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GM will in Europa Werke schließen

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GM will in Europa Werke schließen

23.03.2012, 10:09 Uhr | AFP

GM will in Europa Werke schließen. Die Angst geht um bei Opel (Quelle: dapd)

Die Angst geht um bei Opel (Quelle: dapd)

Harte Zeiten für die Angestellten von Opel. Der Mutterkonzern GM will sich gesundschrumpfen - und offenbar zwei Werke in Europa schließen. Das berichtet das "Wall Street Journal". Besonders gefährdet demnach seien die Werke in Bochum und die Vauxhall-Fabrik im britischen Ellesmere Port.

Die Planungen dafür könnten in den kommenden Wochen abgeschlossen und dann öffentlich gemacht werden, berichtete das "Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise. Ein Sprecher von GM wollte sich auf Nachfrage nicht zu dem Bericht äußern.

Milliardenverluste im EU-Markt

GM hat in den vergangenen Jahren mit Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall Milliardenverluste eingefahren. Im Europageschäft machte GM allein 2011 ein Defizit von 747 Millionen US-Dollar (567 Millionen Euro), während der Konzern in anderen Teilen der Welt hohe Gewinne verbuchte. Der Hersteller hat deshalb zeitweise die Montagebänder gestoppt. Die beiden Hauptwerke Rüsselsheim und Eisenach arbeiten seit Jahresbeginn deutlich weniger. IG Metall: GM trifft seit Jahren "Fehlentscheidungen"

Die IG Metall hat derweil das Management von Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) scharf kritisiert. "GM produziert in punkto Opel seit Jahren Fehlentscheidungen in Serie", sagte der IG-Metall-Chef in Nordrhein-Westfalen, Oliver Burkhard, der "WAZ" Mediengruppe. "Groß denken statt klein planen - das wäre das richtige Motto."

Burkhard sagte, "anstatt den Menschen Angst zu machen und Standorte und Belegschaften gegeneinander auszuspielen, sollte GM endlich mal eine gute Nachricht produzieren". Er forderte mehr strategische Freiheiten für Opel und Zugang zu mehr Absatzmärkten.

Opel-Manager fordern Einschnitte

Bereits am Vortag forderte die Firmenleitung von der Belegschaft offenbar den Verzicht auf Tariferhöhungen und Teile des Weihnachts- und Urlaubsgelds, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Opel lehnte einen Kommentar zu dem Bericht ab.

Laut Zeitung sollen die Opel-Beschäftigten außerdem flexibleren Arbeitszeiten zustimmen und auf Wochenendzuschläge verzichten. Zudem soll der Anteil der Leiharbeiter auf ein Viertel steigen. Dienstleistungsarbeiten wie Kantine oder Wachdienst werden künftig nach Vorstellung der Manager nach einem niedrigeren Tarif bezahlt und Teile der Komponentenproduktion ausgelagert. Das Blatt beruft sich auf eine Präsentation von Opel-Produktionschef Peter Thom vor Betriebsräten.

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