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Bahnstreik 2011: Streiks sollen öfter hintereinander kommen

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Bahnstreik: Deutschland droht der Dauerkonflikt

14.03.2011, 09:10 Uhr | dpa, dpa, t-online.de

Bahnstreik 2011: Streiks sollen öfter hintereinander kommen. Bahnstreik 2011: Lokführer wollen Streiks schneller takten (Foto: dpa)

Bahnstreik 2011: Lokführer wollen Streiks schneller takten (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Der Bahnstreik 2011 droht immer mehr zu eskalieren. So will die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) die Streiks verschärfen und die Arbeitgeber damit im Tarifstreit zum Nachgeben zwingen. "Wir werden - falls nötig - im Güter- und Personenverkehr öfter hintereinander streiken", sagte GDL-Chef Claus Weselsky zu der "Welt am Sonntag". "Und wir werden länger streiken als 2007." Damit droht Deutschland in den kommenden Wochen weiter Chaos im Schienenverkehr. Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung.

Bahnstreik 2011: Bedenkzeit bis Dienstag

Weselsky versicherte, es werde "keine unbefristeten Streiks geben". Außerdem stellte er ein Ende des Tarifstreits in Aussicht. So wolle die GDL mit der neuen Taktik erreichen, dass sich der Streik nicht in Länge zieht. "Ich gehe davon aus, dass der Tarifkonflikt diesmal nicht so lange dauern wird wie 2007 und 2008." Damals hatte der Bahnstreik rund ein Jahr gedauert. Die GDL hat der Arbeitgeberseite vor neuen Streiks bis Dienstag Zeit für ein neues Angebot gegeben. Es geht der Gewerkschaft vor allem auch um einheitliche Tarife bei allen Bahnbetreibern.

Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) forderte Bahn und GDL auf, den Tarifkonflikt unverzüglich zu lösen. Der "Bild am Sonntag" sagte er: "Ich appelliere an die Tarifpartner, sich sofort an den Verhandlungstisch zu setzen und ernsthaft eine sachliche Lösung zu finden". Die Streiks schadeten nicht nur der Bahnbranche, sondern dem ganzen Land. Der Schienenverkehr sei für das Funktionieren des deutschen Wirtschaftssystems unverzichtbar.

GDL will einheitlichen Tarifvertrag

Die GDL will einheitliche Tarifstandards für etwa 26.000 Lokführer im Nah-, Fern- und Güterverkehr durchsetzen - egal, bei welchem Betreiber sie arbeiten. Eine Kernforderung sind einheitliche Einkommen auf dem Niveau des Marktführers Deutsche Bahn sowie fünf Prozent Aufschlag. Die GDL hatte die Verhandlungen mit der Bahn Ende Januar abgebrochen und für gescheitert erklärt.

Die Bahn hat zuletzt in einem Schreiben vom vorigen Montag Weselsky ein Gespräch vorgeschlagen. Darin bot sie der GDL erstmals an, einen Rahmentarifvertrag für Lokführer auch schon abzuschließen, bevor sich die Gewerkschaft mit der Mehrzahl der Bahn-Konkurrenten geeinigt hat.

Das jüngste Tarifangebot der Bahn enthält eine Einkommenserhöhung von rund fünf Prozent bei einer Vertragslaufzeit von 29 Monaten. Außerdem ist der Konzern bereit, im Regionalverkehr Lokführer zu übernehmen, die nach dem Betreiberwechsel eines Streckennetz ihren bisherigen Arbeitsplatz verlieren. Weitgehend Einigkeit mit der GDL besteht laut Bahn auch bei den Schutzregeln für Lokführer, die aus Gesundheitsgründen ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Weitere Informationen zum Thema Bahnstreik 2011 finden sie hier!

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