Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Experten beurteilen Chancen für DAX skeptisch

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Börse  

Experten beurteilen Chancen für DAX skeptisch

10.11.2008, 09:33 Uhr | sky, dpa-AFX, t-online.de

Das  Bangen an der Börse geht weiter. (Foto: Reuters)Das Bangen an der Börse geht weiter. (Foto: Reuters) Kapitalmarktexperten sehen auch in der neuen Woche keine klare Richtung für die Aktienmärkte und rechnen kurzfristig eher mit fallenden Kursen. Ängste vor einer Rezession und neue Folgen der Finanzkrise halten die Anleger weiter im Griff. Die Berichtssaison läuft derweil mit unvermindertem Schwung weiter. Sie dürfte angesichts schwacher Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung erneute Gewinnwarnungen der Unternehmen mit sich bringen.

Intraday-Übersicht - DAX-Werte | Kurs-Listen Deutschland
DAX-Quiz - Kennen Sie Deutschlands wichtigstes Börsenbarometer?
VW, Audi & Co. - Deutschlands wertvollste Marken
Marktbericht - So sieht's aktuell am deutschen Aktienmarkt aus
Gehälter - Was Europas Top-Manager verdienen

DAX bei 4000 Punkten?

Da die Börsen nicht mehr auf schlechte Konjunkturdaten reagierten, erschienen diese nun zum großen Teil eingepreist, schreiben die Experten der DZ Bank. Daher sollte es in den kommenden Wochen einerseits zu einer Bodenbildung an den Aktienmärkten kommen. "Dennoch erscheint eine Entwarnung verfrüht", hieß es weiter. Bei einer schweren Rezession und weiteren Belastungen durch die Finanzkrise "besteht für den DAX ein Kursrisiko bis zur Marke von 4000 Punkten".


Schwankungen halten an

Attraktive Bewertungen auf der einen und bevorstehende Revisionen der noch zu optimistischen Unternehmens-Gewinnziele auf der anderen Seite seien in den kommenden Monaten "bestimmende Faktoren für anhaltend hohe Kursschwankungen", kommentierten die Experten weiter. Sie gehen zwar nicht von einer schweren Rezession aus, trauen dem DAX aber wegen der bevorstehenden Gewinnrevisionen auf Sicht von sechs Monaten keinen wesentlichen Anstieg über die 5000-Punkte-Marke zu. Anleger sollten daher nur in Schwächephasen Aktien kaufen.

Warnung vor Berichtssaison

Greg Poole und Mairead Smith von der Deutschen Bank sehen die Aktienmärkte ebenfalls "im Niemandsland zwischen schwächer werdenden Makrodaten und Gewinnaussichten sowie einer günstigen Bewertung gefangen". An der Konjunkturfront gebe es keine Signale für eine Besserung der Lage, der Abwärtstrend habe sich vielmehr noch beschleunigt. Vor Ende der Berichtssaison für das vierte Quartal halten die Experten eine nachhaltige Aufwärtsentwicklung an den Aktienmärkten für unwahrscheinlich und neue Tiefstände für möglich. "Kurzfristig macht die hohe Schwankungsanfälligkeit jede Richtungsprognose fast zu einem Glücksspiel", heißt es.

Neue Tiefstände drohen

Pessimistisch äußerten sich die Experten der LandesBank Berlin (LBB). "Nachhaltige Kursgewinne an den heimischen Aktienmärkten erscheinen vor dem Hintergrund der düsteren Konjunkturaussichten in den nächsten Monaten wenig wahrscheinlich", heißt es in einer aktuellen Studie. Vielmehr drohe dem DAX und dem EuroSTOXX 50 ein Rückfall sogar unter die bisherigen Jahrestiefststände. Die laufende Berichtssaison habe bereits viele Gewinnwarnungen gebracht und dieser Trend sollte sich fortsetzen. Die anhaltende Finanzkrise sei ein weiterer Unsicherheitsfaktor. Mittelfristig stützende Effekte machen die Experten hingegen von Seiten der Geldpolitik aus, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte gesenkt hat. Dazu kämen niedrige Rohstoffpreise und ein schwächerer Euro.

Zahlenflut auf dem Parkett

Nähere Aussagen zum weiteren Kurs des Unternehmens erhoffen sich die Anleger in dieser Woche von der Deutschen Post und der Postbank. Weiter geht es am Dienstag mit der Quartalsbilanz von RWE, am Mittwoch berichtet der Konkurrent E.ON. Ferner informieren K+S und Hypo Real Estate über ihre Geschäftsentwicklung. Für den Donnerstag hat Siemens seine Jahrespressekonferenz angekündigt, am Freitag legt TUI Zahlen vor.

Konjunktur-Daten im Blick

Von Konjunkturseite könnten in Deutschland die ZEW-Konjunkturerwartungen Dienstag und die erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal am Donnerstag Impulse geben. Daneben dürften die Anleger am Freitag ihren Blick auf US-Daten zum Einzelhandelsumsatz und zum von der Universität Michigan gemessenen Verbrauchervertrauen richten.

Mehr zum Thema:

Mehr Themen:
Rohstoffe - Gold | Öl |
Intraday-Übersicht - DAX-Werte | Kurs-Listen Deutschland
Quiz - Welche Bank steckt hinter diesem Logo?
Kurslisten - Börsen der Welt im Überblick
Dow Jones - Wie gut kennen Sie den amerikanischen Leitindex?
Übersicht - Die großen Banken der Wall Street
Chartanalyse - Aktuelles Signal für Aktie, Index oder Rohstoff

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Highspeed-Surfen + digital fernsehen &120,- € TV-Bonus
bei der Telekom bestellen
Shopping
Cooler kühlen mit dem LG Side-by-Side Kühlschrank
gefunden auf otto.de
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017