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Schickedanz-Kaufhaus offenbar vor dem Aus

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Schickedanz-Kaufhaus offenbar vor dem Aus

20.05.2011, 15:47 Uhr | t-online.de/lgs, t-online.de

Schickedanz-Kaufhaus offenbar vor dem Aus. Das Kaufhaus Schickedanz in Hersbruck (Foto: dpa)

Das Kaufhaus Schickedanz in Hersbruck (Foto: dpa)

Der Name Schickedanz steht in Deutschland für den Begriff des klassischen Kaufhauses wie kein anderer. 1945 gründete Grete Schickedanz, die Ehefrau des Quelle-Gründer Gustav Schickedanz, in Hersbruck ihr erstes kleines Kaufhaus. Nachdem der Quelle-Konzern immer mehr in die wirtschaftliche Schieflage geriet, wurde auch das traditionsreiche Kaufhaus geschlossen. 2009 wagte Harald Herbig den Neuanfang, das Kaufhaus Schickedanz wurde wiedereröffnet. Heute, fast genau zwei Jahre später, kämpft das Haus offenbar erneut um seine Existenz.

Insolvenzantrag gestellt

"Das letzte Vermächtnis von Quelle steht vor dem Aus", so beschreibt das Wirtschaftsmagazin "Der Handel" die Situation des angeschlagenen Hersbrucker Kaufhauses. Der jetzige Inhaber, Harald Herbig, soll für seine Kaufhausgruppe beim Amtsgericht Regensburg einen Insolvenzantrag gestellt haben. Mehrere Mitarbeiter würden bereits seit Monaten auf ihre Gehälter warten, um das Kaufhaus vor dem Sterben zu retten. Herbig gehören nach Angaben des Magazins insgesamt drei Warenhäuser. Zwei in Waldmünchen und Rötz sowie das Schickedanz-Kaufhaus in Hersbruck.

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Wirtschaftliche Schieflage

Wie die "Hersbrucker Zeitung" berichtete , führt der Kaufmann den schlechten wirtschaftlichen Zustand vor allem auf die Entwicklung der Häuser in Waldmünchen und Rötz zurück, der Standort Hersbruck würde hingegen schwarze Zahlen schreiben.

Zukunft steht in den Sternen

Innerhalb von sechs Wochen soll der Insolvenzverwalter nun über die Zukunft des Kaufhauses Schickedanz entscheiden. Herbig selbst sieht noch Chancen für das Hersbrucker Kaufhaus. Offenbar soll es einen neuen Investor für den Bereich Technik geben, auch bei der Mode gibt es Hoffnung.  Bekäme dieser den Zuschlag, so Herbig, könnte dies „möglichst viele“ Jobs retten. Der Insolvenzverwalter hielt sich unterdessen mit Angaben zum Schicksal des Kaufhauses zurück. Bisher geht der Verkauf in Hersbruck unverändert weiter.

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