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Heizölpreis aktuell: Roh- und Heizölpreise tendieren vor API-Report aufwärts

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Heizölpreise aktuell

Roh- und Heizölpreise tendieren vor API-Report aufwärts

22.08.2017, 09:28 Uhr | mobene

Heizöl-Marktbericht aktuell: Roh- und Heizölpreise tendieren vor API-Report aufwärts Die Entwicklung des Heizölpreises im aktuellen Marktbericht. (Quelle: imago/Chromeorange)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Heizölpreis entwickelt. (Quelle: Chromeorange/imago)

+++ Heizöl-Marktbericht vom 22. August 2017 +++

Heizölpreis
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Die Ölpreise sind gestern mit Aufwärtspotenzial in die neue Handelswoche gestartet. Den zugrundeliegenden bullishen Impuls hatte Baker Hughes mit seinem wöchentlichen Bericht über die Zahl aktiver US-Ölbohranlagen geliefert. Diese sei zuletzt um fünf gesunken. In den USA seien damit derzeit insgesamt 763 Förderstätten in Betrieb. Während des gestrigen Handelstages haben sich Marktteilnehmer allerdings auf eine bearishe Meldung aus Libyen fokussiert, was die Rohölpreise fallen ließ. Hatte WTI den Tag deutlich oberhalb der Marke von 48 US-Dollar begonnen, lag es am Abend im unteren Bereich der 47 US-Dollar. Anleger schien zu beeinflussen, dass die libysche Ölförderung inzwischen offenbar sehr stabil erfolgt. Medienberichten zufolge hat das Mineralölunternehmen Shell am Samstag zum ersten Mal seit fünf Jahren eine Öllieferung aus Libyen transportiert. Ausgeführt worden seien 600.000 Barrel. Für Experten ist dies ein Zeichen für die Konstanz und Zuverlässigkeit der libyschen Ölproduktion. Bevor das American Petroleum Institute (API) heute seinen Wochenreport über die Entwicklung der US-Ölbestände veröffentlichen wird, tendieren die Roh- und Heizölpreise am zweiten Handelstag dieser Woche aufwärts. Bereits am Morgen bewegen sich WTI und Brent oberhalb ihrer gestrigen Schlusskurse und nähern sich ihren Tageshochs von gestern.

Experten rechnen mit US-Bestandsabbauten
Der Rohölvorrat der USA ist zuletzt wahrscheinlich um bis zu 3,5 Millionen Barrel gesunken. So prognostiziert es der Nachrichtensender Bloomberg. In Cushing, dem wichtigsten Öllagerort im US-Bundesstaat Oklahoma, könnte der Bestand hingegen um bis zu 300.000 Barrel ausgebaut worden sein. Ein ähnlicher Trend hatte sich bereits in den vergangenen Wochen abgezeichnet. Auf der einen Seite ist der US-Rohölvorrat seit sieben Wochen konstant gesunken. Auf der anderen Seite waren in Cushing meist Ausbauten zu verzeichnen. Laut Analysten spricht diese Entwicklung für einen Rückgang der Importe bei gleichbleibender oder gesteigerter Ölförderung der USA.
Am Morgen überwiegen die bullishen Impulse am Markt. Voraussichtlich gesunkene US-Ölbestände sowie eine Lieferunterbrechung in Libyen stützen die Rohölpreise. Das amerikanische WTI befindet sich bei 47,75 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 52,03 US-Dollar kostet. Der Heizölpreis ist im Vergleich zum Vortag deutlich gestiegen und hat die Marke von 53 Eurogeknackt. In Deutschland kosten 100 Liter durchschnittlich 53,61 Euro. Den nächsten richtungsweisenden Impuls wird den Roh- und Heizölpreisen am Abend das API liefern.

