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Konjunktur: Wirtschaftsweise prophezeien Massenentlassungen

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Konjunktur  

Wirtschaftsweise prophezeien Massenentlassungen

13.11.2009, 16:18 Uhr | cs mit Material der AP, dapd, t-online.de

Wirtschaftsweise: Die Konjunktur zieht 2010 um 1,6 Prozent an (Foto: dpa)Wirtschaftsweise: Die Konjunktur zieht 2010 um 1,6 Prozent an (Foto: dpa) Die Wirtschaftsweisen erwarten für 2010 Massenentlassungen - und das trotz eines prognostizierten Wachstums von 1,6 Prozent im kommenden Jahr. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD) und beruft sich auf das Jahresgutachten zur wirtschaftlichen Entwicklung. Der Grund für die Entlassungswelle: Da die Wirtschaft 2009 voraussichtlich um fünf Prozent schrumpft, wird im kommenden Jahr eine seit der Wende noch nie dagewesene Entlassungswelle die deutschen Haushalte treffen, so die fünf Wirtschaftsprofessoren.

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Konjunkturpakete stützen die Wirtschaft

Vor allem die beiden Konjunkturpakete hätten der Wirtschaft entscheidende Wachstumsimpulse gegeben, so dass für 2010 mit einem Konjunkturplus von 1,6 Prozent zu rechnen sei. Damit liefern die Konjunkturexperten eine optimistischere Prognose als die Regierung, die bislang von 1,2 Prozent ausgeht. Trotz des besseren Konjunkturausblicks prophezeien die Wirtschaftsweisen für 2010 aber Massenentlassungen in Deutschland.



Deutschland drohen Massenentlassungen

Ein Großteil der Unternehmen werde sich im ersten Quartal 2010 "wohl nicht für eine Verlängerung der konjunkturellen Kurzarbeit entscheiden", schreiben die fünf Wirtschaftsprofessoren. In der ersten Hälfte 2010 werde es infolge von Kapazitätsanpassungen in den Unternehmen zu einem massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit kommen.

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Mehr als vier Millionen Arbeitslose

"Saisonbereinigt dürfte die Zahl der Arbeitslosen in diesem Zeitraum um etwas mehr als 500.000 Personen steigen, und damit so stark wie noch nie seit der Wiedervereinigung, sieht man von der Sondersituation zum Jahreswechsel 2004/2005 nach der Zusammenlegung der Arbeitslosen- und Sozialhilfe ab", heißt es in dem Jahresgutachten. Die Wirtschaftsweisen gehen deshalb davon aus, dass die Arbeitslosenzahl auf 3,9 Millionen steigen wird. Im laufenden Jahr sei durchschnittlich mit 3,4 Millionen Erwerbslosen zu rechnen.

Arbeitslosigkeit drückt privaten Konsum

Der drohende Anstieg der Arbeitslosigkeit sei auch die größte Gefahr für das zarte Pflänzchen Wirtschaftsaufschwung. Denn durch den schwächeren Arbeitsmarkt werde der private Konsum und damit die Binnenkonjunktur abgewürgt. Dazu käme die nach wie vor unsichere Finanzierungssituation vieler Unternehmen. "Selbst wenn eine Kreditklemme auf breiter Front vermieden werden kann, ergeben sich aus den noch verbleibenden Aufräumarbeiten im Finanzsektor Restriktionen bei der Finanzierung der Realwirtschaft, die sich insbesondere dann auswirken dürften, wenn die Unternehmen beginnen, ihre Investitionspläne wieder auszuweiten", zitiert die "FTD" das Jahresgutachten der Wirtschaftswissenschaftler.


Steuersenkungspläne sind unseriös

Die Wirtschaftsweisen kritisieren in ihrem Gutachten zudem die Steuersenkungspläne der Schwarz-Gelben-Koalition. "Insgesamt gesehen vermag der Koalitionsvertrag in einer Reihe von wichtigen Punkten nicht zu überzeugen", lautet das harte Urteil der Experten in ihrem Jahresgutachten, das der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "Die Welt" vorliegt. Kostspielige Zusagen, die nicht gegenfinanziert würden, seien mit einer seriösen Finanzpolitik nicht vereinbar, heißt es laut "Süddeutscher Zeitung" (SZ) im neuen Gutachten.


Keine Pläne über Schuldenabbau

Die Regierung lasse beispielsweise im Koalitionsvertrag völlig offen, wie sie die Schulden, die sie bei der Bekämpfung der Finanzkrise aufgehäuft hat, wieder abbauen will. "Die Ausführungen zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte stellen Allgemeinplätze dar und können in keiner Weise überzeugen", schreiben die Gutachter. "Statt einer konsequenten Konsolidierungsstrategie finden sich lediglich Ankündigungen - konkrete Angaben fehlen völlig." Stattdessen würden Steuererleichterungen und zusätzliche Ausgaben in Aussicht gestellt.

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