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Heizölpreis aktuell: Abwärtsorientierung der Rohölpreise vor Bestandsbericht

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Heizölpreise aktuell

Abwärtsorientierung der Rohölpreise vor Bestandsbericht

Heizöl-Marktbericht aktuell: Abwärtsorientierung der Rohölpreise vor Bestandsbericht Die Entwicklung des Heizölpreises im aktuellen Marktbericht. (Quelle: imago/Chromeorange)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Heizölpreis entwickelt. (Quelle: Chromeorange/imago)

+++ Heizöl-Marktbericht vom 21. Februar 2018 +++

In den gestrigen Handelsstunden sind die Rohölpreise zwischenzeitlich auf Zweiwochenhochs gestiegen. An der New Yorker Mercantile Exchange legten die Futures um 0,4 Prozent zu. WTI schloss nahe der 62-US-Dollar-Schwelle, während Brent oberhalb von 65 US-Dollar aus dem Handel ging. Am heutigen Morgen hat WTI allerdings bereits fast einen Prozent verloren und Brent ist 0,5 Prozent günstiger als bei Handelseröffnung. Die zuletzt preisstützenden Zukunftspläne der OPEC scheinen an Wirkungskraft eingebüßt zu haben. Dass die Organisation laut Saudi-Arabien bis Ende des Jahres an den Produktionskürzungen festhalten und darüber hinaus eng mit Russland zusammenarbeiten wird, ist in den Hintergrund geraten. Vielmehr werden die theoretischen Konzepte der OPEC von der gegenwärtigen Realität eingeholt.

US-Ölvorräte laut Prognose ausgebaut
Die Bestandsberichte des American Petroleum Institute und des US-amerikanischen Department of Energy erscheinen in dieser Woche aufgrund des montäglichen Feiertags „Washington’s Birthday“ jeweils mit einem Tag Verzögerung. Die Aussicht auf beide Reports trübt momentan die Stimmung am Markt. Eine Expertenumfrage des Nachrichtensenders Bloomberg hat ergeben, dass der US-Rohölvorrat um drei Millionen Barrel ausgebaut worden sein müsste. Diese Entwicklung ist grundsätzlich weder untypisch noch überraschend. Schließlich werden zu dieser Zeit des Jahres üblicherweise Wartungsarbeiten an Raffinerien durchgeführt, sodass diese weniger Rohöl verarbeiten können. Auch die auf Rekordniveau befindliche US-Ölförderung von zuletzt 10,27 Millionen Barrel pro Tag könnte einen Ausbau der gelagerten Rohölmenge begünstigen. Sowohl die Zunahme der Vorräte als auch die der Ölproduktion ist für Marktteilnehmer ein bearishes Signal, das die Wirksamkeit der OPEC-Förderlimits einschränken könnte.

Ölversorgung langfristig im Fokus
Preisbestimmender Faktor am Ölmarkt ist letztendlich jedoch nicht allein die Verfügbarkeit von Rohöl, sondern vielmehr das diesjährige Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Experten halten das Produktionswachstum der USA und eine Vergrößerung der angebotenen Rohölmenge für unbedenklich, sofern der Ölbedarf entsprechend nachzieht. So gibt es Analysten, die einen Nachfrageüberhang prognostizieren. Die USA allein seien nicht in der Lage, dem Markt eine Überversorgung zu bescheren. So argumentiert auch die OPEC, die ein Nachfragewachstum von mehr als 1,6 Millionen Barrel pro Tag für realistisch hält. Die International Energy Agency geht hingegen davon aus, dass es in diesem Jahr einen Angebotsüberhang geben wird. Angesichts dieser divergierenden Einschätzungen scheint die Diskussion über die globale Ölversorgung sowie die Bedarfsabdeckung noch nicht beendet. Am Vormittag ist eine entsprechende Angespanntheit und Zögerlichkeit am Markt zu erwarten, bevor der erste Bestandsbericht weitere Impulse beisteuert. WTI wird am Morgen bei 61,20 US-Dollar gehandelt und ist somit fast 60 Cent günstiger als zu Handelsbeginn. Brent kostet aktuell 64,78 US-Dollar, ist also bereits um 33 Cent pro Barrel abgerutscht. Seit Ende vergangener Woche steuern die Heizölpreise indes konstant aufwärts, knackten zunächst die Marke von 59 Euround stehen inzwischen bei mehr als 60 Euro. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter des Brennstoffs heute 60,62 Euro. Von ihrem fast zweiwöchigen Abwärtstrend zu Monatsbeginn haben sich die Heizölpreise offenbar erholt. Dennoch liegen sie weit unter ihrem bisherigen Jahresniveau und sind vergleichbar mit den Preisen von Mitte November 2017, als die Heizölsaison schleppend anlief.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 20. Februar 2018 +++

