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EU will einheitliches System bei der Autobahn-Maut

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Straßenverkehr  

Autobahn-Maut: EU will einheitliches System

07.10.2009, 13:59 Uhr | AFP, t-online.de, AFP

Viele Maut-Systeme sind für Spediteure in Europa ein Ärgernis (Foto: imago)Viele Maut-Systeme sind für Spediteure in Europa ein Ärgernis (Foto: imago) Viele Spediteure und Autofahrer stöhnen über die Vielzahl von Systemen zur Erfassung der Autobahn-Maut in den Ländern der EU. Das kostet die Fuhrunternehmer viel Geld und stört mitunter den Verkehrsfluss. Die EU-Kommission plant deshalb ein einheitliches System zur Zahlung der Maut.

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Maut-Standard soll in spätestens fünf Jahren zur Anwendung kommen

Die Kommission hat deshalb bereits einen grundlegenden technischen Standard für einen europäischen elektronischen Mautdienst (EETS) festgelegt, erklärte die EU-Behörde in Brüssel. Der Dienst könnte in spätestens fünf Jahren auf allen Infrastrukturen wie "Autobahnen, Tunneln und Brücken zur Verfügung stehen, wo Mautgebühren über ein Bordgerät erfasst werden". Das System solle dabei innerhalb von drei Jahren für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen beziehungsweise ab neun Insassen verfügbar sein, innerhalb von fünf Jahren für alle Fahrzeuge.

Nationale Systeme nicht kompatibel

Es liege bei den jeweiligen Betreibern der Mautsysteme, die neuen Standards anzuwenden, erklärte ein Kommissionssprecher. Die derzeit im Einsatz befindlichen nationalen und lokalen Mautsysteme seien meist nicht miteinander kompatibel. Das mache sich besonders im Güterverkehr bemerkbar, wo Kraftfahrer etwa bei einer Fahrt von Portugal nach Dänemark fünf oder mehr Bordgeräte an der Armaturentafel benötigten, mit jeweils eigenem Vertrag für einen bestimmten Straßenbetreiber.

Weniger Barzahlungen an Mautstationen

Der neue Dienst würde den Straßenbenutzern ermöglichen, "Mautgebühren überall in der Europäischen Union auf einfache Weise zu zahlen, mit nur einem einzigen Vertrag bei einem einzigen Dienstleister und mit einem einzigen Bordgerät". Die angestrebte Harmonisierung der elektronischen Systeme könnte nach Kommissionsangaben auch zu weniger Barzahlungen an Mautstationen führen und so den Verkehrsfluss beschleunigen und Staus vermeiden.



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