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Presse: ERGO verklagt frühere Manager wegen Budapest-Affäre

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Presse: ERGO verklagt frühere Manager wegen Budapest-Affäre

21.07.2011, 10:48 Uhr | AFP, dapd, dpa-AFX, dpa-AFX, dapd, AFP, t-online.de

Presse: ERGO verklagt frühere Manager wegen Budapest-Affäre. Affären belasten die ERGO-Versicherungsgruppe  (Foto: imago) (Quelle: imago)

Affären belasten die ERGO-Versicherungsgruppe (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die umstrittene Lustreise von Versicherungsvermittlern der Hamburg-Mannheimer nach Budapest beschäftigt nun auch die Justiz. Der Versicherungskonzern ERGO hat hat zwei frühere HMI-Manager wegen Untreue angezeigt, wie der Versicherer und die Hamburger Staatsanwaltschaft am Mittwoch bestätigten.

Anzeige wegen Untreue

Die Anzeige richtet sich demnach gegen einen Manager, der damals im Vorstand der Hamburg Mannheimer für die Vertriebsorganisation HMI verantwortlich war, sowie gegen einen früheren HMI-Vertriebsdirektor. "Die Strafanzeige erhebt den Vorwurf der Untreue gemäß Paragraf 266 Strafgesetzbuch und ist über die Staatsanwaltschaft Düsseldorf am 12.7.2011 hier eingegangen", sagte Staatsanwalt Möllers der Zeitung. Laut "Rheinischer Post" werde nun ein förmliches Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft geführt.

Zahlreiche Prostituierte auf umstrittener Party in Budapest

100 verdiente Mitarbeiter und Vertriebspartner der Hamburg-Mannheimer, die 2010 von der ERGO-Gruppe übernommen wurde, hatten im Jahr 2007 auf Kosten der Versicherung eine ausschweifende Party gefeiert. Zahlreiche Prostituierte sollen bezahlt worden sein.

Der Skandal um die Sex-Party in Budapest hatte deutschlandweit für Empörung gesorgt. Unter anderem hatte Jürgen Klopp, Fußball-Trainer von Borussia Dortmund, seinen Webevertrag mit ERGO gekündigt. Klopp war zuvor offizieller Botschafter der ERGO-Marke Hamburg-Mannheimer.

ERGO verlor 500 Kunden

Auch wegen Fehlberechnungen bei Riester-Verträgen geriet ERGO zuletzt unter Beschuss. Aufgrund beider Affären verlor die Versicherung nach eigenen nur 500 Kunden von 20 Millionen. Der Imageschaden dürfte für die Versicherung aber weitaus gravierender sein.

ERGO hält an Vorstandschef fest

Trotz aller Negativschlagzeilen steht der Mutterkonzern Munich Re weiter hinter Vorstandschef Oletzky. "Ich schätze Herrn Oletzky persönlich und als Manager seit vielen Jahren", sagte Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard der "Welt". Oletzky sei der richtige Mann, um die Vorfälle aufzuklären und die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.

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