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Euroraum gleitet in die Rezession ab

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Konjunktur  

Euroraum gleitet in die Rezession ab

05.04.2012, 15:14 Uhr | dapd

Die Hoffnungen auf eine Rückkehr des Wirtschaftswachstums in der Eurozone haben einen Dämpfer erhalten. Die deutliche Entspannung in der Euro-Schuldenkrise geht an den europäischen Unternehmen offensichtlich vorbei. Der Einkaufsmanagerindex der Privatwirtschaft des Währungsraums sank im März entgegen den Erwartungen weiter in Richtung Rezession, während Ökonomen einen leichten Anstieg in Richtung Wirtschaftswachstum prognostiziert hatten.

Damit dürfte die Wirtschaft nach dem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) Ende 2011 Anfang des laufenden Jahres zum zweiten Mal in Folge geschrumpft sein, womit sie sich erstmals seit 2009 in einer Rezession befände. Einige Regierungen könnten angesichts schwacher Wachstumszahlen Probleme bei der Einhaltung ihrer Haushaltsziele bekommen, was die Staatsanleihemärkte und damit auch den Bankensektor belasten würde.

Nur Deutschland noch im Wachstumsbereich

Schwach zeigte sich im März vor allem der industrielle Sektor. Regional gesehen hat sich die Schwäche jetzt bis nach Frankreich ausgebreitet, wo die Wirtschaft gleichfalls schrumpfte. Einziger Wachstumsleuchtturm unter den großen Volkswirtschaften ist nun Deutschland. Ob hier eine Rezession vermieden werden kann, wird von der Entwicklung des traditionell moderaten Konsums und der Auslandsnachfrage abhängen. Jüngste Konjunkturdaten aus China versprechen in dieser Hinsicht aber nicht allzu viel.

Dämpfer am Aktienmarkt

Die enttäuschend ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes verpassten dem Risikoappetit der Anleger an der Börse einen ordentlichen Dämpfer. Der DAX fiel um eineinhalb Prozent ins Minus unter die wichtige Unterstützung bei 7000 Punkten. Der Euro gab zum Dollar auf unter 1,32 Dollar nach. Umgekehrt zogen die Kurse von deutschen Staatsanleihen als sichere Häfen an. Das Anleihen-Barometer Bund-Future stieg um 0,5 Prozent.

Die Geschäftsaktivität in der Privatwirtschaft des Euroraums hat sich im März stärker als erwartet abgeschwächt, was vor allem an einem Einbruch in der Industrie lag. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes fiel auf 47,7 Punkte von 49,0 im Vormonat, wie der Finanzinformationsdienstleister Markit Economics berichtete. Volkswirte hatten dagegen einen Anstieg auf 49,4 Zähler prognostiziert. Der Einkäuferindex für den Servicesektor fiel auf 48,7 Punkte von 48,8 im Januar. Ökonomen hatten einen Anstieg auf 49,2 Punkte erwartet.

Der aggregierte Sammelindex, der auf dem Produktionsindex für das verarbeitende Gewerbe und dem Index des Dienstleistungsbereichs basiert, verringerte sich auf 48,7 Zähler von 49,3 im Vormonat und erreichte damit den niedrigsten Stand seit drei Monaten. Ökonomen hatten eine leichte Befestigung des Index auf 49,6 Zähler prognostiziert.

Industrie-Index unter Wachstumsschwelle

Regional gesehen verzeichnete unter den größten Volkswirtschaften des Euroraums alleine Deutschland noch ein gesamtwirtschaftliches Wachstum. Der Sammelindex lag mit 51,4 Punkten noch in der Wachstumszone, doch sank der Industrie-Index von 50,2 auf 48,1 Punkte und damit unter die Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Der Serviceindex ging von 52,8 auf 51,8 Punkte zurück.

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