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Exportschlager Einbauküche: BSH mit Rekordzahlen

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Rekordumsatz bei Bosch und Siemens  

Deutsche Küchen und Geräte weltweit gefragt

17.05.2011, 19:33 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Exportschlager Einbauküche: BSH mit Rekordzahlen. Die Küchen der Bosch und Siemens Haushaltsgeräte GmbH sind weltweit gefragt (Foto: Siemens)

Die Küchen der Bosch und Siemens Haushaltsgeräte GmbH sind weltweit gefragt (Foto: Siemens)

Deutsche Einbauküchen und energiesparende Küchengeräte sind weltweit begehrt: Der größte deutsche Hausgerätehersteller Bosch und Siemens Haushaltsgeräte GmbH (BSH) meldet für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2010 einen Rekord bei Umsatz und Gewinn. Vor allem in Russland, Asien und der Türkei sind die BSH-Produkte begehrt. Das Unternehmen geht davon aus, dass das weltweite Interesse an deutschen Küchen weiter steigt. Auch für 2011 rechnet die Firma mit steigenden Erlösen. Die Kunden müssen jedoch vielleicht bald tiefer in die Tasche greifen, wenn sie Geräte der BSH-Marken Bosch, Neff, Siemens oder Constructa kaufen wollen.

"Das Jahr hat gut begonnen", sagte Konzernchef Kurt-Ludwig Gutberlet auf der Jahrespressekonferenz in München. "Mit wachsendem Wohlstand entscheiden sich immer mehr Haushalte in den aufstrebenden Märkten Osteuropas und Asiens für eine hochwertige Einbauküche." Vor allem in Russland, Asien und der Türkei laufen die Geschäfte gut. Selbst in China sei dieser Trend klar zu erkennen.

Energieeffizienz wird Kunden immer wichtiger

"Der Verbrauch von Hausgeräten wird mehr und mehr zum globalen Thema", sagte Gutberlet. Im vergangenen Jahr steigerte der Hersteller von Kühlschränken, Spülmaschinen oder Kaffeeautomaten den Umsatz aufgrund der immer wichtigeren Rolle von energieeffizienter Geräte um rund acht Prozent auf mehr als neun Milliarden Euro.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern legte um fast 170 Millionen Euro auf mehr als 700 Millionen Euro zu. "2010 war ein gutes Jahr für die Hausgerätebranche und ein hervorragendes Jahr für die BSH", sagte Gutberlet.

Mehr Mitarbeiter

Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um rund 3000 auf weltweit knapp 43.000 Mitarbeiter. Zu dem Unternehmen mit Sitz in München gehören neben den Marken Bosch und Siemens unter anderem auch Gaggenau, Neff oder Constructa. Siemens-Chef Peter Löscher hatte Anfang des Jahres ein klares Bekenntnis zu dem Gemeinschaftsunternehmen mit Bosch abgegeben. Die Zusammenarbeit sei ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Joint Ventures langfristig Erfolg haben können, sagte er. "Das ist ein extrem gutes Geschäft."

Gestiegene Rohstoffpreise machen Geräte teurer

Auf die Kunden könnten in den kommenden Monaten allerdings höhere Preise für die Geräte zukommen. Durch die zum Jahresanfang kräftig gestiegenen Rohstoffpreise hätten sich die Materialkosten für Bosch und Siemens deutlich erhöht. Eine Verteuerung der Produkte könne daher nicht ausgeschlossen werden, sagte Finanzchef Johannes Närger.

BSH mit erstem Quartal zufrieden

Der Start ins Jahr 2011 ist für Bosch und Siemens mit einem Umsatzplus von sieben Prozent in den ersten vier Monaten gut gelaufen. Für das Gesamtjahr rechnet Gutberlet mit einem Zuwachs von rund fünf Prozent, zu dem vor allem das Ausland beitragen soll. "Unsere wichtigsten Märkte melden steigende Nachfrage nach Hausgeräten."

Kräftiges Wachstum erwartet Bosch und Siemens weiter vor allem in Russland, der Türkei und in China, das bereits jetzt der zweitgrößte Einzelmarkt nach Deutschland ist.

Fabriken in Russland und China im Bau

Um das Wachstum im Ausland weiter auszubauen, baut das Unternehmen derzeit in Russland eine Fabrik für die Produktion von Waschmaschinen. In China soll ein neues Werk für die Herstellung von Kühlgeräten entstehen.

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