Force Majeure auf Libyens Sharara-Produktion
Seit Samstag besteht der Force-Majeure-Status für Lieferungen vom größten Ölfeld Libyens. Das bestätigte die libysche National Oil Corporation (NOC) gestern. Vom Sharara-Ölfeld würde derzeit kein Öl zum Exporthafen Zawiya transportiert. Die Pipeline, welche die Förderstätte mit dem Hafen verbinde, sei von einer Gruppe Bewaffneter blockiert worden. Aktuellen Medienberichten zufolge ist die Lage inzwischen wieder unter Kontrolle. Die NOC sei darüber informiert worden, dass eine Reaktivierung der Pipeline möglich sei. Libyen hatte seine Ölförderung wegen innenpolitischer Unruhen in den vergangenen Monaten und Jahren stets unterbrechen müssen. Dennoch hat der OPEC-Mitgliedsstaat seine Produktion mittlerweile stabilisiert und deutlich ausgebaut. Im Juli hat Libyen mit 1,02 Millionen Barrel pro Tag so viel Rohöl gefördert wie zuletzt vor vier Jahren, währen die Exporte ein Dreijahreshoch erreichten.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 21. August 2017 +++

Die Rohölpreise befinden sich auf einem Niveau, das vergleichbar ist mit dem zu Beginn der vergangenen Handelswoche. Ein deutlicher Rückgang des US-Rohölbestandes hatte eine Aufwärtsbewegung begünstigt, die WTI über die Schwelle von 48 US-Dollar und Brent stabil in den 52-US-Dollar-Bereich beförderte. Laut amerikanischem Department of Energy (DOE) ist der US-Vorrat an Rohöl in der Berichtswoche um 8,9 Millionen Barrel gesunken. Bei saisonbedingt hoher Raffinerieauslastung und OPEC-Maßnahmen zur Reduzierung der globalen Ölbestände rechnen Marktteilnehmer und Analysten grundsätzlich mit einem Rückgang des US-Rohölvorrats. Um eine bullishe Stimmung am Markt zu erzeugen, sind daher deutliche Bestandsabbauten wie der jüngste erforderlich. Ein aktueller Bericht von Baker Hughes liefert Anlegern zum Start der Handelswoche einen weiteren bullishen Impuls, der den Rohölpreisen weiteres Aufwärtspotenzial verschafft.

USA: Einige Ölbohranlagen deaktiviert
Baker Hughes zufolge ist die Zahl der in den USA aktiven Ölbohranlagen zuletzt gesunken. In der Berichtswoche seien fünf Förderstätten weniger betrieben worden als zuvor. Insgesamt seien nun 763 Anlagen in Betrieb. Damit ist die Zahl aktiver US-Ölbohranlagen in diesem Monat bereits zum zweiten Mal gefallen. Am Markt ist diese Entwicklung bullish zu interpretieren. Schließlich gehen Experten davon aus, dass die Senkung der globalen Ölvorräte im Sinne der OPEC und damit die Verknappung der am Markt verfügbaren Ölmenge nur umsetzbar ist, sollten die USA ihre Ölförderung verringern. Abzuwarten bleibt, wie die Marktteilnehmer am heutigen Handelstag auf die Meldung von Baker Hughes reagieren werden.
Eine gegensätzliche Information des DOE wird zudem noch immer am Markt präsent sein. Das DOE hatte Mitte vergangener Woche bekanntgegeben, die Ölförderung der USA hätte jüngst deutlich zugelegt. In der Berichtswoche seien täglich 79.000 Barrel mehr Rohöl produziert worden. Die US-Fördermenge ist dem DOE zufolge mit insgesamt 9,5 Millionen Barrel pro Tag so hoch wie zuletzt vor zwei Jahren. Vor diesem Hintergrund ist zu beobachten, ob die aktuelle Meldung von Baker Hughes oder jene aus der Vorwoche vom DOE die Reaktion der Marktteilnehmer dominieren wird. Am Morgen liegen die Rohölpreise unterhalb ihrer Schlusskurse vom Freitag, bergen allerdings Aufwärtspotenzial. Das amerikanische WTI befindet sich bei 48,38 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 52,56 US-Dollar kostet. Der Heizölpreis ist über das Wochenende hinweg etwas gestiegen. In Deutschland kosten 100 Liter durchschnittlich 52,53 Euro. Gebremst werden könnten die Rohölpreise durch die Restabilisierung Libyens. Das Mineralölunternehmen Shell soll am Samstag zum ersten Mal seit fünf Jahren eine Öllieferung aus Libyen transportiert haben. Vom Exporthafen in Zuwetina sind nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters 600.000 Barrel ausgeführt worden. Shell hat diese Meldung bisher nicht offiziell bestätigt. Experten sehen diese vermutliche Entwicklung als Zeichen für die Restabilisierung der libyschen Ölförderung. Dass der OPEC-Mitgliedsstaat derzeit offenbar konstant und zuverlässig Rohöl produzieren kann, wird am Markt bearish interpretiert. Schließlich hat Libyen die Einhaltungsquote der OPEC im Rahmen des Abkommens über die Produktionskürzungen in den vergangenen Monaten stets verringert.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 18. August 2017 +++

