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Heizölpreis aktuell: Ölpreise setzen Seitwärtsbewegung am Morgen fort

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Heizölpreise aktuell

Ölpreise setzen Seitwärtsbewegung am Morgen fort

Heizöl-Marktbericht aktuell: Ölpreise setzen Seitwärtsbewegung am Morgen fort Die Entwicklung des Heizölpreises im aktuellen Marktbericht. (Quelle: imago/Chromeorange)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Heizölpreis entwickelt. (Quelle: Chromeorange/imago)

+++ Heizöl-Marktbericht vom 18. Januar 2018 +++

Ihre Dreijahreshochs sind seit einigen Tagen die Orientierungsmarke für WTI und Brent. Zuletzt bewegten sich die Rohölpreise allerdings kaum, da es an eindeutig richtungsweisenden Einflussfaktoren mangelt. Zwar wirken die strikt umgesetzten Produktionskürzungen der OPEC stabilisierend. Kuwaits Ölminister gab jüngst bekannt, die am Abkommen beteiligten Staaten hätten ihre Förderlimits im Dezember zu 125 Prozent eingehalten. Allerdings sehen Anleger wie Analysten die USA langfristig als potenziellen Störfaktor, der bei steigenden Preisen an Marktmacht gewinnen wird. Fatih Birol, der Direktor der International Energy Agency, geht davon aus, dass die USA möglicherweise bereits in diesem oder spätestens im nächsten Jahr der weltweit größte Öl- und Gasproduzent sein und Russland und Saudi-Arabien ablösen werden. Ausblicke wie diese verhindern aktuell einen weiteren Anstieg der Rohölpreise. Der jüngste Bericht des American Petroleum Institute (API) stützt sie jedoch am Morgen.

API: US-Ölvorräte weiter im Sinkflug
In der vergangenen Woche haben die USA ihren Rohölvorrat erneut verkleinert, während die Bestände an Destillaten und Benzin gewachsen sind. So schätzt es das API laut gestern bekannt gewordener Daten. Der Rohölvorrat sei um 5,1 Millionen Barrel zurückgegangen. Allein in Cushing, dem zentralen Lagerort und Umschlagplatz für Rohöl im US-Bundesstaat Oklahoma, hat das API einen Bestandsrückgang um 3,9 Millionen Barrel verzeichnet. Damit übertrifft das Institut die vorangegangenen Prognosen von Analysten, die mit US-weiten Abbauten von bis zu 2,3 Millionen Barrel ausgegangen waren. Im Laufe des Januars ist angesichts bevorstehender saisonaler Wartungsarbeiten mit einer sinkenden Raffinerieauslastung und einem Einbruch in der Rohölverarbeitung zu rechnen. In den nächsten Wochen dürften vergleichbare Bestandsverkleinerungen daher nicht mehr möglich sein.
Die bearishen Aspekte des API-Reports finden sich wie bereits in den Vorwochen im Teil über die Ölprodukte. Sowohl der Vorrat an Destillaten als auch der Benzinbestand seien zuletzt ausgebaut worden. Diese Meldung beeinflusst die Ölpreise derzeit allerdings kaum, da der Fokus am Markt auf der Entwicklung des Rohölvorrats zu liegen scheint. Sein erneuter Rückgang stützt WTI und Brent am Morgen zunächst. Er löst jedoch keine Aufwärtsbewegung aus, wenngleich die US-Ölvorräte ein Mehrjahrestief erreicht haben. Die Rohölpreise befinden sich daher weiterhin im Seitwärtstrend. WTI wird aktuell bei 63,95 US-Dollar gehandelt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 69,24 US-Dollar. Mit dem Start dieser Handelswoche begannen die Heizölpreise indes zu sinken. Der stärkste Rückgang dieser Woche ist heute zu verzeichnen. Um 50 Cent sind die Preise im Vergleich zum Vortag gefallen. Aktuell kosten 100 Liter Heizöl in Deutschland durchschnittlich 63,38 Euro. Den nächsten richtungsweisenden Impuls könnte am späten Nachmittag das US-amerikanische Department of Energy mit seinem Vergleichsbericht über die Entwicklung der US-Ölbestände liefern. Sollte es den vom API gemeldeten Abbau beim Rohölvorrat bestätigen, könnten die Ölpreise ihre hohen Niveaus beibehalten oder sogar ausbauen.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 17. Januar 2018 +++

