Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Infineon rechnet mit DAX-Rauswurf

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Halbleiter-Branche  

Infineon rechnet mit DAX-Rauswurf

09.02.2009, 15:01 Uhr | bv, dpa, t-online.de

Rechnet mit DAX-Rauswurf: Infineon-Aufsichtsratschef Max Dietrich Kley (Foto: dpa)Rechnet mit DAX-Rauswurf: Infineon-Aufsichtsratschef Max Dietrich Kley (Foto: dpa) Der Aufsichtsratschef des Halbleiter-Konzerns Infineon, Max Dietrich Kley, rechnet kaum noch damit, dass sein Unternehmen im deutschen Aktienindex DAX bleiben kann. "Der Kurs müsste sich schon deutlich nach oben bewegen", sagte Kley der "Süddeutschen Zeitung" (SZ). Hoffnungen hat Kley aber kaum noch: Die Zahlen seien schlecht, auf der Hauptversammlung am 12. Februar sei mit wenigen guten Nachrichten, dafür mit Aggressivität zu rechnen.

Tradition verpflichtet - Deutschlands älteste Unternehmen
Gehälter - Was Europas Top-Manager verdienen
Quiz - Was wissen Sie über die großen Finanzkrisen?

Nur noch ein Zehntel des Wertes

Die Infineon-Aktie stand zuletzt bei 0,82 Euro. Anfang vergangenen Jahres waren es noch rund 8 Euro. Der Konzern hat vor allem wegen seiner inzwischen insolventen Speicherchip-Tochter Qimonda im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von rund 3,1 Milliarden Euro eingefahren. Auch das neue Geschäftsjahr begann schlecht: Von Oktober bis Dezember fiel ein Minus von mehr als 400 Millionen Euro an. Hier belastete vor allem die drastisch gesunkene Nachfrage nach Chips aus der Autoindustrie.

Staatshilfe für Schlüsselindustrie?

Kley forderte daher Hilfe vom Staat. "Die Frage der Förderung ist für die Zukunft der Chipbranche zentral. Wir brauchen mehr öffentliche Mittel, um zu bestehen." Die Forschungsförderung dürfe sich nicht nur auf erneuerbare Energien konzentrieren. "Wir sollten nicht vergessen, dass die Chipindustrie für viele Branchen wie Autohersteller in Deutschland eine Schlüsseltechnologie ist."

Kley will Chef bleiben

Persönliche Konsequenzen aus der schwierigen Lage bei Infineon will Kley zunächst aber nicht ziehen: "Seinen Rücktritt sollte man nie ausschließen. In einer außerordentlich schwierigen Zeit wie jetzt kann ich mich aber nicht aus der Verantwortung stehlen."

Nächster DAX-Prüftermin im März

Im März entscheidet die Deutsche Börse neu über die Zusammensetzung der Indizes. Entscheidend für einen DAX-Auf- oder Abstieg ist neben der Marktkapitalisierung, also dem Börsenwert eines Unternehmens, vor allem die Höhe des Streubesitzanteils. Die Deutsche Börse verlangt einen Anteil frei handelbarer Aktien von mindestens zehn Prozent.

Mehr Themen:
Qimonda - Verheugen sieht keine Chance auf EU-Hilfe
Chipindustrie - Qimonda-Pleite belastet Infineon
Chronologie - Qimondas langer Weg in die Pleite
Schaeffler - Familie findet keine Investoren
Yahoo - Neue Chefin friert Gehälter ein
Sony Ericsson - Handyhersteller rutscht in Verlustzone
Ranking - Die wertvollsten deutschen Marken

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Weiße Westen für Jederman: Bauknecht Haushaltsgeräte
OTTO.de
Shopping
Die neuen Prepaid-Tarife der Telekom entdecken
zur Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017