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ThyssenKrupp geht auf die Bahn zu

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Schienen-Kartell  

ThyssenKrupp prüft Entschädigung für Deutsche Bahn

20.01.2012, 10:44 Uhr | dpa, dpa-AFX, dpa, dapd

Bewegung im Streit um das Schienen-Kartell: Der Stahlproduzent ThyssenKrupp will mit der Deutschen Bahn wieder ins Geschäft kommen und arbeitet deshalb die Vorwürfe von Preisabsprachen beim Schienenverkauf auf. ThyssenKrupp führe Gespräche mit der Deutschen Bahn, unter anderem über eine Entschädigung, sagte ein Unternehmenssprecher.

ThyssenKrupp entlässt Mitarbeiter

Damit bestätigte der Sprecher einen Bericht im "Handelsblatt". An der Frankfurter Börse hatte die Nachricht in einem impulsarmen Handel kaum Auswirkungen auf die Aktie von ThyssenKrupp.

Der Ruhrkonzern hat zuvor wegen dieser Sache rund ein Dutzend Mitarbeiter bei der Tochter GFT Gleistechnik entlassen. Interne Ermittlungen hätten ergeben, dass es Verfehlungen gegeben habe. Daher sei es verständlich, wenn die Bahn für das erlittene Unrecht entschädigt werde.

Millionenstrafe wegen Kartell

ThyssenKrupp hatte im Verbund mit Voestalpine, CMC Trinec (heute Moravia Steel) und anderen Stahlfirmen Preise und Mengen auf dem deutschen Schienenmarkt abgesprochen. Hauptgeschädigte war die Deutsche Bahn, die beim Schienenkauf seit Mitte der 90er-Jahre bis zu 30 Prozent zu viel zahlen musste. Die Schadenssumme beläuft sich auf bis zu eine Milliarde Euro. Die Beteiligung an dem Schienenkartell wird ThyssenKrupp einen dreistelligen Millionenbetrag kosten.

Das Kartell mit dem Namen "Schienenfreunde" hat der Bahn bis zu 300.000 Tonnen Stahl im Jahr zu Kartellpreisen verkauft. Zu der Gruppe gehörten die bayerische Neue Maxhütte, die Schienentöchter des österreichischen Konzerns Voestalpine, die schwedische Inexa, sowie die niederländisch-britische Corus-Gruppe, die jetzt Teil des indischen Stahlkonzern Tata Steel ist.

Arcelor sprengt die "Schienenfreunde"

Auch die tschechische CMC Trinec und das polnische Schienenwerk Huta Katowice waren eingebunden.

Das Kartell ist den Ermittlungen zufolge 2008 auseinandergebrochen, als der Stahlkonzern ArcelorMittal Huta Katowice kaufte und die Preise des Kartells um rund 35 Prozent unterbot, schreibt das Blatt. Der Konzern habe danach den größten Liefervertrag mit der Deutschen Bahn gewonnen.

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