Die weltweite Handelsaktivität ist derzeit wegen einiger Feiertage gering. In den USA wurde gestern „Washington’s Birthday“ gefeiert, weshalb sich zahlreiche Trader am Freitag in ein langes Wochenende verabschiedet hatten und frühestens heute wieder in den Handel einsteigen werden. In China bleiben die Märkte angesichts der Neujahrsfeierlichkeiten indes bis Mitte der Woche geschlossen. Entsprechend mager fielen die Preisbewegungen am Ölmarkt zum gestrigen Wochenstart aus. Zwar stabilisierten sich WTI und Brent in den frühen Morgenstunden und erreichten Zweiwochenhochs. Allerdings blieb das Aufwärtspotenzial wegen des Impulsmangels begrenzt. Heute hat WTI erneut zugelegt, während sich Brent seitwärts nahe seines Eröffnungskurses bewegt.

OPEC agiert als Preisstabilisator
Dass die Ölpreise vor dem Hintergrund der stetig zulegenden US-Ölförderung nicht ins Wanken geraten, liegt zum einen an der jüngsten Verlangsamung der US-weiten Wachstumsgeschwindigkeit. Zum anderen hat die OPEC in den vergangenen Wochen bullishe Meldungen beigesteuert. So betonte Saudi-Arabiens Ölminister Khalid Al-Falih, er befürworte die Aufrechterhaltung der Produktionskürzungen bis Ende des Jahres. Dabei sei unerheblich, ob die weltweiten Ölbestände das ausgeschriebene Ziel des Fünfjahresdurchschnittes bereits zu einem früheren Zeitpunkt unterschritten hätten. Aus internen Kreisen heißt es, Al-Falih strebe einen Anstieg der Ölpreise auf 70 US-Dollar an. Des Weiteren verkündete der OPEC-Konferenzpräsident und Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Al-Mazrouei, eine Vertiefung der Beziehungen zu Russland. Derzeit werde ein erster schriftlicher Entwurf zu einer langfristigen Zusammenarbeit ausformuliert. Seit Ende 2016 kooperiert der größte Ölproduzent der Welt bereits im Rahmen der Produktionskürzungen mit der OPEC. Das Förderwachstum der USA scheint beide Parteien dazu bewogen zu haben, den Markt in ihrem Sinne dauerhaft und gemeinsam zu beeinflussen.

WTI übertrifft Dubai Fateh
Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr ist die US-amerikanische Rohölsorte WTI teurer als das Referenzöl vom Persischen Golf, Dubai Fateh. Derzeit kostet ein Barrel WTI fast einen halben US-Dollar mehr als Dubai Fateh. Im Jahr 2017 war das US-Öl hingegen durchschnittlich zwei US-Dollar günstiger. Begünstigt hat die Aufholjagd von WTI die Abnahme der zentralen Lagermenge in Cushing, die sich auf einem Dreijahrestief befindet. Vor allem die zurückgegangenen Importe aus Kanada tragen zur Bestandsreduzierung bei. Nachdem im November 2017 ein Leck an der die USA und Kanada verbindenden Keystone-Pipeline entdeckt worden war, hat sich die Auslastung des Transportweges noch nicht wieder normalisiert. Zudem hat der US-weite Förderausbau einen Anstieg der WTI-Exporte nach sich gezogen, sodass die USA erfolgreich mit dem Dubai-Öl konkurrieren und Marktanteile in Asien gewinnen konnten. Am Morgen wird WTI bei 62,17 US-Dollar gehandelt, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 65,38 US-Dollar kostet. Nachdem sich die Heizölpreise seit Monatsbeginn kontinuierlich abwärts bewegt haben, starteten sie vor dem Wochenende in einen Aufwärtstrend. Dieser hält bis heute an, sodass die Preise hierzulande zum ersten Mal seit zehn Tagen die Marke von 60 Eurogeknackt haben. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter Heizöl heute 60,27 Euro.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 19. Februar 2018 +++

