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DWS-Manager Kaldemorgen setzt auf Diversifikation

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Kaldemorgen warnt vor Inflation und setzt auf Diversifikation

05.12.2011, 11:10 Uhr | t-online.de - Frank Lansky, t-online.de

Angesichts der anhaltenden europäischen Schuldenkrise rechnet DWS-Manager Klaus Kaldemorgen weiter mit Phasen deutlicher Kursausschläge. "Wir werden in nächster Zeit an den Finanzmärkten ein äußerst herausforderndes Umfeld erleben", warnte er im Gespräch mit t-online.de. Der Vermögenserhalt sollte wegen der Inflationsgefahr im Mittelpunkt des Anlegerinteresses stehen. Kaldemorgen rät daher zu einer breiten Streuung der Investments und sieht Chancen für dividendenstarke Aktien.

Schuldenkrise und kein Ende

In der europäischen Schuldenkrise rechnet DWS-Fondsmanager Klaus Kaldemorgen mit drei möglichen Szenarien. Erstens die disziplinierte Variante: Die Staaten der Eurozone senken erfolgreich die Staatsverschuldung, Europa wird straffer und zentralistischer organisiert. Die Chancen dafür sieht er bei 25 Prozent. Zweitens die destruktive Variante: Einzelne Länder müssen gehen, Italien kehrt zur Lira zurück, Griechenland zur Drachme. Hier liegen die Chancen nach Auffassung von Kaldemorgen bei zehn Prozent – und der Ausgang für die Eurozone wäre völlig ungewiss.

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Niedrigeres Wachstum, höhere Inflation

Mit 65 Prozent am wahrscheinlichsten ist für Kaldemorgen die dritte, undisziplinierte Variante: Sparanstrengungen der europäischen Staaten gingen mit der anhaltenden Unterstützung der EZB durch Anleihekäufe einher. Da weniger Geld für Staatsausgaben zur Verfügung stehe, fielen Umsätze für Unternehmen weg. "Daher wird man sich in Europa auf Jahre an niedrigere Wachstumsraten gewöhnen müssen", urteilte der Fondsexperte am Rande der Morningstar Investment Konferenz. Die Ausweitung der Geldmenge in den vergangenen Jahren und die niedrigen Zinsen würden in absehbarer Zeit für höhere Inflationsraten sorgen.

Stetiger Renditefluss zum Vermögenserhalt

In dieser Gemengelage empfahl Kaldemorgen den Anlegern, nicht nur einseitig auf Sicherheit zu setzen, sondern die Rendite nicht zu vergessen. "Zu viele Bürger legen ihr Vermögen nur in Festgeld an. Sicherheit und Kapitalerhalt schließen sich jedoch in Zeiten höherer Inflation aus. Daher sollten Anleger renditestarke Investments nicht aus den Augen verlieren. Dazu gehören Aktien ertragsstarker Unternehmen", erläuterte der Portfoliomanager der Fondsgesellschaft der Deutschen Bank.

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Kaldemorgens Antwort auf die aktuelle Krisenlage ist die Diversifikation. Verunsicherten Anlegern empfahl der Fonds-Experte zunächst Titel mit hoher Dividende aus den Branchen Telekommunikation, Gesundheit sowie Versorger. Europäische Aktien seien recht attraktiv bewertet, weil sie in der jüngsten Krise im Vergleich zu US-Titeln schon "über die Maßen" abgestraft wurden.

Emerging Markets und Unternehmensanleihen

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Ansonsten riet Kaldemorgen zu Investments in den Emerging Markets – "dort sind die Zinsen höher, das Wachstum stärker und die Schulden niedriger". Während überhitzte Branchen wie chinesische Immobilien und Banken zu meiden seien, böten Hightech-Zulieferer sowie Industrie- und Konsumgüter-Titel aus der asiatischen Region Chancen. Unter den Zinspapieren setzt der Experte auf Unternehmensanleihen. "Viele Konzerne zahlen attraktive Kupons", sagte Kaldemorgen. Er bevorzuge Anleihen von substanzstarken Unternehmen, die sich auch in Krisen bewähren würden.

Goldpreis bei 2000 Dollar

Außerdem hält der DWS-Experte eine Beimischung von Gold für sinnvoll, weil die Menge des Edelmetalles anders als Papiergeld nicht manipuliert werden könne. Beim Goldpreis erwartet Kaldemorgen innerhalb der kommenden zwölf Monate einen Angriff auf die Marke von 2000 Dollar je Feinunze.

Neuer Total-Return-Fonds

Den Ansatz setzt Kaldemorgen in seinem im Mai aufgelegten DWS Concept Kaldemorgen um (ISIN: LU0599946893). Der Fonds soll Anleger mit einem Total-Return-Ansatz an Kursgewinnen am Aktienmarkt beteiligen. Neben Aktien, die den Schwerpunkt des Portfolios bilden sollen, kann er auch in Unternehmens- und Wandelanleihen sowie in Derivate investieren, die das Portfolio gegen fallende Kurse absichern sollen.

Neben einem Ausgabeaufschlag müssen Anleger jährlich 1,5 Prozent Verwaltungsgebühr bezahlen. Und sollte sich der Fonds besser entwickeln als der Referenzzinssatz Eonia, gehen 15 Prozent des Mehrertrags ebenfalls an die DWS. Ein Morningstar-Rating hat der Fonds noch nicht.

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