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ERGO: Tochter D.A.S. soll Ausländer diskriminiert haben

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ERGO soll ausländische Kunden diskriminiert haben

25.07.2011, 10:20 Uhr | Spiegel Online, Spiegel Online

ERGO: Tochter D.A.S. soll Ausländer diskriminiert haben. Affären belasten die ERGO-Versicherungsgruppe  (Foto: imago) (Quelle: imago)

Affären belasten die ERGO-Versicherungsgruppe (Foto: imago) (Quelle: imago)

Egal ob Italiener, Polen oder Russen: Eine Tochter des Versicherungskonzerns ERGO soll Ausländern nach "Spiegel"-Informationen jahrelang Autoversicherungen verweigert haben. "Türken waren als Kunden besonders unerwünscht", berichten ehemalige Vertreter.

Auto-Policen verweigert

Es klingt nach systematischer Diskriminierung: Der Versicherer ERGO soll Ausländern jahrelang Auto-Policen verweigert haben. Dem "Spiegel" liegen eidesstattliche Versicherungen von einstigen Vertretern der ERGO-Tochter D.A.S. vor, wonach potentielle Kunden aus Ländern wie Italien, Polen oder Russland mindestens bis Anfang 2010 intern als "unerwünschtes Risiko" galten.

"Türken waren als Kunden besonders unerwünscht", so die früheren Versicherungsvertreter. Das Unternehmen habe sofort reagiert, wenn der Antrag eines Kunden mit ungewöhnlichem Namen eingereicht worden sei, und habe dann eine schriftliche Begründung des Agenten verlangt.

"Kasko für Italiener"

Selbst beim Vorliegen der deutschen Staatsbürgerschaft sei der Kunde nur in Ausnahmefällen angenommen worden. Diese Praxis sei jedoch nur mündlich mitgeteilt worden. Im Auszug aus einem internen Prüfkonzept von 2006 ist trotzdem von einer "Kasko für Italiener" zu lesen.

Dieses Papier sei nur ein Entwurf gewesen, der so nie zum Einsatz gekommen sei, erklärt ein ERGO-Sprecher. "In unseren Kfz-Tarifen gibt es seit 1995 keine Zuschläge oder Ähnliches, was an die Nationalität des Kunden geknüpft ist. Eine Auswertung unseres Bestands 'Deutsche vs. andere Nationalitäten' zeigt keine Ungleichbehandlung."

Lustreise nach Budapest

Mitte Mai war bekannt geworden, dass Mitarbeiter der ERGO-Tochter Hamburg-Mannheimer in Budapest eine Sex-Party mit Prostituierten gefeiert hatten. Kurz danach musste das Unternehmen einräumen, dass es Tausenden Kunden überteuerte Riester-Verträge verkauft hatte. ERGO hat sich mittlerweile bei seinen Kunden entschuldigt und geht wegen des Sex-Skandals juristisch gegen frühere Manager vor.

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