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Rentenversicherung warnt künftige Koalition vor Belastungen

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Mehrbelastungen befürchtet  

Rentenversicherung warnt künftige Koalition vor Belastungen

12.10.2017, 16:14 Uhr | Reuters

Rentenversicherung warnt künftige Koalition vor Belastungen. Die Vorsitzenden plädierten für frühzeitige Festlegungen über die Entwicklung der Rentenversicherung nach 2030.  (Quelle: dpa/Symbolbild/Sven Hoppe)

Die Vorsitzenden plädierten für frühzeitige Festlegungen über die Entwicklung der Rentenversicherung nach 2030. (Quelle: Symbolbild/Sven Hoppe/dpa)

Vor den Sondierungsgesprächen von Union, FDP und Grünen hat die Rentenversicherung an die steuerlich gebundenen Finanzierungsmöglichkeiten von Leistungen erinnert. 

Die Rentenkasse dürfe nicht mit neuen Leistungen belastet werden, denen keine Beiträge gegenüberstünden, erklärte am Donnerstag der Vorsitzende des Bundesvorstandes, Alexander Gunkel.

Mütterrente und Rentenangleichung in Ost und West 

Die Ausweitung der Mütterrente in der zurückliegenden Wahlperiode und teilweise auch die Angleichung der Renten in Ost und West würden aus Beitragsmitteln finanziert. "Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass diese Leistungen sachgerecht aus Steuermitteln finanziert werden", erklärte Gunkel, der an der Spitze der Rentenversicherung die Arbeitgeber vertritt. Die Union hatte vor der Bundestagswahl angekündigt, darüber in einer breit angelegten Kommission beraten zu wollen.

Stabiler Beitragssatz trotz gesunkener Rücklagen

Bei der Bundesvertreterversammlung in Berlin unterstrichen Gunkel und Buntenbach, die Rentenversicherung sei gut aufgestellt. Ihre Rücklagen seien zwar gesunken, hätten Ende September aber noch 28,9 Milliarden Euro betragen. Der Beitragssatz sei mit 18,7 Prozent so niedrig wie Mitte der 80er Jahre und müsse frühestens im nächsten Jahrzehnt angehoben werden. Die Renten seien seit 2012 im Westen um rund zehn Prozent und im Osten um fast 20 Prozent gestiegen.

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