Seit Jahresbeginn orientieren sich WTI und Brent an ihren Dreijahreshochs. Zunächst wurden sie von den Protesten im Iran gestützt, die mögliche Auswirkungen geopolitischer Auseinandersetzungen in den Fokus der Marktteilnehmer rückten. Währenddessen sorgte die Kältewelle in den USA für einen Anstieg der Nachfrage nach Ölprodukten. Diese bullishe Impulslage verstärkte in der vergangenen Woche das US-amerikanische Department of Energy (DOE). Zum einen befänden sich die US-Ölvorräte auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als zweieinhalb Jahren. Zum anderen haben die USA ihre Förderaktivität laut DOE zuletzt zurückgefahren. So hätten sie zu Jahresbeginn 290.000 Barrel pro Tag weniger gefördert als zuvor. Ob diese Entwicklung ausschließlich kältebedingten Einschränkungen zuzuschreiben ist, wird sich in den Bestandsberichten dieser Woche zeigen. Sowohl das American Petroleum Institute als auch das DOE veröffentlichen ihre Reports wegen des Martin Luther King Days am Montag um einen Tag verzögert, also heute Abend und morgen Nachmittag. Heute gilt der Blick daher den monatlichen Einschätzungen der Energy Information Administration (EIA) zur Förderaktivität der USA.

USA mit immensem Förderpotenzial
Im Dezember 2017 ist das US-Potenzial zur Steigerung der nationalen Ölförderung ausgebaut worden. Gemessen wird dies anhand der Zahl der Bohrlöcher, also angebohrter und noch nicht erschlossener Ölquellen. Laut EIA ist diese Zahl im vergangenen Monat um 156 auf insgesamt 7.493 gestiegen. Im Dezember des Vorjahres 2016 gab es mit 5.453 Bohrlöchern deutlich weniger potenzielle Förderorte. Der zuletzt und während des vergangenen Jahres von der EIA verzeichnete Anstieg verdeutlicht, dass die USA ihr Förderpotenzial längst nicht ausgeschöpft haben und es stetig weiter ausbauen. Daher gilt es, das Spannungsfeld zwischen OPEC-Produktionskürzungen und US-Ölförderung auch in den kommenden Monaten weiterhin zu beobachten. Am Morgen geben die Rohölpreise etwas nach. Allerdings weniger wegen der bearishen Meldung der EIA, sondern vielmehr wegen des bereits in den vergangenen Tagen ausgereizten Aufwärtspotenzials. WTI wird aktuell bei 63,84 US-Dollar gehandelt, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 69,25 US-Dollar kostet. Wenngleich sich die Rohölpreise damit noch immer auf einem hohen Niveau befinden, ist im Hinterkopf zu behalten, dass WTI in diesem Jahr bereits oberhalb der 64 US-Dollar gelegen und Brent die 70-US-Dollar-Marke geknackt hat. Die Heizölpreise setzen ihren Abwärtstrend heute fort. Gestern unterschritten sie zum ersten Mal seit einer Woche die Schwelle von 64 Euro. Sehr weit entfernen sich die Preise von dieser Marke allerdings nicht. Aktuell kosten 100 Liter Heizöl im Deutschlanddurchschnitt 63,88 Euro.

