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BayernLB: Ex-Chef Werner Schmidt gibt Salär zu

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Verdacht auf Untreue  

Ex-BayernLB-Chef gibt 50.000-Euro-Salär zu

10.12.2009, 13:56 Uhr | Spiegel Online, Spiegel Online

Ex-BayernLB-Chef Werner Schmidt bestätigt Zahlungen der HGAA an ihn (Foto: dpa)Ex-BayernLB-Chef Werner Schmidt bestätigt Zahlungen der HGAA an ihn (Foto: dpa) Als Chef der BayernLB hat Werner Schmidt den Kauf der österreichischen HGAA eingefädelt - später zahlte ihm eben diese HGAA 50.000 Euro pro Jahr. Mit Untreue habe das nichts zu tun, sagt Schmidt jetzt. Dafür sei der Betrag "zu lächerlich".




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Fall mit Geschmäckle

Der Fall hat ein Geschmäckle: Als Chef der BayernLB hat sich Werner Schmidt massiv für den Kauf der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) eingesetzt. Kurze Zeit später schied er als Vorstandschef aus - und erhielt einen Beratervertrag bei eben dieser HGGA. Jetzt hat Schmidt bestätigt: Er erhielt ein Salär von 50.000 Euro pro Jahr.

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Schmidt weist Vorwürfe zurück

Schmidt wies in der "Süddeutschen Zeitung" aber Vorwürfe zurück, wonach dies mit seinem Wohlwollen beim Kauf der HGAA durch die BayernLB im Jahr 2007 zu tun gehabt habe. Der Beratervertrag könne gar "nicht zwielichtig sein, weil die Beträge dafür viel zu lächerlich sind", sagte er dem Blatt.

Schmidt hat BayernLB nicht über Vereinbarung informiert

Schmidt räumte ein, dass er seinen früheren Arbeitgeber, den HGAA-Mutterkonzern BayernLB, nicht über die Vereinbarung mit dem Tochterunternehmen informiert habe. "Das war nicht notwendig, weil ich bei der Landesbank zurückgetreten und dort nicht mehr tätig war. Für mich gibt es kein Berufsverbot."

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue

Gegen Schmidt ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit dem Kauf der HGAA durch die BayernLB im Jahr 2007. Er soll wissentlich rund 400 Millionen Euro zu viel für das österreichische Geldinstitut mit Sitz in Klagenfurt ausgegeben haben.

BayernLB zahlte 1,7 Milliarden Euro für HGAA

Die BayernLB bezahlte damals 1,7 Milliarden Euro für die Übernahme von 67 Prozent der Unternehmensanteile. Als Verhandler auf der österreichischen Seite war damals Thilo Berlin tätig, der nach der Übernahme neuer HGAA-Vorstandschef wurde und Schmidt später den Beratervertrag gab.



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