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Geschädigte verklagen Allianz wegen geplatzter Brustimplantate

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Geschädigte verklagen Allianz wegen geplatzter Brustimplantate

06.02.2012, 14:23 Uhr | dpa-AFX, t-online.de - cd, dpa-AFX

Geschädigte verklagen Allianz wegen geplatzter Brustimplantate. Muss die Allianz für billige Brustimplantate gerade stehen?

Muss die Allianz für billige Brustimplantate gerade stehen?

Wegen des Skandals um schadhafte Brustimplantate nehmen die Anwälte der Geschädigten nun auch die Allianz ins Visier. Wie das "Handelsblatt" berichtete, dehnte die Münchener Kanzlei ihre Klage beim Landgericht Karlsruhe nun auch auf die Allianz aus.

Industriesilikon in Brustimplantaten

Die Allianz ist der Haftpflichtversicherer der Firma Poly Implant Prothèse (PIP), die mit der Verwendung von billigem Industriesilikon in Brustimplantaten den Skandal erst ins Rollen brachte. "Wir vertreten etwa 80 Geschädigte", sagte der Klägeranwalt Michael Graf der Zeitung.

Bislang gingen Rechtsexperten dem Bericht zufolge teilweise davon aus, dass die Allianz wegen vorsätzlichen Handelns ihres Kunden für diesen nicht einstehen muss. Der zeitweilig inhaftierte Gründer von PIP, Jean-Claude Mas, hatte zugegeben, bewusst das falsche und billigere Silikon eingesetzt zu haben.

Allianz will sich von Versicherungspflicht befreien

Die Anwälte der Kanzlei Zierhut und Graf dagegen stützen sich in ihrer Klage nun auf ein französisches Urteil vom 11. Januar, in dem das Gericht in Toulon die französische Allianz-Tochter zum Pflichtversicherer von PIP erklärt. Damit müsste der Konzern auch bei Vorsatz haften. Der Versicherungsnehmer PIP ist inzwischen pleite.

Das Blatt zitiert die Allianz mit der Aussage, sie sehe das französische Urteil "nicht als richtungsweisend an". Zudem laufe derzeit noch eine Klage des Konzerns gegen PIP, mit der sich die Allianz von der Versicherungspflicht befreien will. Schließlich sei der Versicherer selbst getäuscht worden, betonte ein Allianz-Sprecher.

PIP verkauft über 300.000 Implantate weltweit

PIP hatte über Jahre hinweg Brustimplantate mit nicht zugelassenem Silikon verkauft, das zum Teil von der deutschen Firma Brenntag stammte. Die Implantate stehen im Verdacht, besonders reißanfällig zu sein. Ausgetretenes Silikon hat bereits in manchen Fällen entzündliche Reaktionen ausgelöst. Außerdem besteht langfristig die Gefahr einer Krebserkrankung. Mehr als 300.000 PIP-Implantate wurden weltweit verkauft.

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