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Japan: Elefantenhochzeit in der Elektronikbranche

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Übernahme  

Japan: Elefantenhochzeit in der Elektronikbranche

07.11.2008, 15:28 Uhr | cs, dpa-AFX, t-online.de, AFP

Panasonic will von Sanyos Technologien profitieren (Foto: dpa)Panasonic will von Sanyos Technologien profitieren (Foto: dpa) Panasonic will den Konkurrenten Sanyo übernehmen und so zur Nr. 1 der japanischen Elektronikbranche werden. Zusammen wären die beiden Unternehmen größer als ihre Wettbewerber Sony und Hitachi - mit einem jährliche Umsatz von über 90 Milliarden Euro. Die Aufsichtsräte der Firmen beschlossen am Freitag, den Weg für eine Fusion freizumachen. Demnach soll Sanyo eine Tochter von Panasonic werden - bis April soll die Fusion abgeschlossen sein.

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Weltmarktführer für Batterien

Sanyo ist der weltgrößte Hersteller von Lithium-Ion-Batterien für Personal Computer und Mobiltelefone, sowie stark bei Solarzellen. Dabei ist das Unternehmen seit Jahren angeschlagen und hat einen großen Konzernumbau hinter sich. Durch eine Übernahme würde sich Panasonic einen bedeutenden Marktanteil bei wiederaufladbaren Batterien sichern. Dabei zeigte das Unternehmen trotz der sich abkühlenden Konjunktur keine Schwächen.

Markt für Solarzellen erschließen

Neben den Batterie-Sparte könnte Panasonic vor allem von der Solarzellenfertigung von Sanyo profitieren. Mit der Übernahme würde es sich mit einem Schlag in dem schnell wachsenden Markt positionieren. Damit würde Panasonic zu einem bedeutenden Konkurrenten für deutsche Solarhersteller wie Q-Cells werden. Es wäre die erste vollständige Fusion zwischen zwei großen japanischen Elektronikkonzernen.

Neuer Firmennamen: Panasonic

"Durch das Zusammenfassen unserer Technologien und unseres über Jahre angesammelten Wissens in der Produktion glauben wir, dass wir ein sehr konkurrenzfähiges gemeinsames Unternehmen bilden werden", erklärten Panasonic und Sanyo. Bis zum 1. Oktober hatte Panasonic auch noch unter dem Namen Matsushita Electric Industrial firmiert - erst seitdem führt der Konzern den Namen seiner weltweit bekannten Marke auch als Firmennamen.

Gespräche mit Inhaber-Banken

Ob es tatsächlich zu der Übernahme kommt, hängt vor allem von Sanyos drei größten Anteilseignern ab, mit denen Panasonic nun intensive Verhandlungen führen wird. Hierbei handelt es sich um die beiden japanischen Finanzhäuser Sumitomo Mitsui Banking und Daiwa Securities SMBC Co. Group sowie der US-Finanzgruppe Goldman Sachs. Die Amerikaner könnten wegen überzogener Preisvorstellungen allerdings zu einem Belastungsfaktor bei den Verhandlungen werden.

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