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Viele Widerstände für Commerzbank-Aktie

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Chartanalyse  

Viele Widerstände für Commerzbank-Aktie

28.11.2008, 13:34 Uhr | Einstieg GmbH/ cs, t-online.de

Zwölf-Monats-Chart Commerzbank -  in EUR   (Grafik: t-online.de)Zwölf-Monats-Chart Commerzbank - in EUR (Grafik: t-online.de) Die Ankündigung der Commerzbank, die Übernahme der Dresdner Bank bereits Anfang Januar 2009 abschließen zu wollen, verleiht der Banken-Aktie am Freitag Flügel. Doch stellen sich dem Papier, bevor es die Verluste der vergangenen Monate ausgeglichen haben wird, noch einige charttechnische Hürden in den Weg.

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Vorgezogene Übernahme

Die Commerzbank hat mit dem Versicherungskonzern Allianz vereinbart, dessen Tochter Dresdner Bank bereits im Januar 2009 vollständig zu übernehmen. Die ursprüngliche Übernahmevereinbarung hatte vorgesehen, dass der Frankfurter Konzern die Allianztochter erst im zweiten Halbjahr oder gar erst gegen Ende 2009 endgültig vereinnahmt haben sollte. Nunmehr wird die Commerzbank den rund 40-prozentigen Restanteil an der Dresdner Bank bereits zum Jahresanfang 2009 zukaufen. Nach Angaben der beiden im DAX gelisteten Konzerne war die Hauptursache dafür der Wunsch, an den nach wie vor nervösen Finanzmärkten möglichst frühzeitig die uneingeschränkte Handlungsfähigkeit der Unternehmen sicherzustellen.

Übernahmepreis gesunken

Statt der bislang kalkulierten 9,8 Milliarden Euro wird der Deal die Commerzbank nunmehr lediglich 5,1 Milliarden Euro kosten. Auch wird die Allianz nur noch mit 18,4 Prozent an dem fusionierten Bankhaus beteiligt sein und nicht mit 30 Prozent, wie nach dem bisherigen Übernahmeplan vorgesehen. Denn nachdem die Commerzbank im vergangenen August bereits 60 Prozent der Dresdner Bank übernommen hat, wird der vorgezogene zweite Schritt der Übernahme nun anders gestaltet als vorgesehen: So wird die Commerzbank einen weit größeren Teil der Dresdner Bank in bar bezahlen und nicht in Aktien. Diese Summe beläuft sich auf rund 3,2 Milliarden Euro. Dadurch sinkt der Prozentsatz der Allianz-Beteiligung. Dessen ungeachtet erhält die Allianz, der ursprünglichen Vereinbarung entsprechend, die Commerzbank-Fondstochter Cominvest, die mit 0,7 Milliarden Euro in die Kaufsumme mit einfließt.

Erster Widerstand bereits sehr stabil

In den vergangenen Monaten hat sich die Commerzbank-Aktie (ISIN DE0008032004) in einem intakten Abwärtstrendkanal bewegt. Zwar macht das Papier aktuell Anstalten, aus diesem verhängnisvollen Trend ausbrechen zu wollen. Dies ist bis auf weiteres noch nicht geglückt. Also bleibt abzuwarten, ob der Kurs bei den kürzlich verzeichneten 5,40 Euro seinen Tiefpunkt schon erreicht hat. Denn schon am ersten auf dem Weg nach oben liegenden Widerstand bei 8 Euro sind die Commerzbank-Anteilsscheine bis zum Freitagmittag erst einmal abgeprallt. Und bevor der Wert wieder das Niveau seines bis Anfang September vorherrschenden Seitwärtskanals erreicht hat, gilt es noch zwei weitere, deutlich stärkere Hürden zu überwinden (vgl. Chart-Vergrößerung oben).
(28.11.2008)

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