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Ifo-Geschäftsklimaindex: Stimmung trübt sich ein

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Ifo-Geschäftsklimaindex: Stimmung trübt sich ein

22.07.2011, 13:18 Uhr | AFP, dpa, dapd, dapd, AFP, dpa

Ifo-Geschäftsklimaindex: Stimmung trübt sich ein. Ifo-Index: Die Stimmung in der Wirtschaft trübt sich ein (Foto: imago) (Quelle: imago)

Ifo-Index: Die Stimmung in der Wirtschaft trübt sich ein (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli überraschend deutlich eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sei von 114,5 Punkten im Vormonat auf 112,9 Punkte gefallen, teilte das Ifo-Institut in München mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 113,5 Punkte gerechnet. Die Lagebeurteilung und die Erwartungshaltung verschlechterten sich ebenfalls. Im Vormonat hatte sich der Indikator noch aufgehellt.

Deutsche Wirtschaft bleibt dennoch im Sommerhoch

Die Lagebeurteilung sank wie erwartet von 123,3 auf 121,4 Punkte. "Die Unternehmen sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage nicht mehr ganz so zufrieden", kommentierte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn die Zahlen. Ihre Einschätzung ist aber genauso günstig wie während des Frühjahrs.

Die Beurteilung der Geschäftserwartungen fiel von 106,2 Punkten im Vormonat auf 105,0 Punkte. Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang auf 105,1 Punkte erwartet. "Wenngleich die Geschäftserwartungen nach unten weisen, sonnt sich die deutsche Wirtschaft noch immer in einem Sommerloch", schreibt Sinn.

Sorgen um Italien haben das Klima belastet

Die jüngsten Sorgen um Italien haben nach Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) das Klima belastet. "Gleichwohl gilt zu beachten, dass das Ifo-Geschäftsklima weiterhin auf sehr hohem Niveau liegt", hieß es in einer Analyse der Bank. Damit grenze sich der Ifo-Geschäftsklimaindex von anderen Stimmungsindikatoren ab. Zuvor hätten Indikatoren wie zum Beispiel der ZEW-Index auf eine deutliche Verlangsamung der konjunkturellen Dynamik in Deutschland hingewiesen.

Aufschwung geht abgebremst weiter

Die Commerzbank rechnet nach dem überraschend starken Rückschlag beim Ifo-Geschäftsklimaindex mit einem Abflauen der Konjunktur in Deutschland. "Die Zeiten, in denen die deutsche Wirtschaft um bis zu 4,0 Prozent wächst, dürften vorerst vorbei sein", hieß es in einer Analyse der Bank. Die deutsche Konjunktur werde in den kommenden Monaten "in ruhigeres Fahrwasser" kommen. Allerdings gebe die Geldpolitik weiterhin spürbare Impulse, hieß es weiter. Sollte sich zudem kein Einbruch der Weltwirtschaft abzeichnen, werde der Aufschwung in Deutschland vorerst weitergehen.

Kaum Reaktionen der Märkte auf Ifo-Zahlen

Die Märkte reagierten kaum auf die Daten: Der Euro fiel leicht unter die Marke von 1,44 Dollar. Das Ifo-Geschäftsklima ist das wichtigste Stimmungsbarometer für die deutsche Wirtschaft. Es basiert auf einer monatlichen Umfrage bei rund 7000 Unternehmen.

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