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Insolvenzen: Aufschwung sorgt für Rückgang bei Pleiten

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Aufschwung sorgt für Rückgang bei Pleiten

12.05.2011, 14:49 Uhr | dapd, dpa, dapd, dpa, t-online.de

Insolvenzen: Aufschwung sorgt für Rückgang bei Pleiten. Immer mehr Unternehmen können die Pleite abwenden (Foto: imago) (Quelle: imago)

Immer mehr Unternehmen können die Pleite abwenden (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die gute Wirtschaftsentwicklung in Deutschland macht sich bei den Firmenpleiten positiv bemerkbar. Die Zahl der Insolvenzen sei im Februar zum sechsten Mal in Folge zurückgegangen, teilte das Statistische Bundesamt mit. 2346 Unternehmen meldeten sich im Februar zahlungsunfähig - rund 3,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Auch die Zahl der Privatinsolvenzen sank im Vergleich zum Februar 2010 um 5,7 Prozent auf 8137. Zuletzt war die Zahl der Privatinsolvenzen vor rund einem halben Jahr gesunken. Die voraussichtlich offenen Forderungen für Privat- und Unternehmenspleiten bezifferten die Gerichte mit 2,5 Milliarden Euro. Im Vorjahresmonat waren es noch drei Milliarden Euro gewesen.

Der Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID) rechnet damit, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in diesem Jahr unter die Marke von 30.000 fällt. 2010 hatten die Amtsgerichte 31.998 Firmenpleiten gemeldet. Im Zeitraum Januar und Februar ging deren Zahl im Jahresvergleich um 6,6 Prozent auf 4767 zurück.

Rettung vor der Pleite wird leichter

Abgesehen von dem insgesamt sinkenden Insolvenzrisiko profitierten auch bereits insolvente Unternehmen von der guten Konjunkturentwicklung, sagte der VID-Vorsitzende Siegfried Beck. "Es wird wieder leichter, Investoren für insolvente Unternehmen zu finden", fügte er hinzu. Dadurch verbesserten sich die Chancen für Sanierungen. In langjährig ausgezehrten Branchen, etwa dem Baugewerbe und Teilen des Handels, schreite die Erholung allerdings erst langsam voran.

Nach Becks Worten sorgt aber ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) für große Verunsicherung in der Praxis. Nach der Entscheidung vom 9. Dezember 2010 (Az.: V R 22/10) müssten Umsatzsteuerverbindlichkeiten insolventer Unternehmen künftig vorrangig und in vollem Umfang an den Fiskus gezahlt werden. Der VID halte das Urteil für eine Katastrophe für die Sanierungschancen von Unternehmen, sagte Beck.

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