Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse >

Bahnstreik 2011: GDL kündigt 60-Stunden-Streik an

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bahnstreik: Jetzt kommt der 60-Stunden-Streik

18.04.2011, 09:36 Uhr | dpa, dpa-afx, dpa-AFX, dpa

Bahnstreik 2011: GDL kündigt 60-Stunden-Streik an. In Norddeutschland will die GDL die Metronom bestreiken (Foto: imago) (Quelle: imago)

In Norddeutschland will die GDL die Metronom bestreiken (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) verschärft den Arbeitskampf und hat zu einem neuen 60-stündigen Warnstreik bei den privaten Wettbewerbern der Deutschen Bahn aufgerufen. Nach GDL-Angaben soll der Ausstand heute ab 14 Uhr beginnen. Streikende sei für Donnerstag 2.00 Uhr vorgesehen. Dies bestätigte GDL-Sprecherin Gerda Seibert. In dem Tarifkonflikt kämpft die GDL neben einer Entgelterhöhung vor allem für einen flächendeckenden Tarifstandard auf dem hohen Niveau der Deutschen Bahn (DB). Trotz wiederholter Arbeitsniederlegungen ist bislang keine Bewegung in dem Tarifkonflikt zu erkennen.

Private Bahnunternehmen stellen sich quer

Trotz bisher insgesamt 119 Stunden Streik der GDL seit März verweigerten die privaten Bahnunternehmen nach wie vor jegliches Angebot zu inhaltsgleichen Rahmentarifverträgen für Lokomotivführer und deren Verknüpfung mit den jeweiligen Haustarifverträgen, schrieb die GDL in ihrer Mitteilung. Darüber hinaus verschärfe der Bahnbetreiber Veolia den Tarifkonflikt weiterhin durch Aussperrungen. Insgesamt werde der Druck auf einzelne Lokomotivführer erhöht. Der Umgangston zwischen Unternehmensführungen und den rechtmäßig Streikenden werde "zunehmend rabiater".

"Die GDL-Mitglieder und immer mehr Unorganisierte nehmen die Herausforderungen jedoch an und zeigen klar Flagge für die Beendigung des Lohndumpings auf ihrem Rücken und fordern zwingend den sozialen Schutzmechanismus bei einem Betreiberwechsel", so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.

Newsletter
Wichtiges zu privater Vorsorge
Werktags die wichtigsten Neuigkeiten rund um Wirtschaft und Finanzen per E-Mail in Ihr Postfach  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Erhebliche Einschränkungen in Norddeutschland

Nun kommt es also zu dem Dauerstreik. Vor allem Bahnreisende in Hamburg und Schleswig-Holstein müssen ab Montagnachmittag wieder mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Nach Angaben einer Metronom-Sprecherin sei auf der Strecke zwischen Cuxhaven und Hamburg mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen. Bei vergangenen Streiks waren auch auf den anderen Metronom-Strecken 70 Prozent der Züge ausgefallen. Betroffen von dem Streik sind nach GDL-Angaben auch die AKN und die Nord-Ostsee-Bahn (NOB).

Am Freitag hatte die GDL für die rund 20.000 DB-Lokführer eine Tarifeinigung mit dem Staatskonzern erzielt. Weitere Streiks im Fern- und Regionalverkehr des Marktführers sind damit vom Tisch.

Weitere Informationen zum Thema Bahnstreik 2011 finden sie hier!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017