In der vergangenen Handelswoche legten die Futures an der New Yorker Mercantile Exchange um 4,2 Prozent zu. Auch heute Morgen befinden sich die Rohölpreise mit Unterstützung des schwachen Dollar-Kurses im Aufwärtstrend. Der Preis für ein Barrel WTI ist schon in den frühen Handelsstunden um fast einen Prozent gestiegen. Brent ist 0,4 Prozent teurer als zu Handelsbeginn. Dabei liefert Baker Hughes wie am vergangenen Montag einen bearishen Impuls. Nachdem die USA zuletzt bereits 26 zusätzliche Ölbohranlagen in Betrieb genommen hatten, sei das US-Förderpotenzial jüngst erneut gewachsen. Sieben weitere Anlagen sind laut Baker Hughes in der vergangenen Woche hinzugekommen. Insgesamt seien nun 798 Ölbohranlagen aktiv, so viele wie seit April 2015 nicht mehr. Seit Jahresbeginn wurden somit 51 Anlagen aktiviert. Im Vorjahreszeitraum waren es 72, sodass das US-Förderpotenzial offensichtlich langsamer wächst.

US-Ölindustrie mit entschleunigtem Wachstum
Auch beim Ausbau der US-Ölförderung und der US-weiten Ölvorräte war zuletzt eine Entschleunigung zu verzeichnen. Das US-amerikanische Department of Energy (DOE) meldete in der vergangenen Woche, die Förderaktivität der USA sei nur um 20.000 Barrel pro Tag gewachsen. In der vorangegangenen Berichtswoche lag der vom DOE geschätzte, tägliche Förderanstieg noch bei 332.000 Barrel. Hier ist somit eine Verlangsamung des Förderwachstums zu erkennen. Dieser Trend scheint für Marktteilnehmer bedeutender, als das aktuelle Allzeithoch der US-Ölförderung von 10,27 Millionen Barrel pro Tag. Ebenfalls bullishe Wirkung haben die trotz wartungsbedingt geringer Rohölverarbeitung niedrigen Ölvorräte der USA. Die Impulse aus den USA stützen die Ölpreise daher momentan, sodass die Referenzsorten am Morgen bereits Dollar-Grenzen überschritten haben. WTI wird aktuell bei 62,20 US-Dollar gehandelt, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 65,18 US-Dollar kostet. Der seit Anfang des Monats anhaltende Abwärtstrend der Heizölpreise wurde am Freitag unterbrochen, als die Preise hierzulande um mehr als 60 Cent zulegten. Über das Wochenende hinweg haben sie noch einmal angezogen und liegen aktuell zum ersten Mal seit einer Woche oberhalb der 59-Euro-Marke. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter Heizöl heute 59,26 Euro. Noch immer bewegen sich die deutschlandweiten Heizölpreise damit auf dem niedrigsten Niveau seit Ende Oktober vergangenen Jahres.

Saudi-Arabien liebäugelt mit hohen Ölpreisen
Obwohl die weltweiten Ölbestände kontinuierlich sinken, plant die OPEC an ihren Produktionskürzungen festzuhalten. Das hatte Saudi-Arabiens Ölminister Khalid Al-Falih jüngst bekannt gegeben. Bis Ende des Jahres wolle man die Förderlimits unabhängig von der Entwicklung der globalen Ölvorräte beibehalten. Auch hohe Ölpreise, deren Gegner Saudi-Arabien in der Vergangenheit war, würden dieses Vorhaben nicht verhindern. Ein Versorgungsengpass wird Al-Falih zufolge in Kauf genommen. Insider verrieten, Saudi-Arabiens Ölminister liebäugle mit einem Ölpreis von 70 US-Dollar. Experten sehen indes einen Zusammenhang zwischen dem Anstreben hoher Ölpreise und der Reform des Landes unter Kronprinz Mohammad bin Salman. Ein Zuwachs der Einnahmen der staatlichen Fördergesellschaft Saudi-Aramco wäre wertsteigernd und würde ihren für die zweite Jahreshälfte angekündigten Börsengang profitabler machen.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 16. Februar 2018 +++

