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Oppenheimer verkauft Anteil an De Beers

23.12.2011, 15:39 Uhr | AFP, t-online.de - sky, AFP, t-online.de

"Diamonds are forever" – Diamanten sind für die Ewigkeit geschaffen, wie schon James Bond lernen durfte. Manchmal stimmt das allerdings nicht: Die Familie Oppenheimer zieht sich nach mehr als 100 Jahren aus dem Diamantengeschäft zurück. Der Clan verkauft seinen 40-Prozent-Anteil an der Diamantenfirma De Beers für 5,1 Milliarden Dollar (3,7 Milliarden Euro) an den Rohstoffkonzern Anglo American. Fraglich ist, ob sich beim Diamanten-Monopolist De Beers etwas ändern wird - doch die Preise für Diamanten dürften kaum sinken.

Anglo American übernimmt De Beers

Der Schritt sei der Familie Oppenheimer schwer gefallen, erklärte Nicky Oppenheimer, das Oberhaupt von Südafrikas reichster Familie. Nach "sorgfältiger und bedächtiger Überlegung" habe die Familie aber "in ihrem besten Interesse" diese "schwierige und folgenschwere Entscheidung" gefällt.

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Mit dem Anteil der Oppenheimer-Familie steigt der Anteil von Anglo American an De Beers auf 85 Prozent. Die restlichen 15 Prozent besitzt der südafrikanische Staat Botsuana.

Diamanten-Monopolist De Beers

De Beers ist weltweit führend bei der Ausbeutung und dem Handel von Diamanten – der Monopolist hat schon ganze Staaten bezwungen, indem er den Markt mit Diamanten flutete. Das Unternehmen war 1888 von Cecil Rhodes gegründet worden, der mit seinem so erworbenen Reichtum für das britische Weltreich Nord- und Südrhodesien gründete - heute Sambia und Simbabwe.

Konzern kauft Gründerfamilie aus

Der in Hessen geborene Ernest Oppenheimer kaufte Anfang des 20. Jahrhunderts Minenrechte im heutigen Namibia auf und gründete 1917 die Anglo American. Als De Beers in Schwierigkeiten geriet, stieg Oppenheimer ein und wurde 1920 Präsident der Firma. Seit 1926 hat Anglo American die Kontrolle bei De Beers. Die Wurzeln des Oppenheimer-Clans liegen wahrscheinlich im rheinhessischen Oppenheim am Rhein.

Eine Macht bei Diamanten

Den Grundstein zur beherrschenden Stellung von De Beers legte Oppenheimer mit der Gründung der Central Selling Organisation, einem Kartell, das Mengen und Preise der Diamanten kontrolliert - bis heute.

De Beers hat seinen Sitz im Steuerparadies Luxemburg, die Geschäfte leitet die Firma von London und Johannesburg aus, ab Ende 2013 dann in Botsuanas Hauptstadt Gaborone. Im vergangenen Jahr verkaufte De Beers Diamanten im Wert von 5,9 Milliarden Dollar und machte damit einen Gewinn von 546 Millionen Dollar.

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