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Derivate: EU nimmt riskante Finanzwetten unter die Lupe

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Derivate  

EU will riskante Finanzwetten regulieren

02.02.2012, 15:28 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Derivate: EU nimmt riskante Finanzwetten unter die Lupe. Blick in den Handelssaal der Börse Stuttgart (Quelle: dpa)

Blick in den Handelssaal der Börse Stuttgart (Quelle: dpa)

In der EU wird es schon bald strengere Regeln für den außerbörslichen Handel mit riskanten Finanzwetten geben. EU-Kommission, Ministerrat und Europaparlament stehen kurz vor Abschluss ihrer Verhandlungen zur Kontrolle des Handels mit Derivaten, verlautete aus dem Parlament in Brüssel. Die Regeln könnten dann Ende 2012 in Kraft treten.

Transaktionen sollen gemeldet werden

Das neue Gesetz schreibt künftig eine Meldepflicht für den Handel mit Derivaten vor. Transaktionen müssen an ein zentrales Register gemeldet werden, das darüber berichtet.

Käufer und Verkäufer werden verpflichtet, ihren Handel über Verrechnungsstellen - sogenannte Gegenparteien oder Clearinghäuser - abzuwickeln. Sie würden Ausfälle auffangen, so dass keine Kettenreaktion einsetzen könnte, wenn ein Marktteilnehmer zahlungsunfähig wäre. Das Ziel lautet, das Risiko der oft schwer durchschaubaren Produkte zu verringern und Spekulation einzudämmen.

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Außerbörslich gehandelte Papiere gelten als riskante Geschäftspraktiken und als Auslöser für die globale Finanzkrise 2008. "Derivate dürfen nicht mehr hinter dem Rücken der Aufsichtsbehörden auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden", sagte der Vorsitzende der SPD-Europaabgeordneten, Udo Bullmann.

Gigantischer Markt

Umstritten ist noch, wo die Clearinghäuser ihren Sitz haben und wie sie zugelassen werden sollen. Als Aufsichtsbehörde über die Verrechnungsstellen agiert die europäische Wertpapieraufsicht ESMA. Vor allem das Parlament hatte sich für die Stärkung der ESMA eingesetzt. Pensionsfonds werden von der Clearing-Pflicht für drei Jahre ausgenommen.

Beim Derivatehandel geht es um einen gigantischen Markt mit einem globalen Volumen von mehr als 450 Billionen Euro. Derivate sind unter anderem Termin- oder Optionsgeschäfte, deren Preis sich nach den Kursschwankungen ihrer Basiswerte richtet, beispielsweise Aktien.

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