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Presse: China blockiert Milliarden-Auftrag für Airbus

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Luftfahrt  

Presse: China blockiert Milliarden-Auftrag für Airbus

24.06.2011, 16:03 Uhr | dpa-AFX, t-online.de, dpa-AFX

China nimmt den Flugzeugbauer Airbus laut einem Pressebericht im Streit um die Emissionsrechte im Luftverkehr in "Geiselhaft". Seit Wochen blockiere China eine milliardenschwere Bestellung über zehn Exemplare des weltgrößten Passagierfliegers A380, berichtete das "Handelsblatt" in seiner Online-Ausgabe.

Der Auftrag stammt der Zeitung zufolge von der Fluggesellschaft Hong Kong Airlines und sollte am kommenden Dienstag bei den ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen in Berlin in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Premierminister Wen Jiabao unterschrieben werden.

China protestiert gegen EU-Emissionspläne

Mit der Kauf-Blockade protestiert Chinas Regierung laut "Handelsblatt" gegen die Pläne der EU, den Flugverkehr ab kommendem Jahr in den Handel mit CO2-Abgaszertifikaten aufzunehmen. China wirft den Europäern einen Alleingang vor.

Ein Sprecher der EADS-Tochter Airbus wollte sich dazu nicht äußern, denn "zu Kundenverhandlungen äußern wir uns nicht". In Industriekreisen heiße es jedoch: "Die Drohung ist real." Laut Preisliste hätten die Flugzeuge einen Wert von 3,75 Milliarden Euro. Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen Nachlässe im zweistelligen Prozentbereich üblich.

Die Chinesen fühlen sich dem Bericht zufolge besonders benachteiligt, weil die Grundlage für die Zuteilung von Emissionsrechten auf Basis des CO2-Ausstoßes der Jahre 2006 bis 2009 errechnet werden soll. Für die Emissionen, die das Volumen dieser Jahre übersteigen, sollen die Airlines Emissionszertifikate kaufen. Doch der Flugverkehr der chinesischen Airlines ist vor allem seit 2009 dramatisch gewachsen.

Airbus steht auf Seite der Chinesen

Alleine die Fluggesellschaft Air China rechnet deshalb mit Mehrkosten von 800 Millionen Euro. Im Grundsatz-Streit steht Airbus auf der Seite der Chinesen. "Für ein globales Problem brauchen wir eine globale Lösung", sagte ein Unternehmenssprecher.

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