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Milliarden-Zocker der UBS hält sich für unschuldig

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UBS-Skandal  

Milliarden-Jongleur der UBS erklärt sich für nicht schuldig

30.01.2012, 14:45 Uhr | AFP, t-online.de - sky, AFP

Milliarden-Zocker der UBS hält sich für unschuldig. Der UBS-Milliarden-Jongleur Kweku Adoboli (Quelle: Reuters)

Der UBS-Milliarden-Jongleur Kweku Adoboli (Quelle: Reuters)

Die juristische Aufarbeitung des Zockerskandals bei der Schweizer Großbank UBS ist angelaufen. Der wegen mutmaßlichen Milliardenbetrugs festgenommene Händler hat vor Gericht auf nicht schuldig plädiert. Derweil könnte der Skandal für die UBS  weitreichende Folgen haben: Nach einem Bericht im "Wall Street Journal" prüfen Regulierungsbehörden aus Großbritannien und der Schweiz wegen eventuell zu lascher Kontrollen rechtliche Schritte gegen die Bank.

Angeklagter Händler bleibt in U-Haft

Kweku Adoboli wies bei der Anhörung vor einem Londoner Gericht in allen vier Anklagepunkten eine Schuld zurück. Mit der Aussage kann das Hauptverfahren in dem Fall eingeleitet werden. Als vorläufigen Prozessbeginn legten die Richter den 3. September fest.

Adoboli soll bis dahin in Untersuchungshaft bleiben. Adoboli war am 15. September in der britischen Hauptstadt festgenommen worden. UBS-Chef Oswald Grübel trat kurz darauf wegen des Skandals zurück.

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1,5 Milliarden verzockt

Der 31-jährige soll wegen nicht autorisierter Geschäfte für einen Verlust von 1,5 Milliarden Euro verantwortlich sein. In zwei Anklagepunkten wird ihm Betrug vorgeworfen, in zwei weiteren Bilanzfälschung. Der Händler war im Londoner Büro der UBS für Exchange Traded Funds zuständig  – diese Indexfonds gelten an sich als relativ sicher.

Die ETFs folgen Indizes wie beispielsweise dem DAX und haben normalerweise keinen oder nur einen geringen Hebel, sodass sie sich eher träge bewegen. Allerdings wurde Adoboli offenbar der Crash im Zuge der europäischen Schuldenkrise im Sommer vorigen Jahres zum Verhängnis.

London und Bern gehen wohl gegen UBS vor

Derweil könnte der Vorfall für die UBS erhebliche Folgern haben. Die Schweizer Regulierungsbehörde FINMA und ihr britisches Pendant könnten die Bank wegen mangelnder interner Kontrollen belangen, wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider berichtet. Die eigene Untersuchung des Vorgangs sei inzwischen abgeschlossen, schreibt das Blatt weiter.

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