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Spanische Banken leiden unter Immobilien-Markt

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Schuldenkrise  

Immobilienmarkt belastet spanische Großbanken weiterhin

08.02.2012, 08:47 Uhr | dpa, dpa

Spanische Banken leiden unter Immobilien-Markt. Automat der spanischen Bank Santander (Quelle: dpa)

Die spanische Bank Santander hat weiter Probleme mit Immobilien (Quelle: dpa)

Keine Entspannung in der Schuldenkrise: Die Probleme am spanischen Immobilienmarkt belasten die beiden Großbanken BBVA und Santander weiter. Um die neuen Auflagen der Regierung zu erfüllen, mussten die beiden Institute erneut Milliarden zur Seite legen.

Spanische Banken stellen weitere Milliarden zurück

Santander stellte weitere 2,3 Milliarden Euro für mögliche Kreditausfälle zurück. Die Bank hatte die Risikovorsorge bereits in der vergangenen Woche um 1,8 Milliarden Euro erhöht und dies 2011 verbucht. Die neue Belastung drückt jetzt auf den Gewinn im laufenden Jahr. Zudem erhöht die größte spanische Bank den Kapitalpuffer um zwei Milliarden Euro.

Die BBVA muss die Risikovorsorge um 2,8 Milliarden Euro aufstocken und zudem für einen Kapitalpuffer von 1,2 Milliarden Euro sorgen. Aufgrund steuerlicher Effekte werde dies das Ergebnis im laufenden Jahr voraussichtlich mit 1,36 Milliarden Euro belasten. Trotz der neuen Belastungen und höheren Kapitalanforderungen will die BBVA die neuen Kapitalvorgaben der europäischen Bankenaufsicht EBA ohne fremde Hilfe stemmen. Dies hatte die Bank zuletzt immer wieder betont.

Banken-Aufsicht gibt sich zuversichtlich

Die EBA stellte den europäischen Banken derweil für ihre Bemühungen um größere Kapitalpuffer ein gutes Zwischenzeugnis aus. "Um es klar zu sagen: Was wir bis jetzt von den Plänen gesehen haben, beruhigt uns", sagte ein Sprecher der European Banking Authority (EBA) der dpa. Die Behörde sei vom Willen der Banken beeindruckt, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

In jedem Fall würden die Pläne dazu beitragen, die Belastbarkeit des europäischen Bankensektors zu stärken. Es sei aber noch zu früh für abschließende Bewertungen. Diese werde es erst nach dem Treffen des Aufsichtsgremiums an diesem Mittwoch und Donnerstag geben.

Geplatzte Immobilien-Blase

Wegen der wirtschaftlichen Probleme in Spanien und der rapide fallenden Immobilienpreise kamen die beiden größten spanischen Institute arg in Bedrängnis. So hatte die europäische Bankenaufsicht EBA bei der Santander im Dezember mit 15,3 Milliarden Euro die größte Kapitallücke aller Banken in Europa festgestellt. Bei der BBVA waren es 6,3 Milliarden Euro. Beide Häuser konnten die Löcher erst einmal ohne fremde Hilfe stopfen und betonten am Dienstag, dass dies auch so bleiben soll.

Die spanische Regierung hatte dem Bankensektor, der vor allem durch die beiden Großbanken und durch zahlreiche große Sparkassen geprägt ist, Anfang Februar härtere Vorgaben aufgebrummt. Damit will sie verhindern, dass die Branche wegen der fallenden Immobilienpreise kollabiert. Den Auflagen zufolge müssen alle spanischen Banken ihre Risikovorsorge um insgesamt 35 Milliarden Euro erhöhen sowie einen zusätzlichen Kapitalpuffer von 15 Milliarden Euro bilden. Neben der BBVA und Santander gab am Dienstag die Nummer drei des Landes, Caixa Bank, eine um 2,4 Milliarden Euro erhöhte Risikovorsorge bekannt.

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