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Ifo-Präsident für Steuersenkungen auf Pump

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Steuerpolitik  

Ifo-Präsident für Steuersenkungen auf Pump

19.10.2009, 14:00 Uhr | dpa-AFX, t-online.de, dpa-AFX

Hans-Werner Sinn (Foto: ddp) Der Präsident des ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, fordert von der neuen Regierung Steuersenkungen auf Pump. Auf die Frage, ob es Steuersenkungen auch auf Pump geben dürfe, antwortete Sinn der "Bild-Zeitung": "Ja! In einer Krise wie dieser darf der Staat nicht nur auf Pump leben, er muss es sogar. Sonst stürzt die Wirtschaft ab. Wenn Haushalte und Firmen zu viel sparen, muss sich der Staat verschulden, um den Wirtschaftskreislauf zu stabilisieren. Verschuldet er sich nicht, droht ein Kreislaufkollaps mit unübersehbaren Konsequenzen."

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Sinn fordert Steuersenkungen

Diesen Fehler habe Deutschland in der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 schon einmal gemacht. "Wenn der Staat jetzt mit dem Sparen anfängt, treibt er das Land erneut in die Krise." Sinn mahnt die Politik, dass das Wahlversprechen, die Steuern zu senken, zu halten sei. "Die Kaufkraftstärkung, die mit einer Steuersenkung verbunden ist, kommt gerade recht, denn die Krise ist noch lange nicht vorbei", sagte Sinn. Eine Nettoentlastung der Steuerzahler sei möglich und nötig. "Wir haben zu hohe Lohnsteuern. Die Progression des Tarifs ist zu scharf."




Koalitionsverhandlungen dauern an

Unterdessen ist die Frage von Steuersenkungen zwischen Union und FDP immer noch nicht geklärt. Am Vormittag setzt sich die Arbeitsgruppe Steuern und Haushalt wieder zusammen. Bis übermorgen soll das schwarz-gelbe Steuerprogramm stehen. Die Union hatte zuletzt Steuersenkungen von 20 Milliarden Euro bis 2013 angeboten, die FDP verlangt Steuersenkungen von 35 Milliarden Euro. Heute treffen sich auch die Verhandlungsführer der Gruppe Arbeit/Soziales/Renten, CDU- Generalsekretär Ronald Pofalla und sein FDP-Kollege Dirk Niebel.


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