Diese Woche verlief bearish für die Rohölpreise. An jedem Handelstag haben sie weiter auf ihren Schlusskurs des Vortages verloren. Meldungen aus den USA und China begünstigten die Abwärtsbewegung. Zunächst hatte Baker Hughes bekanntgegeben, die USA hätten ihre Ölförderung zuletzt ausgebaut. Die Zahl aktiver Ölbohranlagen sei um drei auf insgesamt 768 gestiegen. Damit befinde sich das Förderpotenzial der USA auf dem höchsten Niveau seit April 2015. Der Nachrichtensender Bloomberg verstärkte die bearishe Stimmung am Markt mit seiner Prognose zur Entwicklung der chinesischen Ölnachfrage. Im Juli sei in chinesischen Raffinerien 4,4 Prozent weniger Rohöl verarbeitet worden. Einen so deutlichen Rückgang der Produktion habe es dort zuletzt vor drei Jahren gegeben. Analysten rechnen daher in den kommenden Monaten mit einer sinkenden Nachfrage aus China.

Bullishe US-Bestände stabilisieren Ölpreise
Das amerikanische Department of Energy (DOE) hatte am Mittwoch mit der Veröffentlichung seines Wochenberichts über die Entwicklung der US-Ölvorräte einen weiteren Impuls geliefert, der die Rohölpreise schwanken ließ. Auf der einen Seite ist der Rohölbestand der USA laut DOE in der Berichtswoche um 8,9 Millionen Barrel gesunken. Einen so massiven Abbau des Vorrats gab es zuletzt im September vergangenen Jahres — ein Aspekt, der bullish zu interpretieren ist. Auf der anderen Seite hat dem DOE zufolge die US-Ölförderung deutlich zugelegt. Täglich seien 79.000 Barrel mehr Rohöl gefördert worden. Das sei der stärkste Anstieg der Förderung seit Ende Juni. Die USA produzierten aktuell insgesamt 9,5 Millionen Barrel pro Tag. Auch die Zunahme der Importe aus OPEC-Mitgliedsstaaten sowie die saisonuntypische Entwicklung des Benzinvorrats begünstigten die bearishe Stimmung am Markt.
Am letzten Handelstag der Woche scheinen sich die Marktteilnehmer allerdings auf den bullishen Teil des DOE-Reports zu konzentrieren. Die Rohölpreise bewegen sich stabil und orientieren sich leicht aufwärts. Das amerikanische WTI befindet sich am Morgen bei 47,15 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 51,11 US-Dollar kostet. Der Heizölpreis ist im Vergleich zum Vortag hingegen deutlich gefallen und liegt vor dem Wochenende unter der Schwelle von 53 Euro. In Deutschland kosten 100 Liter durchschnittlich 52,39 Euro. Der Ölmarkt befindet sich noch immer im Spannungsfeld zwischen den OPEC-Produktionskürzungen und der Ölförderung der USA. Analysten sind überzeugt, dass die Maßnahmen der OPEC zur Senkung der globalen Vorräte nur greifen werden, sollte die US-Ölindustrie ihr Wachstumspotenzial nicht ausschöpfen. Solange die OPEC-Mitgliedsstaaten ihre Exporte nicht zurückfahren, herrscht am Markt jedoch zusätzlich Skepsis hinsichtlich der zeitnahen Umsetzung des Abkommens. In der Berichtswoche hatten laut DOE sowohl Saudi-Arabien als auch der Irak ihre Ölexporte in die USA gesteigert. 

