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Autovermietung: Sixt fährt in die roten Zahlen

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Sixt fährt in die roten Zahlen

27.05.2009, 10:47 Uhr | mash, t-online.de, dapd

Sixt mit Verlusten im ersten Quartal 2009Sixt mit Verlusten im ersten Quartal 2009 (Quelle: ddp) Deutschlands größter Autovermieter Sixt hat im ersten Quartal rote Zahlen eingefahren. Wegen hoher Aufwendungen für die drastische Verkleinerung der Fahrzeugflotte blieb unter dem Strich nur ein Verlust von 26,5 Millionen Euro. Aber die Nachfrage nach Miet- und Leasingautos sei bis heute stabil, betonte Konzernchef Erich Sixt in München. Der Unternehmer kündigte für das Gesamtjahr "ein deutlich positives Ergebnis vor Steuern" an. Die bessere Auslastung der Flotte und steigende Preise für Firmenkunden sollen dazu beitragen.

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Fahrzeugflotte verkleinert

Im Gegensatz zur Konkurrenz konnte Sixt beim Umsatz im eigentlichen Vermiet- und Leasinggeschäft insgesamt leicht zulegen. Aber weil der Konzern seine Fahrzeugflotte um acht Prozent auf 66.500 Autos verkleinerte und zugleich die Hälfte der Neuzugänge von den Autokonzernen leaste statt kaufte, gewährten BMW und andere Hersteller Sixt deutlich weniger Prämien. Das ließ den Konzernumsatz um sieben Prozent auf 377 Millionen Euro sinken.



Abwrackprämie schadet dem Geschäft

Zugleich schnellten die Abschreibungen hoch. Wegen der Abwrackprämie seien die Verkaufserlöse für Gebrauchtwagen deutlich gesunken, erklärte Sixt. Nach 25 Millionen Euro Gewinn im Vorjahresquartal schrieb die AG jetzt 26,5 Millionen Euro Verlust. Das liege im Rahmen der Erwartungen, "da sind wir eigentlich recht zufrieden", sagte der Vorstandschef und Großaktionär.

Preise werden erhöht

Ab dem zweiten Quartal würden die positiven Auswirkungen der Flottenverkleinerung spürbar, sagte Sixt. "Das gesamte Angebot an Mietfahrzeugen ist im Moment niedriger als die Nachfrage", sagte Sixt. Erstmals nach Jahren seien jetzt Preiserhöhungen durchsetzbar: "Wir haben gerade angefangen, die Preise im Firmenbereich um zehn Prozent zu erhöhen." Eine extrem vorsichtige Flottenpolitik und strikte Kostenkontrolle seien die Eckpfeiler seiner Strategie, sagte der Konzernchef.

Kleinere Autos gefragt

Die Zahl der Mitarbeiter stieg im ersten Quartal um 400 auf 3000, weil Sixt bisher ausgelagerte Arbeiten in den Konzern zurückholte. Aber ein Einstellungsstopp soll die Personalkosten allmählich wieder drücken. Nach den Sparvorgaben der Firmenkunden kauft Sixt jetzt vermehrt kleinere Autos ein. Die Fahrzeuge würden aber weiterhin nach 20.000 Kilometern oder sechs Monaten wieder verkauft, weil die Wartungskosten danach unrentabel würden, erklärte der Firmenchef.

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