Aus dieser Handelswoche werden WTI und Brent voraussichtlich mit leichten Gewinnen gehen. Zu Wochenbeginn tendierten die Rohölpreise wegen eindeutig bearisher Impulslage abwärts. Baker Hughes hatte gemeldet, die Zahl aktiver US-Ölbohranlagen sei um 26 auf insgesamt 791 gestiegen und befinde sich somit auf ihrem Dreijahreshoch. Zudem bestätigte die Energy Information Administration, die Statistik-Abteilung des US-amerikanischen Department of Energy (DOE), die Bohraktivität der USA wachse kontinuierlich. Innerhalb eines Jahres habe sie zuletzt um 41,4 Prozent zugelegt. Angesichts dieser Informationen ist es wenig überraschend, dass die USA eine Rekordmenge fördern. Laut DOE ist die US-Ölförderung in der vergangenen Woche erneut gestiegen und liege derzeit bei 10,27 Millionen Barrel pro Tag, einem neuen Allzeithoch. Das Förderpotenzial der USA wird in den nächsten Monaten stets im Hinterkopf der Marktteilnehmern verbleiben und langfristige Aufwärtstrends der Ölpreise erschweren.

Impulswende zur Wochenmitte
Wenngleich die Stimmung am Ölmarkt unterschwellig bearish ist, bewegen sich WTI und Brent seit Mittwoch zwischenzeitlich aufwärts. Ausgelöst hatte diesen Richtungswechsel der Bestandsreport des DOE. Es meldete unerwartet geringe Zuwächse bei US-Ölbeständen und täglicher Fördermenge. Trotz wartungsbedingt gesunkener Raffinerieauslastung sei der US-Vorrat an Rohöl nur um 1,8 Millionen Barrel ausgebaut worden. Zudem werde in Cushing, dem zentralen WTI-Lagerort im US-Bundesstaat Oklahoma, so wenig Rohöl aufbewahrt wie seit drei Jahren nicht mehr. Insgesamt wurden die DOE-Einschätzungen bullish interpretiert, sodass sie den Rohölpreisen eine Aufwärtsbewegung ermöglichten. Im Vergleich zum Vortag haben WTI und Brent auch am heutigen Morgen bereits etwas zugelegt. WTI wird bei 61,71 US-Dollar gehandelt, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 64,76 US-Dollar kostet. Nach ihrem fast zweiwöchigen Abwärtstrend orientieren sich die Heizölpreise zum Wochenende ebenfalls aufwärts. Noch immer liegen sie allerdings unterhalb der Marke von 59 Euround befinden sich damit weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit Ende Oktober vergangenen Jahres. In Deutschland kosten 100 Liter Heizöl heute durchschnittlich 58,73 Euro.

OPEC hält bis Jahresende an Kürzungen fest
Im laufenden OPEC-Abkommen über die Produktionskürzungen ist vorgesehen, die Maßnahmen im Juni dieses Jahres auf ihre Wirksamkeit und Notwendigkeit zu überprüfen. Zahlreiche Analysten hielten es daher für wahrscheinlich, dass die Kürzungen zur Jahresmitte auslaufen werden. Schließlich zeigen die Förderlimits bereits Wirkung und die weltweiten Ölvorräte nähern sich ihrem Fünfjahresdurchschnitt. Laut der International Energy Agency liegen sie nur noch 52 Millionen Barrel oberhalb dieser Marke. Saudi-Arabiens Ölminister Khalid Al-Falih betonte nun allerdings, man werde bis zum Ende des Jahres an den Produktionskürzungen festhalten. Dabei sei unerheblich, ob die OPEC ihr Ziel der Senkung globaler Bestände bereits zu einem vorherigen Zeitpunkt erreicht habe. Indes planen die OPEC-Mitgliedsstaaten Nigeria und Libyen den Ausbau ihrer Ölförderung. Intern scheint es also noch immer Unstimmigkeiten über die künftige Förderpolitik zu geben.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 15. Februar 2018 +++