Analysten korrigieren Preisprognosen
Das zuletzt deutliche Wachstum der Nachfrage sowie die konstante Umsetzung der OPEC-Förderlimits führen derzeit ein Umdenken unter Analysten herbei. Mit dem Erreichen der Dreijahreshochs hatte zuvor niemand gerechnet. Auch die seit Sommer 2017 zulegenden und anhaltend hohen Ölpreise scheinen selbst Experten überrascht zu haben. Neben der Bank of America Merrill Lynch haben nun auch die Analysten bei Morgan Stanley ihre Preisprognose für dieses Jahr nach oben korrigiert. Hatte man dort bislang mit einem WTI-Preis von 59 US-Dollar gerechnet, hält man im dritten Quartal das Erreichen der 70-US-Dollar-Marke für realistisch. Auch Goldman Sachs kündigte an, seine Preiseinschätzung in den nächsten Monaten anpassen zu müssen.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 16. Januar 2018 +++

Die dritte Handelswoche des Jahres startete gestern verhalten. Das lag zum einen an dem Mangel an richtungsweisenden Impulsen. Zwar haben die USA ihre Bohraktivität laut Baker Hughes so stark ausgebaut wie seit sechs Monaten nicht mehr, sodass das nationale Förderpotenzial sein Einjahreshoch erreicht hat. Die bearishe Wirkung dieser Meldung wurde allerdings direkt eingedämmt. Vertreter der OPEC-Mitgliedsstaaten betonten, man würde dieser Entwicklung weiterhin mit strikten Produktionskürzungen kontern. Der verhaltene Wochenstart wurde zum anderen dadurch begünstigt, dass die New Yorker Mercantile Exchange ihre Handelszeiten bereits seit Freitag angesichts eines bevorstehenden Feiertages verkürzt hat. Bis einschließlich heute bleibt das Handelsvolumen daher deutlich reduziert.

Verzögerungen nach US-Feiertag
Im Zuge des gestrigen nationalen US-Feiertags ist nicht nur der Ölhandel selbst eingeschränkt. Der Martin Luther King Day hat auch eine direkte Auswirkung auf die Verfügbarkeit neuer Impulse. So werden die US-Bestandsberichte mit einem Tag Verzögerung erscheinen. Das American Petroleum Institute wird seine Einschätzungen zur Entwicklung der US-Ölvorräte morgen Abend bekanntgeben. Der Vergleichsreport des US-amerikanischen Department of Energy wird am Donnerstagnachmittag folgen. Somit verlagert sich die Impulswirkung beider Berichte auf das Ende dieser Woche. Dann stehen allerdings auch die Monatsberichte der OPEC und der International Energy Agency an. Daher ist davon auszugehen, dass diese mit einem Impulsmangel beginnende Handelswoche mit einem Überschuss an ebendiesen enden wird. Folglich wird ein Teil der jüngsten Einschätzungen in den Hintergrund geraten und keinen Einfluss auf die Ölpreise haben. Am Morgen tendieren die Rohölpreise zunächst weiter seitwärts. WTI wird bei 64,46 US-Dollar gehandelt. Ein Barrel Brent kostet mit 69,94 US-Dollar etwas weniger als bei Eröffnung. Begonnen hatte der heutige Handelstag für die Nordseesorte oberhalb der 70-US-Dollar-Schwelle. Während sich die Rohölpreise in dieser Handelswoche bislang seitwärts orientierten, startet sie für die Heizölpreise mit einer Abwärtsbewegung. Zum ersten Mal seit einer Woche haben sie hierzulande die 64-Euro-Marke unterschritten. Aktuell kosten 100 Liter Heizöl in Deutschland durchschnittlich 63,96 Euro.

OPEC-Beratungen über Ausstiegsstrategie
Seit Jahresbeginn steigt mit den Ölpreisen auch der Druck auf die OPEC. Schließlich wird die Ölförderung bei hohen Preisen immer attraktiver, wie sich zuletzt auch im Anstieg der US-Bohraktivität zeigte. Dennoch hieß es jüngst aus OPEC-Kreisen, das Abkommen über die Produktionskürzungen werde nicht vorzeitig beendet. Der russische Energieminister Alexander Nowak schlägt nun andere Töne an und hält eine Diskussion über eine konkrete Strategie bezüglich des Ausstiegs aus den Kürzungen für angebracht. Experten spekulieren daher, ob die OPEC eine solche Debatte bereits bei ihrem nächsten Treffen am 21. Januar führen wird. Einig sind sich die am Abkommen beteiligten Ölproduzenten jedoch darin, dass sie ihr Ziel der Senkung globaler Ölvorräte noch nicht erreicht haben. Sollte aber bereits zu Jahresbeginn eine mögliche Ausstiegsstrategie feststehen, scheint ein Ende der Förderlimits im Juni nicht unwahrscheinlich.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 15. Januar 2018 +++

