Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse >

Opel hat laut Brüderle keinen Anspruch auf Subventionen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Opel-Schicksal  

Brüderle: Opel hat keinen Anspruch auf Subventionen

23.11.2009, 19:43 Uhr | dpa, t-online.de, dpa

Noch immer herrscht Unklarheit über die Zukunft von Opel. (Foto: dpa)Noch immer herrscht Unklarheit über die Zukunft von Opel. (Foto: dpa) Die Opel-Mutter General Motors (GM) pokert mit fünf Regierungen um millionenschwere Staatsbeihilfen. Die EU- Kommission hat zu einem Opel-Gipfel in Brüssel geladen. Industriekommissar Günter Verheugen will verhindern, dass der US-Autokonzern die Regierungen in Europa gegeneinander ausspielt. Für die Bundesregierung sieht sich Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) in der Pflicht, einen Subventionswettlauf zu Lasten deutscher Steuerzahler zu verhindern.

#

Neuwagen versichern? - Kfz-Versicherung vergleichen


"Kein Anspruch auf Subventionen"

Im ARD-"Morgenmagazin" sagte Brüderle: "Opel hat wie jedes deutsche Unternehmen das Recht, einen Antrag auf Unterstützung zu stellen. Wir werden pflichtgemäß und ergebnisoffen prüfen. Einen Anspruch auf Subventionen gibt es nicht." Brüderle unterstrich das Bemühen, Arbeitsplätze zu erhalten. "Aber wir sehen nicht ein, dass der deutsche Steuerzahler hier als Spendieronkel durch die Landschaft geht." Zu dem Treffen in Brüssel kommen Spitzenvertreter der EU-Staaten mit Opel-Standorten sowie der neue GM-Europachef Nick Reilly.



Stellenabbau geplant

GM will die Fixkosten nach den bisherigen Plänen in Europa um 30 Prozent und die Kapazität um 20 bis 25 Prozent reduzieren. Nach Angaben von GM-Europa-Chef Reilly sollen innerhalb eines Jahres 9000 bis 10.000 der rund 50.000 Stellen in Europa abgebaut werden. Industriekommissar Verheugen sagte in der ARD-"Tagesschau": "Wir wollen nicht, dass ein amerikanisches Unternehmen Arbeitsplätze in Europa versteigert." Es werde schwierig sein, eine Übereinkunft zu finden.

Subventionswettlauf vermeiden

Großbritannien soll GM nach einem Pressebericht Kreditbürgschaften von mehr als 400 Millionen Euro in Aussicht gestellt haben. Spanien soll 300 bis 400 Millionen Euro angeboten, Polen Steuererleichterungen versprochen haben. In Belgien liegen versprochene Staatshilfen von mehr als 500 Millionen Euro auf dem Tisch. Brüderle sagte der Deutschen Presse-Agentur zu möglichen Hilfen anderer Länder mit GM-Werken: "An meiner Haltung hat sich nichts geändert. Es liegt im Interesse aller beteiligten Staaten, einen Subventionswettlauf zu vermeiden."



Warnung vor voreiligen Staatshilfen

Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnte vor voreiligen Staatshilfen. DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann forderte in der "Berliner Zeitung", dass der Mutterkonzern GM erst ein tragfähiges Sanierungskonzept vorlegen solle, bevor über staatliche Hilfen gesprochen werden könne. Viele Fachleute hätten Zweifel, dass General Motors diese Hürde nehmen kann. "Solange aber kein Konzept vorliege, stellt sich die Frage nach Subventionen überhaupt nicht."

Arbeitnehmervertreter warnt vor erneutem Streit

Dagegen warnte der Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild, der als Arbeitnehmervertreter im Opel-Aufsichtsrat sitzt, Brüderle vor einer Neuauflage eines "ordnungspolitischen Grundsatzkrieges um Staatshilfen", um sich beliebt zu machen. Über Hilfen für GM müsse nach den gleichen Maßstäben entschieden werden, wie sie für den Übernahmeinteressenten Magna angelegt worden waren, sagte Schild der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Dem österreichisch-kanadischen Zulieferer hatte die Bundesregierung 4,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

General Motors will Opel behalten

Opel-Mutter GM überrascht mit geringerem Verlust

GM verlegt Europazentrale nach Rüsselsheim
GM-Chef Henderson entschuldigt sich für Kehrtwende
Zulieferer Magna fordert Millionen von GM zurück
Magna-Chef hielt GM-Absage für einen Witz
General Motors zahlt Opel-Hilfen zurück
Brüderle: Opel hat kein Anrecht auf staatliche Hilfe
GM baut Führung von Europageschäft radikal um
Europachef Forster verlässt GM
Auto-Legende wird Opel-Chefaufseher
GM erpresst Berlin wegen Opel
General Motors kündigt Job-Streichungen bei Opel an




Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Bis zu 1,5 GB Datenvolumen - ab 2,95 €* pro 4 Wochen
die neuen Prepaid-Tarife der Telekom
Shopping
Haarausfall? Dünnes Haar? Jetzt aktiv werden!
mit dem Coffein Set von asambeauty
Shopping
Exklusiv: 15,- € Gutschein und gratis Versand
nur bis zum 30.08. bei MADELEINE
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017