+++ Heizöl-Marktbericht vom 17. August 2017 +++

Die täglichen Schlusskurse von WTI und Brent sind seit Wochenbeginn stetig gefallen. Weder die Förderunterbrechung in Libyen noch die Meldung des American Petroleum Institute (API) über den stark gesunkenen Rohölbestand der USA hatten für eine bullishe Stimmung am Markt gesorgt. Marktteilnehmer schienen in skeptisch abwartender Haltung zu verharren. Ihr Blick war womöglich auf China gerichtet. Anfang der Woche war bekannt geworden, dass das Land seine Raffineriearbeit verlangsamt hat. Im Juli haben chinesische Raffinerien 4,4 Prozent weniger Rohöl verarbeitet als noch im Vormonat. Experten rechnen daher langfristig mit dem Rückgang der Nachfrage aus China. Für Verunsicherung am Markt sorgt diese Prognose vor allem, weil nicht zuletzt die OPEC einen bedeutenden Abnehmer großer Ölmengen verlieren würde. Der wöchentliche Bericht des amerikanischen Department of Energy (DOE) über die Entwicklung der US-Ölbestände beendete das Abwarten der Marktteilnehmer und schickte die Rohölpreise auf einen Sinkflug. WTI und Brent bewegen sich derzeit nahe ihrer Dreiwochentiefs.

DOE: US-Rohölbestand trotz Förderausbaus zurückgegangen
Die USA haben ihren Bestand an Rohöl zuletzt deutlich reduziert, während der Benzinvorrat nahezu unverändert geblieben ist. Das geht aus dem gestern veröffentlichten Bericht des DOE hervor. Wie bereits das API am Dienstag angedeutet hatte, sind beim Rohölvorrat massive Abbauten zu verzeichnen. Laut DOE hat der Bestand um 8,9 Millionen Barrel abgenommen. Begünstigt habe diesen Rückgang allein die noch immer hohe Raffinerieauslastung. Die Importe der USA seien in der Berichtswoche hingegen gestiegen und hätten eher den Ausbau des Bestands gefördert. Über 2,5 Millionen Barrel mehr Rohöl seien im Wochenverlauf eingeführt worden. Dem DOE zufolge haben gesteigerte Exporte der OPEC-Mitgliedsstaaten dazu beigetragen. Saudi-Arabien hätte in der Berichtswoche täglich 259.000 Barrel mehr in die USA geliefert, während es aus dem Irak 192.000 Barrel pro Tag mehr waren. Einige Mitglieder der OPEC hatten zuletzt angekündigt, ihre Exporte zurückfahren zu wollen, um auf diesem Weg die globalen Bestände zu senken. Vor dem Hintergrund der jüngsten Importentwicklung der USA bleiben Experten weiterhin skeptisch hinsichtlich der zeitnahen Umsetzung dieses Vorhabens.
Der Benzinvorrat der USA ist dem DOE zufolge nahezu unverändert geblieben. Während der sommerlichen Fahrsaison wird am Markt mit wöchentlichen Reduzierungen des Bestands gerechnet. Derzeit bleibt die Kraftstoffnachfrage allerdings hinter den Erwartungen zurück. In der Berichtswoche ist sie laut DOE um 275.000 Barrel pro Tag gesunken und liegt nun unterhalb des Vorjahresniveaus. Analysten gehen davon aus, dass diese Zahlen auf das Ende der üblicherweise hohen Sommernachfrage in der Kraftstoffkategorie hindeuten. Eine weitere bearishe Einschätzung des DOE betrifft die Entwicklung der US-Ölförderung. Diese habe täglich um 79.000 Barrel zugelegt, sodass die USA derzeit 9,5 Millionen Barrel pro Tag produzierten — so viel wie zuletzt vor zwei Jahren. Abgesehen vom deutlichen Rückgang des US-Rohölbestands enthält der DOE-Bericht damit überwiegend bearishe Aspekte. Dies lässt sich am Morgen an den Rohölpreisen ablesen. WTI befindet sich bei 46,83 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 50,39 US-Dollar kostet. Beide Rohölpreise bewegen sich damit nahe ihrer Dreiwochentiefs. Im Vergleich zum Vortag ist der Heizölpreis hingegen etwas gestiegen. In Deutschland kosten 100 Liter durchschnittlich 53,26 Euro.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 16. August 2017 +++

Am Morgen scheint eine neutral abwartende Stimmung unter den Marktteilnehmern zu herrschen, welche die Rohölpreise in der Seitwärtsbewegung hält. Zu Wochenbeginn waren sie so stark gefallen wie zuletzt vor fünf Wochen. Gestern stabilisierten sie sich wegen des Ausblicks auf die bevorstehenden Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API). Analysten hatten im Vorfeld prognostiziert, der Rohölvorrat der USA sei um bis zu 3,6 Millionen Barrel gesunken. Diese Schätzung wurde nun vom API nicht nur bestätigt, sondern übertroffen.

