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"Spiegel": Opel-Verkauf an Magna droht zu platzen

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"Spiegel": Verkauf von Opel an Magna droht zu platzen

23.10.2009, 18:09 Uhr | dpa, t-online.de, dpa

GM und Opel: Platzt der Verkauf von Opel an Magna? (Foto: ddp)GM und Opel: Platzt der Verkauf von Opel an Magna? (Foto: ddp) Neue Wende in der Endlos-Diskussion um den Verkauf von Opel: Nach Informationen des "Spiegel" will General Motors (GM) seine europäische Tochter nun offenbar doch nicht an Magna verkaufen. Vergangene Woche ließ man aus Detroit noch verlauten, der Vertrag sei unterschriftsreif und solle schnellstmöglich unterzeichnet werden. Offiziell trifft sich die GM-Spitze am 3. November, um über das Thema zu entscheiden. Die erneuten Beratungen waren nötig geworden, weil die EU-Kommission GM aufgefordert hat eine Erklärung zum Verkaufsprozess abzugeben. Brüssel verlangt eine Schriftstück mit dem GM bezeugt, dass die Verkaufentscheidung für Magna ohne politischen Druck zustande kam.

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Ausgang wieder offen

Laut "Spiegel" mehren sich im Board des US-Autokonzerns die Stimmen derer, die gegen einen Verkauf von Opel sind. Nachdem die Bundesregierung versicherte, dass es die versprochenen Kreditbürgschaften über 4,5 Milliarden Euro grundsätzlich auch anderen Bietern gewährt hätte, wollten Top-Manager von GM die Europa-Tochter nun behalten und selbst sanieren. Diese Gerüchte sind allerdings nicht neu, sondern wurden während der vergangenen Wochen bereits öfter diskutiert. Bisher erfolgte vom Mutterkonzern stets ein schnelles Dementi, allerdings wurde vergangene Woche auch Diskussionen über einen "Plan B" bestätigt - den Verbleib von Opel im Konzern.



Chefunterhändler pokert

Heute fallen diese Töne leiser aus. Wie GM-Unterhändler John Smith am Freitag in einem Blog schrieb, werde man sich auf der anstehenden Sitzung mit dem Thema befassen. Der Verwaltungsrat werde die neue Lage prüfen, die sich seit dem grundsätzlichen Ja für Magna Anfang September ergeben habe. "In der Zwischenzeit geht die Arbeit weiter, um die verbliebenen offenen Punkte im Magna/Sberbank-Vorschlag zu lösen", schreibt Smith, der Chefunterhändler für den Opel-Verkauf ist. Mit seinem Statement spielt Smith auf Zeit, die man in Detroit anscheinend für die Entscheidung braucht. Eine Sprecherin von GM-Europe wollte den Bericht nicht kommentieren.

Gelassenheit in Berlin

In Berlin bleibt man angesichts der Meldungen gelassen. Die Bundesregierung sieht keine Anzeichen für ein Scheitern des Verkaufs. Über einen Kurswechsel beim Opel-Mutterkonzern sei nichts bekannt, hieß es in Berliner Regierungskreisen. Ein Bericht des Magazins "Der Spiegel" enthalte nichts Neues. Seit langem ist bekannt, dass es im GM-Verwaltungsrat ein Lager gibt, das Opel als "Plan B" lieber unter dem eigenen Konzerndach sanieren würde. Die GM-Spitze entschied sich im September aber für das Konsortium Magna/Sberbank.

Opel-Betriebsrat sauer

Der Opel-Betriebsrat hat die Verzögerung der GM-Entscheidung scharf kritisiert. Für NewOpel seien die Beschäftigten in Europa zu schmerzhaften Einschnitten bereit. "Jetzt will General Motors den Verkauf von Opel erneut auf die Tagesordnung des GM Verwaltungsrates setzen Diese erneute Verzögerung werden die Gewerkschaften und Beschäftigten nicht akzeptieren. Sie werden es auch nicht zulassen, dass die 'Noch-Mutter' General Motors die Marke Opel beschädigt" erklärte Opel-Betriebsratschef Klaus Franz als Reaktion auf die Meldung.

Franz: "Keinen Cent für GM"

"Die Beschäftigten und die Gewerkschaften sind nicht bereit und willens, einen Cent an Arbeitnehmerbeiträgen für General Motors abzugeben", erklärte Franz weiter. Mit der erneuten Verzögerung habe General Motors den Bogen überspannt und sei im Begriff, das letzte Vertrauen bei Beschäftigten und Gewerkschaften, in der Öffentlichkeit und nicht zuletzt bei der Politik zu verspielen, erklärte Franz.

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