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Energiemarkt  

RWE trotzt der Krise

14.05.2009, 12:33 Uhr | sky, dpa-AFX, t-online.de

RWE steigert im ersten Quartal den Gewinn (Foto: imago)RWE steigert im ersten Quartal den Gewinn (Foto: imago) Der Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal gut verdient. Das betriebliche Ergebnis habe sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 2,6 Milliarden Euro verbessert, teilte RWE in Essen mit. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 14,5 Milliarden Euro. RWE-Chef Jürgen Großmann sieht trotz der guten Zahlen die Wirtschaftskrise auch bei den Versorgern angekommen. Dennoch gibt es für die Verbraucher gute Nachrichten - die Preise für Erdgas sollen sinken.

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Prognose bestätigt

Großmann bekräftigte seine Prognose für 2009. In diesem Jahr sollen der betriebliche Gewinn und das Nettoergebnis von RWE auf Höhe des Vorjahres liegen. Bis 2012 will der Vorstand das betriebliche Ergebnis durchschnittlich um fünf bis zehn Prozent pro Jahr steigern, der nachhaltige Gewinn jeweils um zehn Prozent. Jedoch dämpfte Konzernchef Großmann den Optimismus: "In unseren größten Märkten Deutschland und Großbritannien ist der Stromverbrauch gegenüber dem ersten Quartal 2008 um fünf beziehungsweise vier Prozent gesunken - so stark wie seit Jahrzehnten nicht", schrieb er im Quartalsbericht. Allerdings habe der Konzern bereits fast die gesamte Stromproduktion dieses Jahres zu Preisen verkauft, die über dem derzeitigen Kurs an der Strombörse liegen.



Verhaltene Reaktion an der Börse

Die Börse reagierte gemischt: Nach einem starken Start rutschte die Aktie zuletzt um 0,7 Prozent auf 58,08 Euro ab. Der DAX lag zugleich mit 0,6 Prozent im Minus bei 4702 Punkten. Ein Händler beurteilte die Zahlen von RWE in einer ersten Einschätzung als "etwas besser als erwartet". Der Börsianer hob zudem den bestätigten Ausblick für 2009 positiv hervor. Allerdings sah er einen charttechnischen Widerstand bei 60,00 Euro.

Analysten aber positiv gestimmt

Analyst Michael Schäfer von equinet lobte die Ergebnisse des ersten Quartals und hielt an seiner Einschätzung "Accumulate" mit einem Kursziel von 64,00 Euro fest. Dass der betriebliche Gewinn und das nachhaltige Nettoergebnis nach Aussagen von RWE 2009 auf Höhe des Vorjahres liegen sollen, klinge nach der Entwicklung im ersten Quartal etwas konservativ, schrieb Schäfer. Zudem untermauere die starke Sensitivität des Versorgers auf die sich aktuell erholenden Energiepreise seine positive Einschätzung. Laut Theo Kitz von Merck Finck sind alle Kennziffern besser ausgefallen als erwartet: Zwar habe RWE den Umsatzausblick von "höher als im Vorjahr" auf das "gleiche Niveau des Vorjahres" gesenkt. Wichtiger sei aber, dass RWE den Gewinnausblick bestätigte. Nach dem positiven Start hofft Kitz, dass das Gesamtjahresziel sogar übertroffen werden könnte.


Gaspreis soll sinken

RWE kündigte ferner eine erneute Senkung des Gaspreises an. Zum 1. Juli sollen die Preise für Haushaltskunden um bis zu 15 Prozent sinken. Es ist die dritte Preissenkung in diesem Jahr. Zusammengerechnet würde Gas damit von Juli an ein Drittel billiger gegenüber 2008.

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RWE will mehr auf Ökoenergie setzen

Bei der geplanten Übernahme des niederländischen Versorgers Essent sieht sich RWE auf Kurs. Eigner von 56 Prozent der Anteile hätten ihre Verkaufsabsicht bekundet, hieß es am Mittwochabend. RWE will alle Anteile, mindestens jedoch 80 Prozent kaufen. Allerdings zögert der mit 30,8 Prozent größte Essent-Aktionär, die Provinz Nordbrabant, mit einer Zusage, weil RWE nicht umweltfreundlich genug produziere. Die Essener hatten daraufhin einen verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien und höhere Umweltstandards zugesagt. RWE will die auf 9,3 Milliarden Euro taxierte Transaktion im dritten Quartal abschließen.


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