API: Deutlicher Rückgang des US-Rohölbestands
Die USA haben ihre Vorräte an Rohöl und Destillaten zuletzt teils deutlich abgebaut, während der Benzinbestand leicht zugelegt hat. Das geht aus dem gestern veröffentlichten Wochenreport des API hervor. Während der Sommersaison ist eine hohe Raffinerieauslastung üblich. Wird viel Rohöl verarbeitet, begünstigt dies grundsätzlich die Reduzierung des Vorrats. Dem API zufolge hat sich der US-Bestand an Rohöl dementsprechend saisontypisch entwickelt. Um 9,2 Millionen Barrel sei er geschrumpft. Der Ölvorrat in Cushing, dem bedeutendsten US-Lagerort für Öl im Bundesstaat Oklahoma, sei allerdings um 1,7 Millionen Barrel gestiegen. Das spricht laut Experten dafür, dass nicht die Ölförderung der USA zurückgegangen ist, sondern weniger Rohöl importiert wurde. Genauere Informationen hierzu wird am Nachmittag der wöchentliche Bericht des amerikanischen Department of Energy (DOE) liefern. Er enthält neben Details zur Entwicklung der Ölbestände auch welche zu Importen, Produktion und Nachfrage.
Wenngleich der aktuelle Stand des Vorrats an Destillaten während der Sommermonate für gewöhnlich wenig Beachtung am Markt findet, so ist seine derzeit untypische Entwicklung erwähnenswert. Laut API ist er zuletzt um 2,1 Millionen Barrel gesunken. Wegen der geringen Heizölnachfrage gehen Analysten und Marktteilnehmer davon aus, dass der Bestand im Sommer üblicherweise ausgebaut wird. Auch der Nachfragetrend in einer anderen Produktkategorie sorgt am Markt für Verunsicherung. Der Benzinvorrat der USA ist dem API zufolge um 300.000 Barrel gestiegen. Eine hohe Nachfrage während der sommerlichen Fahrsaison sollte grundsätzlich Abbauten begünstigen. Wegen der jüngsten Ausbauten des Benzinbestands gehen Experten davon aus, dass sich bereits jetzt das Ende der Fahrsaison und damit das Ende der hohen Sommernachfrage ankündigt. Auch hierüber wird der Report des DOE Aufschluss geben.

Libyen: Normalisierung der Ölförderung
Aktuellen Medienberichten zufolge steigert Libyen seine Ölproduktion nun wieder, nachdem sie in den vergangenen Tagen teilweise unterbrochen gewesen war. Auf dem Sharara-Ölfeld wurde laut Informanten der Betrieb wieder aufgenommen. Während hier noch am Sonntag 200.000 Barrel pro Tag gefördert worden waren, seien es am Dienstag bereits 230.000 Barrel gewesen. Auch mit den Verladungen am Hafen in Zuwetina sei wieder begonnen worden. Vor wenigen Tagen waren das Sharara-Ölfeld sowie der Exporthafen in Zuwetina wegen Sicherheitsproblemen und Protesten der Arbeiter geschlossen worden. Dass der OPEC-Mitgliedsstaat seine Ölförderung ausbaut, ist zwar ein bearisher Impuls für den Ölmarkt, überrascht aber nicht. Marktteilnehmer scheinen vielmehr auf den Bestandsbericht des DOE zu warten und sich bis dahin mit Reaktionen zurückzuhalten. WTI befindet sich zu Beginn des heutigen Handelstages bei 47,91 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 51,27 US-Dollar kostet. Beide Rohölpreise bewegen sich damit am Morgen zunächst seitwärts. Der Heizölpreis hat im Vergleich zum Vortag nachgegeben und liegt nur noch knapp oberhalb der Schwelle von 53 Euro. In Deutschland kosten 100 Liter durchschnittlich 53,05 Euro.

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