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Auf ein Aushängeschild des Gesundheitssektors setzen

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Aktienanleihen  

Auf ein Aushängeschild des Gesundheitssektors setzen

30.11.2011, 14:34 Uhr | Zertifikate Journal

In unsicheren Börsen-Zeiten sind defensive Basiswerte bei Aktienanleihen die erste Wahl. Ein Sektor, der diese Bedingung erfüllt, ist der Gesundheitssektor. Voraussetzungen für ein Investment sind allerdings auch ein funktionierendes Geschäftsmodell, gute Zukunftsperspektiven und ordentliche Bilanz-Kennzahlen.

Dies ist bei der Rhön Klinikum AG, einem der größten deutschen Gesundheitsdienstleister, der Fall. Das Unternehmen betreibt Krankenhäuser und medizinische Versorgungszentren in Deutschland. Zum Konzern gehören bundesweit derzeit 53 Kliniken an 43 Standorten sowie 35 Versorgungszentren. Diese werden von 38.000 Mitarbeitern betrieben. Mehr als zwei Millionen Patienten konnten dabei im Jahr 2010 medizinisch versorgt werden.

Starkes erstes Halbjahr

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Gesellschaft die Halbjahresdaten: In den ersten sechs Monaten wurden im Klinikverbund mehr als 1,1 Millionen Patienten behandelt. Dies entspricht einem Wachstum von rund zwölf Prozent. Beim Umsatz ging es immerhin um 2,8 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro nach oben. Der Konzerngewinn verbesserte sich deutlich überproportional um 18,6 Prozent auf 84,2 Millionen Euro. Das Management blickt zudem optimistisch in die Zukunft: So erwartet Vorstandschef Wolfgang Pföhler im Gesamtjahr einen Umsatz von 2,65 Milliarden Euro und ein Konzernergebnis von rund 160 Millionen Euro.

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Stetiges Wachstum

Allerdings kann es auch noch mehr werden, denn Rhön Klinikum befindet sich seit vielen Jahren kontinuierlich auf Einkaufstour. Dabei spielt der Sparzwang im Gesundheitswesen dem Unternehmen in die Hände. Denn Städte und Gemeinden sind vielfach nicht in der Lage, ein Krankenhaus kostendeckend zu betreiben. Da die öffentliche Hand derzeit ohnehin unter chronischer Geldarmut leidet, ist vielfach eine Privatisierung der Wunsch von Oberbürgermeistern und Stadträten. Und genau in dieser Phase kommen die Bad Neustädter zum Zug. Sie übernehmen das Krankenhaus, optimieren Abläufe und Kostenstrukturen und bringen die entsprechende Einheit in der Regel zeitnah in die schwarzen Zahlen zurück.

Von der Marktschwäche erfasst

Die im MDAX notierte Aktie konnte sich zuletzt eigentlich positiv entwickeln. Von einem Zwischentief aus dem Jahr 2009 bei rund 14,00 Euro ging es auf ein Niveau von 18,00 Euro nach oben. Allerdings sorgten die Marktturbulenzen der vergangenen Tage auch bei Rhön Klinikum für relativ heftige Kursverluste. So ist der Titel aktuell „nur“ noch 16,92 Euro wert. Auf Sicht von zwölf Monaten steht jetzt ein Minus von rund sechs Prozent.

Fundamental ist der Titel derzeit fair bewertet. Das Kurs/Gewinn- Verhältnis von zwölf auf Basis der Schätzungen für das kommende Geschäftsjahr lässt dabei Platz für weitere Kursgewinne. Und eine Dividendenrendite von 2,3 Prozent sichert das Papier zudem ordentlich nach unten ab.

Keine Kursgewinne notwendig

Der Basispreis einer vor wenigen Tagen emittierten Aktienanleihe von Macquarie (ISIN DE000MQ475M6) liegt bei 16,00 Euro. Somit darf die Aktie bis zum Laufzeitende im September 2012 sogar noch einige Euro-Cent verlieren, ohne den maximalen Ertrag in Gefahr zu bringen. Geht die Aktie oberhalb der 16-Euro-Marke in rund 13 Monaten durchs Ziel, ergattern Anleger eine Rendite von 8,6 Prozent oder 7,6 Prozent p.a.

Möglich macht diese attraktive Rendite eine erhöhte Aktien-Volatilität zum Zeitpunkt der Emission des Papiers. Der Kupon von 6,5 Prozent p.a. kommt dabei in jedem Fall am Laufzeitende zur Auszahlung. Aus der Kuponhöhe ergibt sich eine Auszahlung von 74,08 Euro pro 1000 Euro Nominalwert, da die Laufzeit bei Emission rund 13 Monaten betragen hatte. Da der Zinslauf erst in dieser Woche startete, sind aktuell nur sehr geringe Stückzinsen beim Erwerb zu bezahlen.

Notiert die Aktie zum Laufzeitende unter dem Basispreis von 16,00 Euro, wird nicht zum Nominalwert von 1000 Euro getilgt. Der Anleger erhält dann 62 Aktien pro 1000 Euro ins Depot eingebucht und den Wert einer halben Aktie in bar gutgeschrieben.

Notwendige Stabilität dank Orientierung an stetigem Wachstum

Bei der neuen Aktienanleihe darf die Rhön Klinikum-Aktie sogar noch leichte Kursverluste hinnehmen. Das auf ein stetiges Wachstum ausgerichtete Geschäftsmodell sollte der Aktie diese notwendige Stabilität gewähren. Anleger können daher jetzt zugreifen.

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