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China führt Steuern auf Rohstoffe ein

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China führt neue Steuern auf Rohstoffe ein

23.12.2011, 15:39 Uhr | dapd, t-online.de - sky, dapd

Die Führung in Peking reagiert auf die wachsenden sozialen Spannungen im Land: China führt eine landesweite Steuer auf den Abbau von Öl und anderen Rohstoffen ein. Mit dem Schritt reagiert Peking auf Verärgerung in der Bevölkerung über das Vermögen der staatlichen Energie- und Bergbauunternehmen. Der Ölpreis reagierte auf den Schritt nicht, der potenziell eine geringere Nachfrage nach Rohstoffen wie Erdöl nach sich ziehen könnte. Vielmehr zog der Ölpreis an - hier wirken zurzeit aber ganz andere Faktoren.

Rohstoff-Boom soll Provinzen beleben

Vertreter der kommunistischen Regierung erklärten, die Steuer solle dafür sorgen, dass ärmliche Gegenden, in denen ein Großteil des chinesischen Öls und anderen Rohstoffe abgebaut wird, mehr von den damit erzielten Einnahmen abbekämen. Wie das Kabinett auf seiner Webseite mitteilte, tritt die Steuer am 1. November in Kraft. Betroffen seien Erdöl, Erdgas, Seltene Erden, Salz und Metalle.

China versucht seit Jahren, die ärmlichen Provinzen im Landesinneren zu unterstützen und damit die Stadtflucht an die Küste und nach Peking einzudämmen. Während die Metropolen boomen und die Einnahmen der Staatskonzerne sprudeln, verarmen die ländlichen Gebiete – und Millionen Wanderarbeiter ziehen auf der Suche nach Arbeit im Land umher.

Blasen bei Immobilien und Aktien

Der Boom in den Wirtschaftszentren hat dort zu steigenden Einkommen und Immobilienpreisen geführt – und die Inflation steigt, auch weil Peking mit Konjunkturprogrammen die Wirtschaft angekurbelt hat. Viel von dem Geld floss an die Börse und in den Immobilienmarkt, mittlerweile stehen viele Wohnungen leer, was die finanzierenden Banken belastet.

Die größte staatliche chinesische Investitionsgesellschaft hat deshalb zur Stabilisierung der heimischen Finanzwirtschaft weitere Anteile an den vier größten Banken des Landes gekauft. Wie die Central Huijin Investment mitteilte, wurden Beteiligungen an der Industrial & Commercial Bank of China, der Agricultural Bank of China, der Bank of China und der China Construction Bank erworben.

Die Analysten der Commerzbank gingen auf die neue chinesische Steuer nicht ein. Sie verwiesen viel eher auf die Ereignisse bei den großen Ölförderer-Ländern: Aufgrund von Streiks in Kuwait und Nigeria könne es kurzzeitig zu Lieferausfällen kommen. Zudem habe Royal Dutch Shell die vertragsgemäße Lieferung von Rohöl der Sorte Forcados aus Nigeria aus Gründen höherer Gewalt nach der Sabotage einer Ölleitung für die kommenden drei Monate außer Kraft gesetzt.

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