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Presse: VW prüft Einstieg bei Suzuki

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VW-Spekulationen  

Gerüchte zu Katar und Suzuki beflügeln Volkswagen

23.02.2010, 14:28 Uhr | sky, dpa-AFX, t-online.de

Gerüchte um Katar und Suzuki beflügeln VW (Foto: AP)Gerüchte um Katar und Suzuki beflügeln VW (Foto: AP) Neue Energie für VW: Die Stammaktien von Volkswagen haben sich am Freitag von ihren deutlichen Vortagsverlusten erholt und sehr fest entwickelt. Verantwortlich dafür war laut Börsianern die anhaltende Hoffnung auf einen Einstieg des Emirats Katar. Auch einen Pressebericht über ein Interesse an einer Beteiligung von VW bei Suzuki nahmen die Börsianer positiv auf.

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Angeblich will Katar bei VW einsteigen

Die VW-Aktie setzte sich am Nachmittag mit einem Plus von 3,7 Prozent auf 351,43 Euro an die Spitze im DAX, der zugleich um 0,3 Prozent auf 4784 Punkte nachgab. Aktuell heißt es in der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), Großaktionär Niedersachsen und die VW-Belegschaft würden dies befürworten. Zuvor hatte die "Financial Times Deutschland" (FTD) unter Berufung auf Finanzkreise geschrieben, Katar denke über eine direkte Beteiligung bei VW nach und Porsche sei in fortgeschrittenen Verhandlungen über den Verkauf von Optionen auf VW-Stammaktien. "Damit bliebe die Aktie aber weiter relativ illiquide, da der Streubesitz sich nicht erhöhen würde, worauf einige Marktteilnehmer gehofft hatten", äußerte der Händler weiter.

Belegschaft steht hinter Katar

Die "Süddeutsche Zeitung" zitierte aus der VW-Belegschaftsvertretung, VW brauche einen Investor, wenn das Unternehmen "in einen sicheren Hafen" steuern wolle. Die Arbeitnehmervertreter unterstützten den Plan nicht zuletzt, weil er die Position von Porsche-Chef Wiedeking schwächen würde, der in Wolfsburg als Reizfigur gilt. Der VW-Betriebsratssprecher hatte zuletzt gesagt: "Sollte das Emirat Katar an einen Einstieg bei Volkswagen denken, dann gehen wir davon aus, dass es rechtzeitig den Dialog mit den Arbeitnehmern von Volkswagen suchen wird." Wer Anteilseigner bei VW werde, der habe Verantwortung für mehr als 360.000 Beschäftigte in der ganzen Welt. "Das muss dem Emirat Katar vor einer Entscheidung bewusst sein". Es gab in der jüngeren Vergangenheit schon andere, die sich dessen augenscheinlich nicht bewusst waren."


Schielt VW auf Suzuki?

Ein anderer Börsianer verwies auf einen Bericht im "Manager Magazin" vom Donnerstag, wonach sich VW zunächst mit zehn Prozent am japanischen Konkurrenten Suzuki Motor beteiligen will. Die Marke Suzuki wäre eine gute Ergänzung für VW, lobte er. Die Japaner machten ihre Gewinne vor allem in Indien und Japan, wo VW nur kleine Marktanteile habe und wohl auch keinen Profit erwirtschafte. Bei einer derzeitigen Marktkapitalisierung von 8,4 Milliarden Euro müsste VW für einen 10-Prozent-Anteil 840 Millionen Euro in die Hand nehmen. "Angesichts der vorhandenen elf Milliarden Nettobarmittel wäre das keine große Belastung", so der Börsianer weiter.

Analyst lobt Stimulus für VW

M.M.Warburg-Analyst Marc-Rene Tonn bewertet die VW-Stämme zwar aus bewertungstechnischen Gründen weiter mit "Sell" und einem Kursziel von 67,00 Euro. Die anhaltenden Gerüchte, dass Katar Porsche VW-Optionen abkaufen könnte, könnten die Aktie der Wolfsburger aber weiter steigen lassen, schreibt er in einer aktuellen Studie. Daher sollten Anleger hier nicht auf Kursverluste wetten. Tonn sieht weiterhin die nicht im DAX gelisteten VW-Vorzüge als gutes Investment, um von der operativen Entwicklung des Autobauers zu profitieren.



Dank Suzuki neue Chancen im Ausland

Volkswagen habe die Berichte zu einer möglichen Beteiligung bei Suzuki zwar als reine Spekulation abgetan, doch eine solche Partnerschaft wäre sinnvoll, so der M.M.Warburg-Experte weiter. Die Deutschen könnten ihre Produktpalette im Kleinstwagensegment erweitern, welches dank einer starken Nachfrage in Schwellenländern hohe Wachstumschancen habe. Auch Suzuki wäre angesichts des Know-how von VW bei Dieselmotoren Nutznießer einer Kooperation.


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