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Post-Preise für Pakete werden deutlich teurer

23.10.2009, 10:17 Uhr | AFP, dpa-AFX, dpa, AFP, t-online.de

Die Portokosten für Post-Pakete könnten teurer werden (Foto: ddp)Die Portokosten für Post-Pakete könnten teurer werden (Foto: ddp) Union und FDP planen laut einem Zeitungsbericht, das Privileg der Mehrwertsteuerfreiheit der Deutschen Post teilweise abzuschaffen. Somit müssten die Post-Kunden künftig für Pakete, Infopost und Logistik deutlich tiefer in die Tasche greifen und höhere Post-Preise zahlen. Die Steuerlast der privaten Konkurrenz soll hingegen verringert werden, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Für die Universaldienstleistungen - Postkarten, Briefe, Päckchen, Büchersendungen und Pressepost - soll in Zukunft generell keine Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent mehr erhoben werden. Die privaten Postversender mussten bisher diesen Steuersatz auf ihr Briefporto aufschlagen, die Post AG nicht.

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Entscheidung noch nicht endgültig

Die Entscheidung stand der Zeitung zufolge noch unter dem Vorbehalt der Verhandlungen in der großen Koalitionsrunde. Unions- und FDP-Kreise hätten sich aber zuversichtlich gezeigt, dass die Änderung wirksam werde.

Stellenstreichungen bei DHL

Die deutsche Post kämpft zur Zeit an mehreren Fronten. So ist mit dem Aus von Quelle und der Arcandor-Insolvenz einer der größten Kunden der Post weggefallen. Das Ende beim Versandhaus wird daher zu Stellenverlusten bei der Post-Tochter DHL führen. Es sei geplant, drei DHL-Logistik-Standorte mit rund 400 Mitarbeitern zu schließen, sagte DHL-Sprecher Claus Korfmacher. Dies sei den Mitarbeitern bereits mitgeteilt worden. Es handele sich um Standorte in Bochum, Lehrte und Nürnberg.



960 DHL-Beschäftigte betroffen

Bereits im Zuge der Insolvenz von Arcandor hatte die Post erklärt, dass rund 560 Stellen wegfallen würden. Davon waren 240 DHL-Stellen bei der Karstadt-Logistik und 320 bei der Quelle-Logistik an mehreren Standorten betroffen. Insgesamt addiert sich die Zahl der von der Arcandor-Insolvenz und dem Quelle-Aus bisher direkt betroffenen DHL-Beschäftigten damit auf 960, davon 720 Arbeitsplätze für Quelle. Rund 3000 DHL-Beschäftigte arbeiteten bisher in der Logistik direkt für Arcandor und Quelle.


Auch Post-Mitarbeiter müssen um Job bangen

Inwieweit auch noch rund 1000 Post-Mitarbeiter aus dem Brief- und Paketbereich betroffen sein werden, die auch Aufträge für Arcandor und Quelle erledigen, sei derzeit noch nicht absehbar, sagte Korfmacher. DHL ist größter Logistikpartner von Arcandor und wickelte einen Großteil der Lagerhaltung und des Warentransports für Karstadt und Quelle ab.


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