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Druckmaschinenhersteller: Heideldruck könnte von Marktbereinigung profitieren

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Heideldruck könnte von Marktbereinigung profitieren

02.01.2012, 16:28 Uhr | dapd, dapd

Die Druckmaschinen-Branche war lange Zeit ein Aushängeschild der deutschen Wirtschaft. Fast jeder hatte schon Zeitungen, Verpackungen, Plakate und Werbung in der Hand, die mit ihren Maschinen gedruckt werden. Doch billige Konkurrenz aus Asien und das Internet haben die Geschäfte sehr erschwert.

Die drei weltweit größten Konzerne kommen aus Süddeutschland: Branchenprimus Heidelberger Druckmaschinen hat in Deutschland rund 10.500 Beschäftigte. Heideldruck schrieb zuletzt rote Zahlen. Börsianer glauben aber, dass die Heidelberger am meisten von der anstehenden Marktbereinigung profitieren werden. Die Heideldruck-Aktien im MDAX für mittelgroße Börsenwerte legten am Freitag gegen den allgemeinen Trend kräftig zu.

Manroland am stärksten von der Krise betroffen

Das dürfte auch die Allianz freuen - sie hält an Heideldruck 13 Prozent. Der Versicherungskonzern ist über seine Beteiligungsfirma Allianz Capital Partners (ACP) auch an der Nummer drei Manroland mehrheitlich beteiligt. Manroland litt zuletzt am meisten, weil es sich besonders auf den Zeitungsdruck spezialisiert hatte. Deshalb wurde es von der Printmedien-Krise voll erfasst. Nun sind drei deutsche Werke in Augsburg, Offenbach und Plauen mit insgesamt 6600 Beschäftigten von der Krise betroffen.

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Allianz Capital Partners gilt nicht als geduldig

ACP sei keine Firma, die viel Geduld mitbringt, sagen Insider. Sie kaufe, steigere den Wert und gehe. Dass Manroland mehr und mehr zum Problem wurde, ging angeblich auch Allianz-Finanzvorstand Paul Achleitner gegen den Strich. Weil er nächstes Jahr an die Spitze des Aufsichtsrats der Deutschen Bank wechselt, wolle er seinem Nachfolger bei der Allianz keine Problemkinder vererben, hieß es.

Die Nummer zwei der Branche, die Würzburger Firma Koenig & Bauer, hatte ebenfalls Schwierigkeiten, konnte sich aber mit Nischenprodukten gut halten. Dank der Innovationen und einer Verschlankung schrieben die Würzburger sogar schwarze Zahlen. Im vergangenen Jahr verdoppelte das Unternehmen den Überschuss auf 12,5 Millionen Euro.

Koenig & Bauer hält sich im SDAX

Koenig & Bauer ist seit mehr als 25 Jahren an der Börse und hat sich in den SDAX für kleine Aktiengesellschaften vorgearbeitet. Seine Anteile gewannen in den vergangenen Tagen ebenfalls gegen den Abwärtstrend an Wert. Friedrich Koenigs hatte 1814 zum ersten Mal mit Dampfkraft gedruckt.

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