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Höhere Forschungsausgaben trotz Krise

27.10.2009, 12:42 Uhr | mfu, t-online.de

Toyota und Nokia investieren Milliarden in die Forschung (Foto: dpa)Toyota und Nokia investieren Milliarden in die Forschung (Foto: dpa) Die weltweite Rezession setzt den Konzernen weiter zu. Dennoch investieren die Unternehmen mehr Geld in die Forschung und Entwicklung von neuen Produkten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Global Innovation 1000" der Unternehmensberatung Booz & Company. Zu den Konzernen, die am meisten Geld in die Forschung stecken, zählen der weltweit größte Automobilhersteller Toyota sowie der Branchenführer bei Handys, Nokia.

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Jährliche Studie über Forschungsausgaben

Für die jährliche Studie berücksichtigten die Forscher von Booz & Company die 1000 wichtigsten Konzerne, die ihre Entwicklungsausgaben - auch F&E-Ausgaben genannt - veröffentlichen. Zusätzlich befragte die Unternehmensberatung 300 Top-Manager und F&E-Experten.

Toyota gab 2008 neun Milliarden für Forschung aus

Auf das Siegertreppchen der "Global Innovation 1000" schafften es auch diesmal wieder Toyota, Nokia und der Pharmariese Roche. Allein der bestplatzierte Konzern Toyota gab 2008 rund neun Milliarden US-Dollar für die Forschung aus. Das entspricht einem Anteil von 4,4 Prozent am Umsatz. Der erste deutsche Top-Konzern in der Rangliste ist Siemens. Der deutsche Technologie-Riese investierte 2008 5,7 Milliarden Dollar in die Forschung, was einem Anteil von 4,9 Prozent am Umsatz entspricht.

Investitionen trotz Verlusten

Ingesamt geben die Unternehmen mehr Geld für die Forschung aus: Laut Studie sind die Ausgaben im Jahr 2008 um 5,7 Prozent gestiegen. Das Ergebnis überrascht, denn immerhin 65 Prozent unter den Top-1000 haben deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. 32 Prozent der untersuchten Unternehmen schrieben sogar Verluste.

Zwei Drittel der Firmen erhöhen Forschungsetat

Wie prekär die Lage derzeit ist, zeigt ein Blick auf die 20 Konzerne, die am meisten Geld in die Forschung stecken. Diese Firmen, die 26 Prozent der Entwicklungsausgaben unter den analysierten Konzernen investieren, beziffern ihre Gewinneinbußen auf 35 Prozent. Dennoch steigerten sie ihre F&E-Etats auch im Krisenjahr 2008 im Schnitt um 3,2 Prozent (im Vorjahr 7,6 Prozent). Insgesamt erhöhten mehr als zwei Drittel unter den 1000 Konzernen ihre Forschungsetats.

Langjährige Produktzyklen

Die Studie erklärt diese Unternehmenspolitik mit dem Erhalt der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit durch Forschungsinvestitionen. Außerdem sind Produktentwicklung und Innovationszyklen in vielen Branchen wie etwa Pharma auf mehrere Jahre angelegt, so dass sie konjunkturelle Schwankungen überdauern.

Konzerne sehen bei Ausgaben genauer hin

Allerdings sehen die Konzerne bei den Ausgaben derzeit genauer hin: "Es kommt nicht nur darauf an, mehr, sondern vor allem zielorientierter zu investieren. Nur wer sich für die richtigen Innovationsansätze und -projekte entscheidet, profitiert langfristig davon“, erläutert Carlos Ammann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Booz & Company in Zürich. So wundert es nicht, dass die Unternehmenslenker heute weitaus schneller dazu bereit sind, Projekte mit unzureichenden Ergebnissen einzustellen.

Starke Einschnitte in Autobranche

Zwei Drittel der globalen F&E-Ausgaben konzentrierten sich auf drei Branchen: Elektronik/Computer mit 27 Prozent, Gesundheit/Pharma mit 23 Prozent sowie Automobil mit 16 Prozent. Obwohl Automobilunternehmen im Branchenvergleich zu den Firmen zählen, die am meisten investieren, erfolgten hier die größten Einschnitte: 60% der Unternehmen kürzten ihre F&E-Investitionen. Somit spiegelt die Entwicklung auch die schwere Krise der Autoindustrie wieder.

Autoriesen müssen immense Investitionen schultern

Manche Automobilhersteller, die in den letzten Jahren an Kundenbedürfnissen wie verbrauchsarmen Fahrzeugen und alternativen Antriebsformen vorbei entwickelt haben, befinden sich heute in einer prekären Situation. Trotz einbrechender Umsätze müssen die Konzerne immense F&E-Investitionen schultern, um im Technologiewettbewerb um die effizientesten Hybrid- und Elektroantriebe nicht den Anschluss zu verlieren. Welche Summen die angeschlagenen Autokonzerne investieren, zeigt das Beispiel General Motors: Der Konzern aus Detroit gab 2008 rund acht Milliarden Dollar für die Forschung aus.

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