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Panasonic streicht wegen Verlusten 15.000 Jobs

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Elektronik  

Panasonic streicht wegen Verlusten 15.000 Jobs

04.02.2009, 14:29 Uhr | sky, t-online.de, dpa

Die Geschäfte laufen schlecht bei Panasonic (Foto: dpa)Die Geschäfte laufen schlecht bei Panasonic (Foto: dpa) Der japanische Elektronik-Riese Panasonic streicht angesichts erwarteter Milliardenverluste etwa 15.000 Arbeitsplätze und schließt über zwei Dutzend Werke. Der Konzern rechnet erstmals seit sechs Jahren mit tiefroten Zahlen: In dem noch bis Ende März laufenden Geschäftsjahr dürfte ein Fehlbetrag von 380 Milliarden Yen (3,3 Milliarden Euro) anfallen. Im November war der Konzern noch von einem Gewinn in Höhe von 30 Milliarden Yen ausgegangen. Panasonic beschäftigt derzeit weltweit rund 300.000 Mitarbeiter. Der geplante Stellenabbau soll bis März 2010 erfolgen.

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27 Werke werden geschlossen

Als weiterer Teil der Sparmaßnahmen schließt der in Osaka ansässige Konzern bis Ende März dieses Jahres zunächst 13 japanische und 14 ausländische Werke, wie das Unternehmen mitteilte. Im April vergangenen Jahres war Panasonic noch davon ausgegangen, einen Rekordgewinn von 310 Milliarden Yen zu erwirtschaften, musste die Prognose jedoch im November revidieren. Seither habe sich die Marktlage sowohl im In- wie im Ausland weiter verschlechtert. Auch der andauernde Höhenflug des Yen macht Panasonic zu schaffen.



Kräftiger Einbruch im Geschäft

Der Umsatz dürfte sich nach der neuen Prognose auf nur noch 7,75 Milliarden Yen belaufen statt zuvor erwarteter 8,5 Billionen Yen. In dem Ende Dezember abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal fiel bei Panasonic ein Verlust von 63,1 Milliarden Yen an, verglichen mit einem Gewinn im gleichen Vorjahreszeitraum von 115,2 Milliarden Yen. Der Umsatz fiel um 20 Prozent auf 1,87 Billionen Yen.


Die ganze Branche leidet

Die japanische Elektronikindustrie erlebt derzeit eine ihrer bislang schwersten Krisen. Neben Panasonic mussten auch andere führende Unternehmen der Branche, die eine Schlüsselindustrie der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ist, ihre Ertragsprognosen zusammenstreichen und erwarten für das laufende Geschäftsjahr rote Zahlen. Hinzu kommen drastische Stellenstreichungen. So fallen allein bei NEC angesichts erwarteter Milliardenverluste bis zum März 2010 weltweit über 20.000 Voll- und Teilzeitstellen weg. Und auch Sony, Panasonics größter Rivale, rechnet jetzt mit dem ersten operativen Verlust seit 14 Jahren und streicht ebenfalls rund 16.000 Arbeitsplätze.

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