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Rewe: Toom-Baumärkte wollen wieder mehr auf Männer setzen

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Strategiewechsel  

Frauen-Offensive vertrieb Männer aus Toom-Baumärkten

26.10.2009, 10:34 Uhr | AFP, AFP, t-online.de

Die Toom-Baumärkte müssen ihre Frauen-Offensive komplett überdenken (Foto: imago)Die Toom-Baumärkte müssen ihre Frauen-Offensive komplett überdenken (Foto: imago) Die Baumarktkette Toom verabschiedet sich von ihrer Strategie, verstärkt Frauen anzusprechen, und will sich wieder mehr um die männliche Stammkundschaft kümmern. "Unser Fehler war es, so konzentriert die Frauen anzusprechen, dass sich viele Männer von uns nicht mehr ernst genommen fühlten", sagte der Generalbevollmächtigte des Einzelhandelskonzerns Rewe, Jan Kunath, zu dem Toom gehört, der "Wirtschaftswoche". Viele Männer hätten deshalb darauf verzichtet, ihren Schlagbohrer oder die neue Flex bei Toom zu kaufen, sagte Kunath: "Der Mehrumsatz an Accessoires, Dekoartikeln, Geschirr und Gläsern gleicht das aber nicht aus."

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Sortimentserweiterung zerstört Männer-Biotop

"Wir haben dieses Frauenversteherkonzept, wie es manche nennen, einfach überzogen und die Männer vernachlässigt", erklärte Kunath weiter. Deutschlands drittgrößter Baumarktbetreiber Toom hatte in den vergangenen Jahren einen Großteil seiner Märkte verschönert, wesentlich mehr Service angeboten und dekorative Artikel und Einrichtungsgegenstände ins Sortiment aufgenommen. Ziel des Konzeptes war es, neue Kundengruppen - insbesondere Frauen - anzusprechen.



Zementsäcke im Pastell-Ambiente

Zwar sei es wie beabsichtigt gelungen, mit dem höherwertigen Ambiente mehr Frauen in die Märkte zu locken, aber "wir haben die Reaktion der Männer unterschätzt", sagte Kunath. Viele seien als Kunden abgesprungen, denn "der Heimwerker im Blaumann will seinen Sack Zement in der Regel nicht durch pastellige Wohnwelten schleppen oder den Eimer Farbe in einer Art Boutique-Umfeld kaufen", so Kunath.

Schönere Märkte wirken teurer

Zudem habe sich Toom mit dem hochwertigen Ambiente Probleme beim Preisimage eingehandelt. "Obwohl unsere Preise in allen Märkten gleich sind, nahmen die Kunden die Waren in den rund 100 schickeren Filialen als zum Teil deutlich teurer wahr." Mit einem Umsatz von rund 1000 Euro pro Quadratmeter und Jahr habe Toom die niedrigste Flächenproduktivität der großen deutschen Baumarktbetreiber. "Das muss und wird sich ändern", sagte Kunath.

Selbst ist die Frau

Konkurrenten wie beispielsweise Hornbach, Bauhaus und Obi waren mit ihren Strategien offenbar erfolgreicher: sie bieten bereits seit einigen Jahren Heimwerkerkurse auch speziell für Frauen an. Dort können die Teilnehmerinnen unter anderem lernen, wie man Laminat oder Parkett verlegt, Wände mit Wischtechniken verschönert oder den richtigen Dübel zum Anschrauben eines Regals findet.

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