein sogenannter Bankauszahlplan ist eine der einfachsten Anlageformen überhaupt und ist auch für die private Altersvorsorge kurz vor dem Renteneintritt interessant. Der Verbraucher legt dabei das Geld bei einem Geldinstitut an und vereinbart eine befristete Auszahlung, zum Beispiel über 20 Jahre. Ist die vereinbarte Frist erreicht, so erhält er keine weiteren Zahlungen aus dem Auszahlplan.

Tipp: Eine dauerhafte Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung stellt ein Bankauszahlplan nicht dar.

Riester-Rente 

Die sogenannte Riester-Rente ist eine staatlich geförderte zusätzliche Altersvorsorge, benannt nach dem ehemaligen Arbeitsminister Walter Riester. Bei Abschluss erhalten Sparer eine Zulage vom Staat in Höhe von 154 Euro. Weitere Zulagen erhalten Eltern – für jedes Kind bis zu 300 Euro. Dafür müssen sie jedes Jahr vier Prozent ihres Einkommens in den Vertrag einzahlen, mindestens aber 60 Euro.

Tipp: Für Familien mit geringeren Einkommen und vielen Kindern können sich Riester-Verträge lohnen.

Erwerbsminderungsrente

Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist zu arbeiten, kann eine Erwerbsminderungsrente bekommen. Der Anspruch besteht, wenn ein Versicherter nur noch weniger als drei Stunden pro Tag erwerbstätig sein kann. Kann der Versicherte weniger als sechs Stunden pro Tag arbeiten, hat er Anspruch auf Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung.

Tipp: Erwerbsminderungsrente gibt es grundsätzlich nur auf Antrag. Versicherte können sich an einen Rentenberater wenden. Die Adressen finden sich auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung oder sie können telefonisch unter 0800 10004800 erfragt werden.

Ab wann kann ich frühestens in Rente gehen?

Wer seinen regulären Rentenbeginn erfahren will, kann einfach den Online-Rechner auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung nutzen. Geben Sie dort Ihr Geburtsdatum und Geschlecht ein, wird Ihnen das Datum angezeigt, an dem Sie sich zur Ruhe setzten können.

Wie hoch sind voraussichtlich meine Abzüge?

Angezeigt wird auch der frühestmögliche Zeitpunkt, zu dem der Renteneintritt möglich ist. Gleichzeitig wird der prozentuale Abschlag, mit dem Verbraucher dann rechnen müssen, dargestellt. Sie können dann selbst entscheiden, ob Sie mit finanziellen Einbußen in Rente gehen möchten.

Wann kann ich in Rente? (Quelle: Screenshot: deutsche-rentenversicherung.de )Mit nur wenigen Angaben erfahren Sie, wann Ihr Rentenbeginn möglich ist. (Quelle: Screenshot: deutsche-rentenversicherung.de )

Auch zu finden auf dem Portal der Deutschen Rentenversicherung ist der Flexirenten-Rechner. Mit dessen Hilfe können Sie nach Vorgabe Ihrer "Wunsch-Altersteilrente" Ihre möglichen monatlichen Hinzuverdienst ermitteln.

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