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US-Indizes so tief wie zuletzt 1997

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Märkte und Börsen  

US-Indizes so tief wie zuletzt 1997

03.03.2009, 08:27 Uhr | mmr, dpa-AFX, t-online.de

Broker an der Wall Street (Foto: imago)Broker an der Wall Street (Foto: imago) Die US-Börsen haben am Montag ihre Talfahrt der vergangenen Wochen beschleunigt. Massive Verluste im Bankensektor schickten den Dow Jones erstmals seit 1997 deutlich unter die psychologische Marke von 7000 Zählern. Auch der marktbreite S&P-500-Index schloss auf dem tiefsten Stand seit etwa zwölf Jahren.

Verluste auf breiter Front

Zur Schlussglocke stand beim Dow Jones ein Minus von 4,2 Prozent auf 6763 Zähler zu Buche der tiefste Schlussstand seit März 1997. Noch schlechter sah es für den marktbreiten S&P-500-Index aus, der mit minus 4,7 Prozent auf knapp 701 Zähler den niedrigsten Schluss seit September 1996 markierte. An der Technologiebörse NASDAQ verlor der Composite-Index vier Prozent auf knapp 1323 Zähler.

Volatiliät stark gestiegen

"Der Ton aus dem Finanzsektor bleibt düster und die Risiken der weltweiten Wirtschaftsentwicklung bleiben hoch", sagte ein Marktstratege. Die Nervosität der Anleger sei mit Blick auf eine Woche voller Daten wie beispielsweise den Arbeitsmarktbericht am Freitag sehr groß. Das lasse sich auch gut am "Angstindex", dem Chicago Board Options Exchange Volatility Index (VIX), ablesen, der um rund 18 Prozent kräftig zulegte.

Frühe AIG-Kursgewinne wieder weg

Die Aktien von AIG büßten ihre deutlichen Startgewinne im Verlauf ein und schlossen unverändert bei 0,42 Dollar. Seit Jahresbeginn waren die Titel im Tief bereits um rund 75 Prozent eingebrochen. Die US-Notenbank gab bekannt, dass das Finanzministerium eine neue Kreditlinie über 30 Milliarden Dollar für den schwer angeschlagenen US-Versicherer einrichten werde, um dessen Kapitalbasis zu stärken. AIG musste zudem einen Verlust von knapp 100 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr vermelden - 62 Milliarden Dollar davon fielen alleine im vierten Quartal an.

Citigroup braucht wohl weiteres Geld

Citigroup-Papiere brachen um 20 Prozent auf 1,20 Dollar ein. Händler verwiesen insbesondere auf einen Kommentar der Deutschen Bank. Den Analysten zufolge könnte die bereits teilverstaatlichte US-Bank noch weiteres Kapital benötigen. Für 2009 erwarten die Analysten einen Verlust von 4,5 Milliarden Dollar. Die Aktie sei ungewöhnlich riskant, hieß es in einem Kommentar. Auch die UBS äußerte sich negativ zu den Titeln und senkte das Kursziel von 4,00 auf 1,75 Dollar. Auch JPMorgan und Bank of America kamen massiv unter Druck.

Verluste auch in Europa

Auch die Börsen in Europa rutschten deutlich ab. Der EuroSTOXX 50 verlor am ersten Handelstag im März 4,7 Prozent auf 1883 Zähler. Der Leitindex bewegt sich damit weiter auf dem tiefsten Niveau seit sechs Jahren. Der DAX sackte auf den tiefsten Stand seit August 2004 und verlor zum Schluss 3,5 Prozent auf 3710 Zähler.

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