In der vergangenen Handelswoche haben die Rohölpreise mehrere US-Dollar zugelegt und ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Heute befinden sich WTI und Brent auf den Niveaus, die sie vor dem Wochenende erreicht haben. Welche Richtung sie im Laufe des Handelstages einschlagen werden, bleibt abzuwarten. Während aus den USA bearishe Neuigkeiten kommen, haben Statements aus OPEC-Kreisen stützende Wirkung.

USA: Ölindustrie reagiert auf Preissprung
Mit den Ölpreisen ist zuletzt auch die Attraktivität der Ölförderung gestiegen. Das verdeutlichen die jüngsten Informationen von Baker Hughes über die Entwicklung der US-Bohraktivität. In der vergangenen Woche seien US-weit zehn zusätzliche Ölbohranlagen in Betrieb genommen worden, sodass nun insgesamt 752 Anlagen aktiv seien. Dies ist der stärkste Anstieg der US-Bohraktivität seit sechs Monaten. Aktuell befindet sich die Zahl aktiver Ölbohranlagen damit auf dem höchsten Stand seit einem Jahr. Vor diesem Hintergrund bleibt abzuwarten, wie sich die tatsächliche Fördermenge der USA in den nächsten Monaten entwickeln wird. Schließlich kann nach Aktivierung neuer Anlagen erst nach einigen Wochen tatsächlich Öl gefördert werden. Dieser rapide Anstieg des US-Förderpotenzial dürfte den Druck auf die OPEC verstärken. Weiterhin gelten die USA als größter Gegenspieler der Organisation und ihres Ziels, die globalen Ölbestände dauerhaft zu senken. So überrascht es kaum, dass die Mitgliedsstaaten ihr Vorhaben trotz des jüngsten Preisanstiegs noch nicht als umgesetzt ansehen.

OPEC: Festhalten an Produktionskürzungen
Die seit Jahresbeginn nahezu durchgängig im Aufwärtstrend befindlichen Ölpreise sowie ihr während des Vorjahres stetig steigendes Niveau deuten darauf hin, dass der weltweite Ölmarkt in seinem Stabilisierungsprozess voranschreitet. Damit hätte die OPEC einen Teil ihres im Abkommen von Ende 2016 ausgerufenen Ziels bereits erreicht. Der Markt scheint mehr und mehr ausbalanciert, während die Ölpreise deutlich stabiler sind als noch vor einigen Jahren. Angesichts des jüngsten Preissprungs wurde daher über ein vorzeitiges Ende der Produktionskürzungen spekuliert. Vertreter zahlreicher OPEC-Mitgliedsstaaten betonten nun allerdings, ihre Förderlimits dennoch beizubehalten. So sagte Iraks Ölminister Jabbar Al-Luaibi, trotz der Hinweise auf die zunehmende Stabilisierung des Marktes könne noch nicht davon gesprochen werden, dass er bereits stabil sei. Sein Kollege aus den Vereinigten Arabischen Emirate sieht kurzfristige Preisänderungen ebenfalls nicht als Grund für ein Abweichen von der derzeitigen Strategie. Aus Katar heißt es indes, das Abkommen solle erst auf seine Notwendigkeit überprüft werden, wenn die globalen Ölvorräte ihren Fünfjahresdurchschnitt unterschritten hätten. Somit sieht es danach aus, dass die OPEC-Mitgliedsstaaten ihre Produktion wie geplant zunächst bis Juni weiterhin zurückfahren werden. Diese Aussicht stützt die Ölpreise am Morgen. Beide Rohölsorten tendieren seitwärts. WTI befindet sich aktuell bei 64,41 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 69,83 US-Dollar kostet. Vor dem Wochenende haben die deutschen Heizölpreise einen neuen Jahresrekord aufgestellt und bewegten sich auf die 65 Eurozu. Heute geben sie etwas nach. Hierzulande kosten 100 Liter Heizöl durchschnittlich 64,24 Euro.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 12. Januar 2018 +++

