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Ab Donnerstag Warnstreiks im öffentlichen Dienst

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Tarifstreit  

Ab Donnerstag Warnstreiks im öffentlichen Dienst

12.02.2008, 19:29 Uhr | dpa / AFP / T-Online

Ver.di-Chef Frank Bsirske (Foto: dpa)Ver.di-Chef Frank Bsirske (Foto: dpa) Ver.di-Chef Frank Bsirske hat Warnstreiks "quer durch die Bundesrepublik" angekündigt. Betroffen seien von Donnerstag an Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Müllentsorgung, die allgemeine Verwaltung, Sparkassen und der Wasser- und Schifffahrtsverkehr. Die Gewerkschaften wollten "ein klares Signal an die Arbeitgeber senden, sich zu bewegen", sagte Bsirske am Dienstag in Potsdam. Es gebe dabei keine Schwerpunkte. Aktionen im öffentlichen Nahverkehr und bei Kindertagesstätten würden vorher angekündigt. Mehrere tausend Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes sollen sich an den Warnstreiks beteiligen.

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Keine Einigung in Sicht
Ver.di und der Beamtenbund fordern für die 1,3 Millionen Beschäftigten acht Prozent mehr Lohn oder wenigstens 200 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber bieten fünf Prozent in mehreren Schritten. Zudem wollen Bund und Kommunen die Wochenarbeitszeit in zwei Schritten bis 2009 generell auf 40 Stunden anheben. Längere Arbeitszeiten waren schon bei der letzten Tarifrunde 2005 ein zentraler Streitpunkt. Damals konnten die Gewerkschaften eine Erhöhung im Westen abwehren. Für die West-Kommunen blieb es in der Regel bei der 38,5 Stunden-Woche, für den Osten bei 40 Stunden. Die Angestellten des Bundes arbeiten bislang einheitlich 39 Stunden.



Tarifkommissionen beraten über Warnstreiks
Die Tarifkommissionen der Gewerkschaften sowie die Mitgliederversammlung der kommunalen Arbeitgeber wollten am Mittag in Potsdam zusammenkommen, um den Verhandlungsstand zu bewerten.

Sonderfall in Berlin
Ein Sonderfall ist Berlin, wo es einen eigenständigen Tarifvertrag für den Nahverkehr gibt. Die Verhandlungen darüber werden regional und nicht zentral in Potsdam geführt. Ein in Potsdam erzielter Tarifabschluss betrifft auch weitere rund 900.000 Angestellte in kommunalen Betrieben wie Krankenhäusern, Nahverkehr- oder Versorgungsunternehmen. .

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