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Ostdeutsche Länder wachsen schneller als westdeutsche

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Wachstum  

Ranking: Ostdeutsche Länder schlagen westdeutsche

27.06.2011, 14:09 Uhr | dapd, t-online.de, dapd

Ostdeutsche Länder wachsen schneller als westdeutsche. Das Brandenburger Tor am Luisenplatz in Potsdam (Foto: imago) (Quelle: imago)

Das Brandenburger Tor am Luisenplatz in Potsdam (Foto: imago) (Quelle: imago)

Baden-Württemberg und Bayern bleiben die wirtschaftsstärksten Bundesländer Deutschlands, hinsichtlich des Entwicklungstempos werden sie aber deutlich von Brandenburg und Berlin abgehängt. Das ergab das vorgestellte Bundesländerranking der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der "Wirtschaftswoche".

Der Osten Deutschlands entwickelt sich demnach wesentlich temporeicher als der Westen. Das sei keine zeitlich begrenzte Zufälligkeit, sondern ein stabiler Trend, sagte INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr. Die neuen Bundesländer hätten nachhaltig Fuß gefasst.

Hamburg dynamischstes altes Bundesland

Sieger des sogenannten Dynamik-Rankings ist Brandenburg: Steuerkraft (plus 16 Prozent) und Arbeitsplatzversorgung (plus 5,4 Prozentpunkte) verbesserten sich zwischen 2007 und 2010 so deutlich wie in keinem anderen Bundesland. Grund für die Entwicklung sei die Nähe zu Berlin, das auf Platz zwei folgt. Die Zahl Erwerbstätiger legte hier in den drei Jahren um 5,1 Prozent zu und damit am stärksten bundesweit. Die Berliner Wirtschaft wuchs um sechs Prozent, während sie in Gesamtdeutschland um 0,3 Prozent schrumpfte.

Auf den Rängen drei bis sechs liegen Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit 3,8 Prozentpunkten sei die Arbeitslosenquote nirgends so deutlich gesunken wie in Mecklenburg-Vorpommern, sagte Pellengahr. Die verfügbaren Einkommen seien zwischen 2007 und 2010 um 4,6 Prozent gestiegen - bundesweit lag das Plus bei 2,7 Prozent. Erstes altes Bundesland im Dynamik-Ranking ist Hamburg, das prozentual viele neue Einwohner anziehe und fast so stark wachse wie Berlin.

Schlusslicht ist Baden-Württemberg. Das Land sei aufgrund seiner Stärke im Fahrzeug- und Maschinenbau besonders von den Exporteinbrüchen 2008 und 2009 getroffen worden. Die Produktivität sank den Angaben zufolge so stark wie in keinem anderen Bundesland (minus 3,3 Prozent). Auch die Schulden je Einwohner machten deutschlandweit den größten Sprung (plus 27,8 Prozent).

Ostländer hinken noch immer hinterher

Absolut betrachtet belegt Baden-Württemberg jedoch den zweiten Platz nach Bayern, das mit hoher Kaufkraft (21.326 Euro je Einwohner) und niedriger Arbeitslosenquote (4,5 Prozent) punktete. Die Zahlen zeugten zudem von einer Sozialstruktur, die so intakt sei wie in keinem anderen Land. Die Zahl gemeldeter Straftaten ist bundesweit die niedrigste (4958 Delikte je 100.000 Einwohner), die Quote von Schuldnern ebenfalls (7,1 Prozent).

Baden-Württemberg folgt auf Platz zwei im sogenannten Niveau-Ranking. Das Land übertraf Bayern bei der Jugendarbeitslosigkeit: 2010 waren nur 3,7 Prozent aller 15- bis 24-Jährigen ohne Job. Auf Rang drei landet Hamburg, das bei Wirtschafts- und Wohlstandsindikatoren viermal punktete: Wirtschaftsleistung, Produktivität, verfügbare Einkommen und Steuerkraft.

Auf Platz vier des Niveau-Rankings kommt Hessen, weit gefolgt von Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die letzten Ränge belegen die sechs neuen Bundesländer, die sich zwar dynamisch entwickeln, absolut gesehen aber Rückstände aufwiesen. Die verfügbaren Einkommen liegen der Studie zufolge deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 18.983 Euro.

Beim Ranking berücksichtigt wurden rund 100 Indikatoren, darunter Produktivität, Arbeitslosen- und Kitabetreuungsquote.

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