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Ifo-Institut erhöht Konjunkturprognose

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Ifo-Institut erhöht Konjunkturprognose

30.06.2011, 10:26 Uhr | dapd, dapd, t-online.de

Das Ifo-Institut ist optimistisch für die Konjunkturentwicklung und hat seine Wachstumsprognose nach oben korrigiert. Die deutsche Wirtschaft werde in diesem Jahr um 3,3 Prozent zulegen, nächstes Jahr um weitere 2,3 Prozent. Das sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn auf der Ifo-Jahresversammlung in München. "Die Konjunktur könnte besser nicht laufen." Der Aufschwung verliere zwar etwas an Fahrt, gehe aber immer noch kräftig weiter.

Die Zahl der Arbeitslosen werde in diesem Jahr um knapp 300.000 sinken und nächstes Jahr nochmals um 260.000, sagte Sinn. Der massive Produktionseinbruch nach der Finanzkrise 2007 sei inzwischen wettgemacht worden und die deutsche Industrie sei weiterhin überdurchschnittlich ausgelastet. Nach 3,6 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr seien 3,3 Prozent in diesem Jahr "eine fantastische Zahl", sagte Sinn. Die Weltwirtschaft habe sich im zweiten Quartal zwar etwas abgeschwächt, aber die Binnennachfrage ziehe an. Die Zunahme der Beschäftigung und steigende Löhne trügen dazu bei.

DIW erwartet vorübergehenden Dämpfer

Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet nur einen temporären Dämpfer. Gegenüber dem ersten Quartal habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von April bis Juni zwar lediglich um 0,4 Prozent zugelegt, teilte das Institut in Berlin mit. Auf dem Bau und im Handel seien die Umsätze gesunken, aber die Industrieproduktion sei gewachsen. "Die anziehende Beschäftigung und steigende Löhne werden den Konsum in den nächsten Quartalen voraussichtlich mehr und mehr anschieben", sagte DIW-Konjunkturexperte Ferdinand Fichtner.

Sinn fügte hinzu, ein Risiko der Prognose sei die Schuldenkrise im Euroraum. "Der Euro ist in Gefahr", sagte er und plädierte für einen vorübergehenden Austritt Griechenlands. Deutschland bleibe aber die Wirtschaftslokomotive in Europa. In der Eurozone wachse das Bruttoinlandsprodukt dieses Jahr nur um 2,0 Prozent.

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