Die Handelswoche begann mit einer Vielzahl bearisher Impulse. Zunächst gaben Baker Hughes und die Energy Information bekannt, das Förderpotenzial der USA sei noch lange nicht ausgeschöpft. Die Zahl aktiver Bohranlagen sowie jene angebohrter Ölquellen steige kontinuierlich. Zudem beinhaltete der Monatsbericht der International Energy Agency (IEA) eine Aufwärtskorrektur der für dieses Jahr zu erwartenden US-Ölfördermenge. Der IEA zufolge werden die USA bis Ende 2018 sogar Russland an der Spitze der weltweit größten Ölproduzenten abgelöst haben. Angesichts dieser Nachrichtenlage gaben die Ölpreise im Vergleich zur Vorwoche um bis zu zwei US-Dollar nach. Gestern wendete sich das Blatt allerdings. Nach der Veröffentlichung des Bestandsreports des US-amerikanischen Department of Energy (DOE) zogen WTI und Brent am gestrigen Nachmittag an und gingen mit den bislang größten Tagesgewinnen des Jahres aus dem Handelstag.

DOE: Geringer Anstieg von Ölförderung und Rohölvorrat
Zu dieser Jahreszeit führen Raffineriebetreiber für gewöhnlich Wartungsarbeiten an ihren Anlagen durch. Dementsprechend kann weniger Rohöl verarbeitet werden, was den Ausbau des Ölvorrats begünstigt. Dass die Raffinerieauslastung in den USA zuletzt wie erwartet zurückgegangen ist, hat das DOE gestern erneut bestätigt. Dennoch sei der Rohölbestand nicht so stark gewachsen wie Experten angenommen hatten. Im Vorfeld hatten Analysten einen Vorratsausbau um bis zu 2,6 Millionen Barrel prognostiziert. Das American Petroleum Institute (API) meldete sogar einen Zuwachs um 3,9 Millionen Barrel. Laut DOE sind die Rohölbestände US-weit jedoch nur um 1,8 Millionen Barrel gestiegen. Zudem werde in Cushing, dem zentralen Lager- und Umschlagplatz für WTI, so wenig Rohöl aufbewahrt wie seit Anfang 2015 nicht mehr. Dass bei den landesweiten Rohölvorräten überraschend geringe Ausbauten zu verzeichnen waren und der Cushing-Bestand auf sein Dreijahrestief gesunken ist, sind klar bullishe Aspekte des DOE-Reports.
Auch in den Produktkategorien liegen die Schätzungen des DOE deutlich unter jenen des API. Der Bestand an Destillaten sei nicht gestiegen, sondern habe in der vergangenen Woche um 500.000 Barrel abgenommen. Indes sei der Benzinvorrat zwar ausgebaut worden, allerdings um eine Million Barrel weniger als vom API gemeldet. Die Nachfrage nach Ölprodukten ist den DOE-Daten zufolge für diese Zeit des Jahres solide. Positiv aufgenommen wurde darüber hinaus die jüngste Entwicklung der US-Ölförderung. In der Berichtswoche hätten die USA nur 20.000 Barrel pro Tag mehr gefördert als in der Vorwoche. Laut DOE fördern die USA täglich insgesamt 10,27 Millionen Barrel. Die gering ausgefallenen Anstiege der US-weiten Rohölvorräte sowie der Ölförderung haben den Ölpreisen gestern Aufwind verschafft und lassen sie auch am Morgen aufwärts tendieren. WTI wird aktuell bei 61,26 US-Dollar gehandelt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 64,75 US-Dollar. Die Heizölpreise geben indes auch heute weiter nach. Hierzulande befinden sie sich nur noch knapp oberhalb der Marke von 58 Euround damit auf dem niedrigsten Stand seit Ende Oktober 2017. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter Heizöl heute 58,08 Euro.

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