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Heizöl deutlich billiger: Experten raten jetzt zum Heizöl-Einkauf

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Heizöl  

Experte rät: Jetzt Heizöl kaufen

14.10.2008, 12:24 Uhr | sky, dapd, t-online.de

Die Heizsaison beginnt (Foto: ddp)Die Heizsaison beginnt (Foto: ddp) Inmitten der besorgniserregenden Finanzmarktturbulenzen bietet sich für Verbraucher wenigstens ein kleiner Lichtblick: Im Sog der US-Bankenkrise gingen nicht nur die Aktienmärkte auf Talfahrt, sondern auch der Ölpreis. Heizöl ist derzeit deswegen deutlich billiger zu haben als noch im Sommer. "Wer zum Beginn der Heizsaison jetzt dringend nachtanken muss, sollte momentane Preisdellen nutzen und sich wenigstens in Teilmengen für den Winter eindecken", rät Werner Böhnlein, Vorsitzender des Bayerischen Brennstoff- und Mineralölhandels. Derzeit liegt der Heizölpreis im Schnitt bei etwa 83 Euro pro 100 Liter (bei Abnahme von 3000 Litern). Noch vor einigen Wochen mussten Verbraucher Heizölpreise von bis zu 110 Euro für die gleiche Menge Brennstoff hinblättern.

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Börsen-Crash zwingt Ölpreis in die Knie

Als neben dem DAX der Leitindex Dow Jones Anfang der Woche um sieben Prozent in die Knie gegangen und die Technologiebörse Nasdaq um zehn Prozent eingebrochen war, hatte auch der Ölpreis an einem einzigen Handelstag bis zu elf Prozent an Wert verloren. Der Barrelpreis für Nordseeöl der Sorte Brent Crude war zeitweise von 103,29 Dollar auf 92,64 Dollar abgesackt. Auch die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich. Das drückte auf die Heizölpreise. Ein noch größeres Preistief hatte es vor zwei Wochen gegeben, als der Heizölpreis in Deutschland kurzzeitig unter 80 Euro pro 100 Liter gefallen war.

Eigentlich steigen die Preise zum Winter

"Eigentlich läuft diese Entwicklung gegen den Trend", betont Böhnlein. Im Herbst sei der Heizölpreis normalerweise immer auf recht hohem Niveau. Die Nachfrage kurz vor dem Winter sei in der Regel hoch, das lasse die Preise eher steigen. Wie es am Markt weitergeht, ist nach Ansicht von Experten momentan nicht absehbar. Wer auf weiter fallende Preise spekuliert, ist womöglich schlecht beraten. "Beim Heizölpreis wird es keinen freien Fall geben", ist Böhnlein überzeugt. "Da müssten noch einige Banken mehr fallen."

Normaler Zyklus gilt nicht mehr

Günter Hörmann von der Verbraucherzentrale Hamburg rät ebenfalls dazu, Teilmengen jetzt nach Bedarf nachzutanken. Der Heizölpreis sei zwar deutlich unter die Rekordmarken der letzten Wochen gefallen, aber nach wie vor auf hohem Niveau. Zum Vergleich: Noch vor einem Jahr kosteten 100 Liter Heizöl um die 62 Euro. Ölpreis-Schnäppchenjäger sollten zugleich bedenken, dass das Nachtanken zu Jahresanfang erfahrungsgemäß günstiger sei als zum Jahresausklang, betont Böhnlein. "Aber was klassische Erfahrungen und Zusammenhänge wert sind, merkt man ja zurzeit."

Rabatt bei hoher Abnahmemenge

Wer beim Ölkauf sparen will, kann sich mit Nachbarn oder Freunden zu privaten Einkaufsgemeinschaften zusammenschließen. Bei Sammelbestellungen kommen Kunden etwa drei bis fünf Prozent billiger weg, hat der Bund der Energieverbraucher berechnet.

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