Seit Jahresbeginn hat WTI mehr als drei US-Dollar zugelegt. Allein in dieser Woche ist die US-amerikanische Rohölsorte zwei US-Dollar teurer geworden. Selbiges war auch bei Brent zu beobachten. Seit die Rohölpreise Mitte der Woche ihre Dreijahreshochs aufstellten, befinden sie sich konstant auf hohem Niveau. Noch immer sind WTI und Brent so teuer wie seit Ende 2014 nicht mehr. Begünstigt hat diesen Aufwärtstrend die seit Jahresanfang grundlegend bullishe Stimmung am Markt. Die Auseinandersetzungen im Iran sowie die extremen Wetterbedingungen in den USA stützten die Ölpreise durchgehend wegen ihres Gefahrenpotenzials für die jeweilige Ölindustrie. Am Mittwoch sorgte dann der Bestandsbericht des American Petroleum Institute (API) für weiteren Aufwind. Nach Schätzung des API ist der US-Rohölvorrat in der Berichtswoche um 11,2 Millionen Barrel zurückgegangen. Das US-amerikanische Department of Energy relativierte die Impulskraft dieser Meldung kurz darauf, da es selbst eine Bestandsreduzierung um 4,9 Millionen Barrel verzeichnet hatte. Angesichts dieser divergierenden Einschätzungen konnten die Ölpreise zuletzt kein weiteres Aufwärtspotenzial generieren, sodass sie am heutigen Freitag ins Taumeln geraten und von ihren Dreijahreshochs Abstand nehmen.

OPEC zwischen Kürzungen und Konkurrenz
Wenngleich der jüngste Preisanstieg für eine voranschreitende Stabilisierung des Ölmarktes spricht, sieht die OPEC ihr Ziel noch nicht erreicht. Der Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Al-Mazrouei, mahnte etwa auf einer Konferenz in Abu Dhabi zur stetigen Verbesserung. Zwar zeigte er sich mit der Einhaltungsquote der an den Produktionskürzungen beteiligten Staaten zufrieden. Allerdings liege noch ein weiter Weg vor ihnen allen. Um mehr als 100 Millionen Barrel müssten die weltweiten Ölvorräte laut Al-Mazrouei noch gesenkt werden. Schließlich strebt die OPEC an, diese auf ihren Fünfjahresdurchschnitt zu reduzieren.
Diese Äußerung kann als eine erste Relativierung des aktuellen Aufwärtstrends der Ölpreise interpretiert werden. Bei steigenden Preisen wird die Ölförderung unter anderem in den USA zunehmend attraktiver. Die OPEC muss folglich nicht nur schwindende Marktanteile fürchten, sondern sieht zugleich die Umsetzung ihres Abkommens gefährdet. Es ist also naheliegend, dass die Organisation versuchen wird, der Aufwärtsbewegung von WTI und Brent fürs Erste ein Ende zu bereiten. Heute scheint diese Strategie aufzugehen. Die Ölpreise tendieren von ihren Dreijahreshochs abwärts, befinden sich allerdings weiterhin auf einem hohen Niveau. WTI wird am Morgen bei 63,36 US-Dollar gehandelt und ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 69,03 US-Dollar. Während die Rohölpreise die zweite Handelswoche des Jahres auf hohem Niveau beenden werden, klingt sie für die Heizölpreise mit einem Aufwärtstrend aus. Nachdem die Preise zur Mitte der Woche kurzzeitig stagniert sind, legten sie stetig zu. Heute erreichen die Heizölpreise hierzulande ihr bisheriges Jahreshoch. Aktuell kosten 100 Liter des Brennstoffes im Deutschlanddurchschnitt 64,93 Euro. Ein richtungsweisender Impuls wird im Laufe des Tages voraussichtlich aus dem Weißen Haus kommen. Heute soll die Entscheidung über eine mögliche Erweiterung der US-amerikanischen Sanktionen gegenüber dem Iran fallen.

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